Elektronen-Affinität von Aluminium?

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2 Antworten

Die Frage ist gut, weil man ja erwarten sollte, dass das Metall mit der niedrigeren Ionisierungsenergie auch weniger Energie gewinnt.

Natrium lagert sein zusätzliches Elektron in die s-Unterschale ein (Elektronenkonfiguration wie Magnesium), Aluminium in die p-Unterschale (Elektronenkonfiguration wie Silicium). Die s-Unterschalen sind aber die Schalen, die am nächsten an den Kern herankommen, deshalb am wenigsten von den anderen Schalen vom Kern abgeschirmt werden und deshalb unter den Unterschalen besonders energiearm sind.

(Das führt sogar so weit, dass nach Argon nicht die d-Unterschale der 3. Schale aufgefüllt wird, wie nach den Energien eines Ein-Elektronen-Systems zu erwarten wäre, sondern die 4. Schale mit ihrer s-Unterschale angefangen wird, was das Kalium ergibt.)

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Je näher man zum energetisch günstigen Zustand ist, desto höher die Elektronenaffinität. 

Natrium ist vom energetisch günstigsten Zustand (d.h. 2 Valentelektronen) nur um 1 Elektron entfernt, deswegen ist auch die Elektronenaffinität höher (mein früherer Lehrer hat immer gesagt, dass Atome "geiler" auf Chem. Reaktionen sind, wenn sie näher am energetisch günstigsten Zustand sind). 

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Kommentar von TurunAmbartanen
26.03.2016, 23:31

1. atome wollen die äußerste schale voll kriegen

2. je näher am energetisch günstigstem zustand, desto reaktionsträger. (vgl edelgase, die 8 valenzelektronen haben)

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