Elektronenpaarbindung oder?

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2 Antworten

Die Elektronenpaarbindung oder besser gesagt die Atombindung/kovalente Bindung kommt dadurch zustande, dass sich zwei Atome mindestens ein Elektronenpaar teilen. Triebkraft ist das erreichen einer energetisch günstigeren Anordnung der Elektronen, im Idealfall die Edelgaskonfiguration.

Zwischen zwei Atomen des gleichen Elements ist die Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Bindungselektronen symmetrisch zwischen den beiden Kernen verteilt. Für alle anderen Bindungen ist diese Verteilung assymetrisch; es gibt stehts ein Element, das stärker an den Bindungselektronen zieht. Dieses wird durch die Elektronegativität bestimmt.

Ab einer Elektronegativitätsdifferenz von 0,5 spricht man im Allgemeinen von einer polaren Bindung.

Der Extremfall einer polaren Bindung ist, dass eines der Atome die Elektronen so stark zu sich zieht, dass sich die Elektronen näherungsweise nur bei diesem Atom aufhalten. Man kann also in guter Näherung davon ausgehen, dass die Elektronen vollständig von einem Atom auf das andere Übertragen wird. Ab einer Elektronegativitätsdifferenz von ca. 1,7 ist dieser "ionische Charakter" zu über 50% ausgeprägt, sodass man diese Differenz meist als Übergang zu ionisch aufgebauten Verbindungen nimmt. Die Grenze ist natürlich nicht scharf, der Übergang ist fließend.

Ionische Bindungen werden im Gegensatz zu kovalenten Bindungen durch elektrostatische Anziehung von positiven Kationen und negativen Anionen zusammen gehalten. Diese Verbindungen nennt man auch Salze.

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