Ellenator selber bauen?

1 Antwort

Naja. Erste Frage vom TÜV-Prüfer wird sein, warum er mit seiner Unterschrift garantieren soll, dass er die volle Verantwortung dafür übernimmt, dass diese Eigenkonstrukion keinesfalls brechen kann.

Prüfer wollen immer etwas schriftliches, aus dem hervorgeht, dass jemand anderes haftbar gemacht werden kann. Beispielsweise eine Bestätigung vom Hersteller oder einem KFZ-Ingenieur, aus der hervorgeht, dass die Konstruktion korrekt berechnet und geschweißt wurde. Wenn dann irgendwann etwas passiert, kann der Prüfer sagen: "Da, schaut her, der da hat mir schriftlich versichert, dass das unbedenklich ist, der ist für sowas qualifiziert und hat trotzdem seine Arbeit nicht richtig gemacht".

Wir haben uns gestern erst mit unserem Dekraprüfer über das Thema Schweißnaht am gerissenen LKW-Rahmen unterhalten - es muss eine Bescheinigung vom Hersteller vorliegen, auf der das Fahrzeug genau anhand der FIN bezeichnet ist, es muss vom Hersteller vorgegeben werden, was wo an welcher Stelle wie geschweißt werden muss, und diese Freigabe muss dann zusammen mit der Bestätigung einer Werkstatt, die solche Reparaturen durchführen darf, mitgeführt werden, falls bei einer Kontrolle mal jemand drunterkriecht und sich fragt, was da gemacht wurde.

Einfach auf gut Glück irgendwas per Elektrode zusammenbraten funktioniert bei sicherheitsrelevanten Teilen nicht.

Danke für deine Antwort, aber wie wäre es wenn einer mit Schweißer schein es schweißen würde?und mir eine Rechnung geben würde? Würde der TÜV Prüfer dann was gegen sagen?

0
@Dronix3

Es wird kein Weg daran vorbeiführen, vorab mit dem Prüfer zu besprechen, welche Nachweise und Zertifikate er sehen will. Selbst wenn der weltbeste Schweißer das schweißen sollte - wer garantiert dem Prüfer, dass die ganze Konstruktion den Belastungen im Fahrbetrieb gewachsen ist, dass die Fahrstabilität gewährleistet bleibt usw?

1

Was möchtest Du wissen?