Eltern Gespräch im Kindergarten?

23 Antworten

na ja was heißt verbieten .... sie werden dort sicher entsprechende Erfahrungen gemacht haben weil die Omas sich bei solchen Gesprächen (oftmals) leider nicht zurück halten können , ständig dazwischen reden , die Erzieherin nicht ausreden lassen , alles was sie sagt anzweifeln oder als unwahr hinstellen (mein Enkel würde sowas niiiieemals machen) usw. ..... SO hat es mir jedenfalls eine befreundete Erzieherin mal erzählt die schon öfter übereifrige Omas bei solchen Gesprächen dabei hatte , die Eltern saßen stumm daneben , die Oma hat das Wort geführt ......................... man will wohl in diesem Fall nur mit den Erziehungsberechtigten sprechen und das ist ja nun mal nicht die Oma ........

Hattet Ihr schon Gespräche zum Enwicklungsstand deines Kindes? Oder ist das das erste gemeinsame Gespräch?

Wie ist das Verhältnis zwischen Euch und den ErzieherInnen? Vertrauensvoll oder eher kritisch? Hast du z.B. das Gefühl dich dort verteidigen zu müssen?

Wie bekannt ist die Oma im Kindergarten? Holt sie dein Kind häufiger ab?

All das können Gründe für die Bitte des Kigas sein, den Kreis der Beteiligten zu beschränken. Ich selbst hätte im Prinzip nichts gegen die Teilnahme von Großeltern, zumal wenn es um familiäre Parallelen geht.

Manchmal ist es aber auch einfach zu viel, mit drei Leuten zu sprechen. Gerade bei sensiblen Themen!

Kindergartenleitung und die direkten Betreuer berufen ein Elterngespräch ein. Das beinhaltet auch nur die Ansprechpartner daheim, die mit dem Kind leben und es beobachten, erhellende Auskünfte geben können und Einblicke, soweit gewollt und nachgefragt.

Du als Mutter kannst und sollst einbringen, was Oma meint, was diese sieht und wie sie ihr Enkelkind einschätzt. Aber nur, wenn es relevant ist, auf die Lage Auswirkungen hat. Es geht entschieden zu weit, wenn deine eigene Kindergartenzeit eine Rolle spielen soll für das Verhalten deines Kindes!

Warte ab, worum es geht und bliebe sachlich, dein Kind braucht alle Ehrlichkeit und Unterstützung, die es bekommen kann. Es kann hilfreich sein, wenn andere das Verhalten interpretieren, auch wenn du dich ärgerst, oder das als Einmischung empfindest.

Mach dir klar, sind Probleme da, sollten alle an einem Strang ziehen und sich abstimmen. Dein Kind sollte nicht mitbekommen, wenn Spannnungen da sind, es soll den Kindergarten gern besuchen und dort lernen. Es sind dort ausgebildete Fachkräfte, die viele Kinder erleben und die sich ein Urteil erlauben dürfen, deren Pflicht es ist, für eine Entwicklung des anvertrauten Kindes alles zu tun und die Eltern mit ins Boot zu holen.

Dieses angesetzte Gespräch führe wie vorgesehen. Bleiben wesentliche Fragen offen, könntest du ein weiteres mit Einbeziehung deiner Mutter vorschlagen.

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