Eltern beziehen Leistungen, wie viel Geld verdiene ich dann?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was dir am Ende bleibt musst Du mit deinen Eltern selber klären, aber dir müssen zumindest theoretisch deine zustehenden Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach Paragraf 11 b SGB - ll bleiben.

Die ersten 100 € vom Bruttoeinkommen ist der Grundfreibetrag, ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto weitere 10 % an Freibetrag dazu.

Bei einem Bruttoeinkommen von 450 € stünden dir derzeit 170 € an Freibetrag zu, zumindest die müssten dir dann theoretisch bleiben, würdest Du dann die 450 € auch Netto ohne Abzüge aufs Konto bekommen, würde der Freibetrag davon theoretisch abgezogen und es blieben dann max. 280 € anrechenbares Erwerbseinkommen.

Diese 280 € würden die Eltern dann für deinen Bedarf nicht mehr bekommen und dann müsstest Du diese im Normalfall dann selber an deine Eltern zahlen, aber das müsst ihr dann wie gesagt unter euch selber klären.

Es gib auch noch eine Sonderregelung für Kinder unter 25 Jahren, wenn diese eine allgemeinbildende Schule oder eine Berufsvorbereitung ohne eine Vergütung machen.

Die können in den Ferien pro Jahr bis zu 2400 € ohne Anrechnung auf ihren Bedarf verdienen, auf höheres Einkommen bzw. wenn es außerhalb der Ferien erzielt wird, gelten dann wieder die normalen Freibeträge nach Paragraf 11 b SGB - ll.

Danke dir für deinen Stern !

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Wenn deine Eltern Unterstützung bekommen, dann inkludiert das dich auch. Also ihr bekommt staatliche Unterstützung, nicht nur deine Eltern.

So lange bis du genug selbst verdienst um deinen Teil von der Unterstützung zu tragen, so lange gilt 100€ Freibetrag +20% Nichtanrechnung vom Rest.

CommanderNemo: Deine Eltern bekommen weniger Geld vom Amt. -> und wie sollen sie die Lücke schließen? Da wirst Du was abgeben müssen ...

Nein, es ist andersrum.

Deine Eltern bekommen weniger Geld vom Amt.

Wieviel verdienst du denn, darauf kommt es an?

~450€

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@Regina3

Weiß ich doch nicht.

Sie werden wohl dann die Differenz von ihr fordern.

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@Regina3

Ja, mir geht es aber um die Defitiniton. Da bin ich bissel Korinthenkacker, sonst bin ich nicht so.

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@CommanderNemo

So pauschal ist das nicht korrekt.

Erst einmal käme es darauf an ob man diese 450 € Brutto dann auch Netto aufs Konto bekäme, dass wäre nämlich nicht automatisch der Fall, denn wenn man sich beim Arbeitgeber vorher nicht auf schriftlichen Antrag von der Zuzahlung zur RV - Rentenversicherung befreien lassen würde, bekommt man nämlich seinen Lohn nicht Brutto = Netto.

Demnach könnten dann auch keine 280 € auf den Bedarf des Kindes angerechnet werden.

Selbst wenn der Lohn dann Brutto = Netto ausgezahlt würde, wäre noch zu klären, ob nicht noch zusätzlich zu den Freibeträgen auf Erwerbseinkommen nach Paragraf 11 b SGB - ll erhöhte nachweisbar notwendige berufsbedingte Aufwendungen wie z.B. für Fahrkosten abgesetzt werden können.

Denn jeder muss dafür nur max. monatlich 70 € aufwenden, diese bleiben nach Abzug der 30 € Versicherungspauschale von den 100 € Grundfreibetrag übrig.

Verdient man also monatlich mehr als 400 € Brutto und man müsste z.B. monatlich für notwendige Fahrkosten 100 € zahlen, könnte der übersteigende Betrag von 30 € auf Nachweis zusätzlich abgesetzt werden, dann blieben nämlich nur noch 250 € anrechenbares Erwerbseinkommen.

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„Wie viel bleibt für mich übrig?“

ALLES!
Dein gesamtes Gehalt bleibt für dich übrig!

Einen Teil davon musst du für deinen eigenen Lebensunterhalt verwenden und den übrigen Teil davon kannst du wie Taschengeld verwenden.

Hintergrund: Bislang haben wir Steuerzahler den kompletten Lebensunterhalt von dir und deiner Familie bezahlt.

Wenn du Geld verdienst, dann wird von dir erwartet, dass du einen Teil von deinem Lebensunterhalt selbst bezahlst – so wie jeder normale Arbeitnehmer von seinem Gehalt sein Essen, Trinken, Miete, Strom, Heizung,… bezahlt.

Deine Eltern werden dann weniger Unterstützung für deinen Anteil bekommen, weil du diesen Teil deines Lebensunterhalts selbst bezahlen kannst. Du musst dann also einen Teil deines Gehalts zur Haushaltskasse beitragen.

Ist doch verständlich, oder?
Du hast doch wohl nicht erwartet, dass du dein gesamtes Gehalt wie Taschengeld verdaddeln kannst, während wir Steuerzahler von unserem Gehalt deinen gesamten Lebensunterhalt bezahlen soll, oder?

Das ist eine fiktive Frage also hör mal auf daraus einen persönlichen Vorwurf zu machen. Ich will nur eine Antwort auf meine Frage, den Rest kannst du dir sparen.

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