Elektrolyse & galvanische Zelle?

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1 Antwort

In einer galvanischen Zelle müssen die beiden Elektroden, sowie die zu den beiden Halbzellen zugehörigen Ionenlösungen, durch eine poröse Wand (Diaphragma) getrennt werden.
Das Diaphragma ist dabei nur für spezielle Ionen, z.B. Sulfationen, die den
Redoxprozess nicht stören, durchlässig. Diese Durchlässigkeit ist aber für den Ladungsausgleich zwischen den Elektroden, der für den Ablauf der Reaktion wichtig ist, unerlässlich. Auf diese Weise kann die für eine bestimmte galvanische Zelle typische Spannung einigermaßen aufrechterhalten werden.

Bei einer Elektrolyse wird eine konstante Spannung von außen angelegt und diese auch aufrechterhalten. Sollte sich durch die Vorgänge an den Elektroden eine unerwünschte Vermischung innerhalb der Elektolytlösung ergeben, wird auch hier ein Diaphragma eingesetzt (s. Diaphragmaverfahren bei der Chloralkalielektrolyse).

Merke:

1.Wenn eine Gleichspannung an die Elektoden einer Zelle mit einem Elektrolyten angelegt wird, dann ist es eine Elektrolyse.

2. Sorgt die Anordnung eines Redoxsstems für eine Spannung, dann liegt eine galvanische Zelle vor.

In nicht wiederaufladbaren Primärbatterien sind die Reaktionen bei der Entladung nicht oder nur teilweise umkehrbar (nur galvanisches System).

Dagegen sind in wiederaufladbaren Sekundärbatterien (Akkumulatoren [Akkus]) die Entladereaktionen weitgehend umkehrbar, sodass eine mehrfache
Umwandlung von chemischer in elektrische Energie und zurück möglich ist (Elektrolyse beim Laden und galvanisches System beim Entladen).

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