Eltern erlauben kein Auslandsjahr

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Top 10 Gründe für einen Schüleraustausch

Das ein Schüleraustausch eine einmalige Chance ist und viele Vorteile mit sich bringt, ist unbestritten. Trotzdem tun sich bei fast jedem Austauschschüler früher oder später in der Vorbereitungsphase Ängste und Zweifel auf, ob sie wohl das Richtige tun. Das ist ganz normal, schließlich geht es auf eine ganz und gar unbekannte Situation zu, die – trotz aller Informationen, Erfahrungsberichte und Vorbereitungen – schwer einzuschätzen ist. Und auch bei Eltern und Freunden stößt das Austausch-Vorhaben nicht selten auf Ablehnung und Unsicherheit. In solchen Situationen hilft es, sich vor Augen zu führen, warum man überhaupt ins Ausland will und wie viele wirklich gute Gründe es dafür gibt.

Die 10 überzeugensten Argumente für einen Schüleraustausch sind:

  1. Grund für den Schüleraustausch: Einmalige Erfahrungen

Ein Austauschschüler macht einzigartige Erfahrungen und sammelt prägende Eindrücke, die er für den Rest seines Lebens nicht vergessen und auch niemals missen wollen wird. Über dieses ganz individuelle Erlebnis kann er sich mit anderen austauschen und noch lange von der erworbenen Lebenserfahrung zehren.

  1. Grund für den Schüleraustausch: Horizonterweiterung

Durch das Leben in einer Gastfamilie kann der Schüler eine fremde Kultur von Innen heraus und als aktiver Teil kennen lernen. Im engen Kontakt zu den Einheimischen taucht er vollständig in ihren Lebensalltag ein und kann sein Gastland so intensiv erleben, wie es kein Tourist jemals könnte. Der Schüler sieht etwas von der Welt, lernt viel über seine „Heimat auf Zeit“ und entwickelt neue Sichtweisen.

  1. Grund für den Schüleraustausch: Eine Fremdsprache lernen

Während eines Austauschjahres kann ein Jugendlicher seine Fremdsprachenkenntnisse erheblich verbessern. Im alltäglichen Umgang mit der Sprache gibt es zwar meist zu Beginn noch ein paar Schwierigkeiten – ist jedoch die Sprachbarriere erstmal überwunden, entwickelt der Schüler einen (je nach Gastland nahezu) fließenden Sprachgebrauch. Bleibt er nach seiner Rückkehr „dran“, indem er beispielsweise den Kontakt mit der Gastfamilie und den neuen Freunden pflegt oder Medien in der Fremdsprache nutzt, verliert der Jugendliche die erworbenen sprachlichen Kompetenzen auch nicht so schnell wieder.

  1. Grund für den Schüleraustausch: Persönlichkeitsentwicklung

Ein Austauschschüler muss sich vielen Herausforderungen stellen und wächst dabei nicht selten über sich hinaus. So lernt er, mit Schwierigkeiten umzugehen und verschiedene Probleme selbstständig zu lösen. Außerdem wird sich der Jugendliche durch die ständige Konfrontation mit dem Fremden seiner eigenen Identität bewusst und in sich gestärkt – so kann er ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln. Gleichzeitig erwirbt er im Eingewöhnungsprozess charakterliche Integrität. Die im Schüleraustausch gewonnene Lebenserfahrung und Entwicklung kann dem Schüler niemand mehr nehmen!

  1. Grund für den Schüleraustausch: Erwerb wichtiger sozialer Kompetenzen

Eng verbunden mit der positiven Persönlichkeitsentwicklung im Schüleraustausch ist der Erwerb von verschiedenen Schlüsselkompetenzen. Zu diesen gehören – neben den bereits oben angesprochenen Fremdsprachenkenntnissen – vor allem soziale Kompetenzen wie Flexibilität, Weltoffenheit und Toleranz. Insbesondere die grenzüberschreitende interkulturelle Kompetenz, die der Schüler im täglichen Miteinander mit der Gastfamilie erlangt, ist in Zeiten der Globalisierung zunehmend gefragt. Sie beinhaltet, mit Menschen anderer Kulturkreisen angemessen umgehen und kommunizieren zu können, indem ihnen Respekt, Toleranz und Verständnis entgegen gebracht wird.

  1. Grund für den Schüleraustausch: Verbesserte Berufschancen

Auslandserfahrung ist im Lebenslauf Jugendlicher ein großer Bonus und erhöht so die beruflichen Chancen. Nicht nur, dass die Fremdsprachenkenntnisse und die interkulturelle Kompetenz auf den heutigen internationalen Märkten besonders gefragt sind, auch die im Schüleraustausch erworbenen sozialen Kompetenzen sind wesentliche berufliche Qualifikationen. Darüber hinaus ist die durch die außergewöhnliche Erfahrung entstehende persönliche Reife ein weiterer Vorteil, ebenso wie das verbesserte Allgemeinwissen und die entstandenen internationalen Beziehungen.

  1. Grund für den Schüleraustausch: Freundschaften fürs Leben

Im Gastland begegnet der Schüler den verschiedensten Menschen und entwickelt nicht selten eine tiefe Bindung zu einigen von ihnen. Die Gastfamilie wird oft zum zweiten zu Hause und auch mit einheimischen Jugendlichen werden wertvolle Freundschaften geschlossen, die manchmal sogar ein Leben lang halten und den deutschen Jugendlichen in einigen Fällen nicht nur persönlich, sondern auch beruflich weiter bringen können.

  1. Grund für den Schüleraustausch: Beitrag zur Völkerverständigung

Auch auf einer gesellschaftlichen Ebene über den einzelnen Schüler hinaus bietet ein Schüleraustausch Vorteile. So stellt er einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Verstä

Ganz tolle Antwort! :D Ich muss zugeben, dass ich doch nach und nach vom Zweifel übermannt wurde, aber du hast mich wieder völlig überzeugt. ^^ Meine Eltern sind jetzt auch einverstanden mit dem Auslandsjahr. Vielen vielen Dank! :)

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Hi, ich habe vor 4 Jahren ein Austauschjahr gemacht und musste meine Eltern auch erst überzeugen.

Hast du es deinen Eltern genau so erklärt wie du es hier geschrieben hast? Das fand ich ziemlich gut, und ich kann dich auch totall verstehen.

Sag ihnen, dass du dankbar bist, dass sie dir dieses Sommercamp anbieten aber, dass du nur das Austauschjahr machen willst. Such dir Infos über dein Gastland raus und über Organisationen die es anbieten. Das wären iSt, AFIS, AFS, DFSR und TravelWorks. Mach bei einer einen Termin aus und nimm deine Eltern mit.

Sag ihnen auch, dass du nach einem Jahr wiederkommst. Du weißt dann wo du hingehörst, kennst deine eigene Kultur und weißt was du machen willst. Wenn sie dich hier behalten, weißt du es nie und wirst erst recht mit 18 weg sein. Du kannst auch versuchen ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen, aber nicht zu viel, nur ein bisschen.

Setz dich mit deinen Eltern zusammen und sprich nochmal mit ihnen. Sag ihnen nochmal, dass du das wirklich willst. Lass nicht locker, irgendwann geben sie nach. Sag ihnen auch, dass du wiederkommst, und du nach dem Jahr sicher glücklicher bist, und du weißt wo du hingehörst.

Du kannst auch versuchen ihnen einen Brief zu schreiben, wenn dir das reden schwer fällt.

Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber ich habe selber fast das gleiche Problem, auch wenn ich Deutsche bin und einfach eine neue Kultur kennen lernen und mein Englisch verbessern möchte. Aber vielleicht hilft dir das ja: http://www.gutefrage.net/frage/eltern-zum-auslandsjahr-ueberreden Leider weiß ich nicht, wie ich sonst so eine Frage hier verlinken soll, aber viel Glück!

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