Elektrostimulation - Erfahrungswerte?!

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2 Antworten

EMS-Training, das moderne Training für straffe Muskeln

Es klingt schon fast zu einfach, man trainiert 2 x die Woche 15 Minuten und verliert dabei Gewicht und baut zugleich Muskeln auf. Mit dem EMS-Training ist das möglich. Der Muskelaufbau wird mittels Strom und Krafttraining ermöglicht. Selbst bei Rückenschmerzen und anderen Befindlichkeiten hilft diese Art des Trainings sehr gut. Die Trainer für das EMS-Training sind oftmals Studenten der Sporthochschule und kennen sich bestens mit den Muskelgruppen und dem richtigen Training aus.

Was versteht man unter EMS-Training?

Für das Training werden den Teilnehmern Elektroden angepasst. Der Strom wird mit Hilfe der Elektroden über sechs Bereiche auf den Körper übertragen. Dadurch wird aber eine Kontraktion der Muskeln erreicht, auch bei weit von der Elektrode entfernten Muskeln. Die Elektroden geben elektrische Impulse an die jeweiligen Muskelgruppen ab. Die Arme, der Brustbereich, der Bauch, der Rücken, das Gesäß und die Beine werden mit dem Strom stimuliert. An der Trainingsstation kann der Trainer die Intensität regulieren. So kann er bestimmte Muskelgruppen intensiver trainieren als andere. Da bei dem Training so viele Muskeln arbeiten, müssen diese auch durchblutet werden. Dadurch steigt auch der Puls beim Training an. Es wird also nicht nur die Muskulatur trainiert, sondern auch das Herz-Kreislaufsystem.Im Vergleich zum Krafttraining im Fitnessstudio reicht beim EMS-Training ein zweimaliges 15-minütiges Training pro Woche aus. Damit das Training effektiv ist, sollte man bei den Stimulationen immer an seine Grenzen gehen; ist das Level zu niedrig, wird man auch keinen großen Erfolg haben. Durch verschiedene Programme und auch dadurch, dass man die Stromflussrichtung von horizontal auf vertikal umschalten kann, ist es möglich jede der sechs primär angesprochenen Muskelgruppen mit einer beliebigen anderen zu kombinieren. So kann man den Muskel immer wieder in einer anderen Form reizen und den Muskelaufbau optimal fördern.Zur Trainingskleidung gehört eine spezielle Wäsche, die man sich entweder kaufen kann, oder zur Nutzung zur Mitgliedschaft dazu buchen kann. Die Elektroden werden angefeuchtet.Auch die Gewichtsabnahme wird unterstützt durch das EMS-Training: Der Energiegrundumsatz des Körpers ist im Wesentlichen von der Muskelmasse abhängig. Dadurch erhöht sich der Energieumsatz und demzufolge die Fettverbrennung. Als Resultat davon nehmen Sie Fett ab. Wer Gewicht verlieren will, sollte auch auf seine Ernährung achten und gerade nach dem Training einen Eiweißshake zu sich nehmen. Die Muskeln benötigen das Eiweiß dringend für den Aufbau der Muskelmasse.

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http://www.ciao.de/ElektrostimulationTippsTricks__Test_1764941

Auf den ersten Blick scheint einem diese Methode als echt wirkungsvoll, weil man abscheinend mit sehr wenig Aufwand das erreicht was man möchte – eine schönere Muskulatur und somit möglicherweise eine bessere Figur -. Eigentlich nicht dumm und es wird ja auch in der Reha genutzt also kann es ja nicht schlecht sein. Ich möchte nun mal dazu Stellung nehmen. Es ist richtig das die Muskeln durch elektrische Reize innerviert (angesprochen) werden und man sie auch mit solchen Geräten Fremdinnervieren kann und es auch einen gewissen Muskelzuwachs gibt. Aber das ist im gewissen Sinne ein Trugschluss. Man benutzt in der Reha dieses Gerät nur so lange, bis der Patient wieder in der Lage ist, aufgrund von Gelenk- oder Muskeldefiziten, seine Gliedmaßen wieder selber zu bewegen. Hier wird im gewissen Sinne nur einer Muskelatrophie (Muskelschwund) entgegengewirkt. Wer jetzt sagt aber der Muskel wird doch größer hat auch recht aber betrachtet man die ganze Geschichte mal physiologisch ist das auch wieder nur ein Strohfeuer. Der Muskel wird nerval angesteuert und je öfter er angesprochen wird verändern sich biochemische Prozesse in diesem Bereich (der Muskel wird sensibler auf Nervenreize). Auch mit dieser Anpassung wird ein Muskel leistungsfähiger und arbeitet ökonomischer. Die Methode mit der man das im Krafttraining erreicht nennt sich IK - Methode (IK= intramuskuläre Koordination). Und diese Anpassung ist mit einem solchen Gerät bei aller Anstrengung nicht zu erreichen. Fazit: Ein solches Gerät ist günstig zum entgegenwirken einer Atrophie in der Reha aber ungünstig zum Aufbau von einer leistungsfähigen Muskulatur.

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