Ellenbogebruch/Condylus radialis fraktur

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4 Antworten

Entweder ist es ein Bruch, oder es ist keiner. Dass du zu einem dritten Arzt gehst, um diese Frage klären zu lassen, ist völlig vernünftig und du solltest dir kein schlechtes Gewissen einreden lassen, nur weil eine Arzthelferin sich einfach keine Vorstellung von deiner Situation machen kann.

Bleib am Ball, bis geklärt ist, ob es wirklich ein Bruch ist oder nicht, ob etwas chirurgisch unternommen werden muss oder nicht. Einen dritten Arzt dabei hinzuzuziehen ist das Beste, was du machen kannst, wenn die beiden ersten Ansprechstellen sich nicht einig werden. Du kannst aber vorab diese beiden bitten, sich miteinander direkt in Verbindung zu setzen und die Sache untereinander zu klären. Vielleicht hilft das ja schon.

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Wieso behandelt das Krankenhaus den Jungen nicht weiter haben die keine chirurgische Abteilung??? Forder die Röntgenaufnahmen und den Bericht des Krankenhauses an und such dir einen neuen Chirurgen, und hol dir eine dritte Meinung ein. Mein Mann hatte mal ein ähnliches Problem mit einer Entzündung der Nasennebenhölen die tägliche Kopfschmerzen verursachten, er musste bis zu fünf Meinungen einholen bis er einen Arzt gefunden hatte der die richtige Diagnose gestellt hatte! Unglaublich sowas.

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Kommentar von DocShamac
09.07.2013, 11:31

Unglaublich sowas.

Ärgerlich, aber wohl kaum unglaublich. In vielen Fällen auch nicht die Schuld des Arztes. Und auch nicht die des Patienten. Das Problem resultiert aus der Sache: extrem komplexe Zusammenhänge, schwer messbar, keine 100%-igen Nachweismethoden.

Ein Arzt kann nur die diagnostischen Mittel nutzen, die ihm (nach dem Stand der Forschung) zur Verfügung stehen. Und die meisten dieser Mittel sind nicht leicht zu interpretieren. Man muss sich dabei auf Erfahrungen und Annahmen stützen. Und auf Statistiken.

Fehldiagnosen sind an der Tagesordnung, weil es heute schlicht nicht möglich ist, alle nötigen Informationen zu bekommen, die für eine gesicherte Diagnose nötig sind. Eine Fehldiagnose ist auch nicht die Schuld des Arztes: die Wissenschaft weiß, dass sagen wir mal 1% aller Diagnosen (in komplizierten Fällen) falsch sein muss. Kein Messverfahren der Welt erbringt einen 100%-igen Nachweis. Beispiel: HIV-Test: 5 von 1.000 Tests erbringen für HIV-Träger ein negatives Ergebnis (siehe: http://dresden.aidshilfe.de/wp-content/uploads/testsicherheit1.pdf).

Wie kann es die Schuld des Arztes sein, wenn statistisch gesichert ist, dass eine bestimmte Menge falsch positiver oder falsch negativer Ergebnisse auftreten muss?

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Ja das denke ich auch .bin nur durch die aussage heute morgen total verunsichert ! Er es wäre ihm nicht angeschwollen genug...

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Kommentar von Selemna
09.07.2013, 12:21

Hol dir eine dritte wenn nötig noch eine vierte Meinung ein. Forsche solange weiter wie es nötig ist. Bzw. entscheide nach deinem Ermessen du siehst ja auch am Besten wie sich der Arm des Kindes entwickelt. Lieber einmal mehr nachgeschaut als das er irgendwelche Folgeschäden hat.

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Ich habe auch gefragt ob die ihn nicht weiterbehandeln können ,also im krankenhaus , die ärzin meint das dürfen sie nicht : /

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Kommentar von Selemna
09.07.2013, 12:23

Find ich ja schon komisch, ich dachte Krankenhäuser stehen in der Pflicht zu behandeln?

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