Elektroautos Umweltschädlich?

12 Antworten

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Elektroautos umweltschädlich(er) als Verbrenner?

Das behauptet inzwischen nicht mal mehr die Verbrenner-Lobby. Aber generell ist natürlich jede Produktion und jeder "Verbrauch" auch umweltbelastend.

Inzwischen steigen ja auch Alle massiv auf das Thema e-Auto ein, und wir werden spätestens ab 2020 eine Vielzahl durchaus attraktiver e-Autos sehen. https://boerse.ard.de/aktien/die-neuen-elektroautos-2019-100.html

Leider werden auch im e-Bereich tatsächlich noch Ressourcen verschleudert, da man auch hier völlig unnötig, zuerst die fetten SUV und Supersportler baut, (Audi, Porsche, Jaguar, Tesla,..Pininfarina,...) die eigentlich kaum ein Mensch braucht, die aber leider sowohl bei Verbrennern wie im e- Bereich, Umwelt hin oder her, gut verkauft werden und die Straßen verstopfen.

Aber hier zum angefragten Thema zurück, eine aktuelle Studie:

https://aiomag.de/icct-studie-e-autos-sind-wirklich-umweltfreundlicher-6232

und hier ein genereller Überblick, eine generelle Bewertung zum Thema Elektroautos:

https://aiomag.de/elektroautos-schon-heute-ueberwiegen-die-vorteile-6993

Vielen Dank für den Stern.

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Vor allem ...

Bei Kompakt- und Kleinwagen gewinnt das Elektroauto

Quelle: https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/studie-oekobilanz-pkw-antriebe-2018/

Der große Vorteil von E-Autos - sie verpesten die Luft in unsern Wohngebieten (Städten) nicht und dürfen auch zukünftig dorthin fahren, wo Diesel und vll auch Beziner ausgesperrt werden!

jedes fahrzeug ist umweltschädlich !

e-fahrzeug sind deutlich weniger umweltschädlich als verbrenner (das kleinere übel)

gegenfrage: welche umweltschäden entstehen durch die förderung und transport von öl ?

das grösste manko ist aktuell die energie, die zur produktion der akkus benötigt wird
daher ist es sehr gut, dass die hersteller immer mehr regenerative energien verwenden - tesla will ab 2020 die weltgrösste akkufabrik (gigafactory) ausschliesslich mit regenerativen energien betreiben

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Woher hast du denn die Vermuting e Autos wären umweltverträglicher ? Weil du die nur mit Windkraft betankst ? Tatsache ist, dass nach Wegfall der Atomkraft die einzige Quelle für mehr Strom Gas und Kohle sind. Egal ob du oder Herr Musk einen grünen Vertrag haben.

Und auch die grüne Akkufabrik wird die Bilanz nicht ändern, die Chemikalien, die Entsorgung, bleibt alles.

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@juergen63225

es ist keine "vermutung" und es wurde schon in einigen studien nachgewiesen - die älteste, mir bekannte, dürfte inzwischen ca. 12 jahre alt sein und war von mercedes selbst (b-klasse) und seitdem hat sich viel im positiven verändert
in diese studie war die elektrische b-klasse nach 50.000 km "grüner" als der verbrenner (die studie beinhaltete den kompletten zyklus, vom rohstoff bis zu entsorgung)
heute liegt dieser wert bei 10.000 - 20.000 km, je nach art des fahrzeugs

so sachen wie photovoltaik, naturgaskraftwerke, wasserkraftwerke, gezeitenkraftwerke ..... noch nie davon gehört ? - dann wird es aber zeit

um welchen chemikalien und entsorgung geht es ?
die fahrzeuge selbst sind nicht viel anders als verbrenner (abgesehen vom kompletten antriebsstrang) - die akkuentsorgung findet real (noch) nicht statt, da 20-30 jahre lebensdauer und einem recyclingfaktor von bis zu 98% (auch dieser wert stammt von mercedes) - der akku ist rohstoff und kein abfall

ich brauche übrigens keinen "grünen vertrag" mein fahrstrom wird zu >90% auf meinem dach erzeugt und im keller, in drei akkus, "zwischengelagert"
diese scheinbar unbekannte energiequelle, heisst photovoltaik oder im volksmund auch solarzelle genannt und ja, sie funktioniert auch, wenn die sonne nicht scheint

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Es gibt noch kein schlüssiges Entsorgungskonzept für das Recycling der Batterien. Dennoch gibt es für die Mobilität der Zukunft nur zwei Alternativen: die Elektromobilität und/oder den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft, sei es in Form von Brennstoffzellen oder als Verbrenner von Methan durch umgewandelten Wasserstoff.

Welche Technik sich schlussendlich durchsetzen wird hängt stark von der Entwicklung der Batterien ab, ob hier ein wesentlicher Durchbruch hinsichtlich Aufladungszeit und Kapazität erzielt werden kann.

Erstmal Hallo,
man kann Batterien schon zu einem großen Teil recyclen, das spart 70% des CO2 gegenüber der Erstproduktion ein. Ich kenne mich nicht so gut aus aber in einem Bericht stand das eine Batterie einfach unterschiedlich stark erhitzt wird und dadurch die die Stoffe, welche unterschiedliche Siedepunkte haben einzeln herausfließen.

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@Anonymertype

Das mit dem recyclen, da streiten sich noch die Gelehrten. Da gehen die Meinungen ganz weit auseinander. Ich glaube, da wird vieles nur zur Durchsetzung einer neuen Technologie einem so verkauft, dass man daran glaubt.

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Der große Unterschied ist, ein Elektro-Auto kannst du komplett umweltfreundlich betreiben, z.B. durch eine Solar-Anlage auf dem Dach oder Strom von einem Wasserkraftwerk. Ein Benziner oder Diesel bleibt immer eine Dreckschleuder.

Wenn du natürlich Atomstrom oder vom Kohlekraftwerk das Auto lädst ist das nicht so optimal, aber größere Kraftwerke haben normalerweise einen besseren Wirkungsgrad und bessere Abgasfilteranlagen als PKWs. Ist also immer noch besser als einen Verbrenner zu fahren.

Dass größere Kraftwerke einen besseren Wirkungsgrad hätten stimmt leider gar nicht. Der Wirkungsgrad liegt bei der Stromerzeugung gerade mal bei 30-40%

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Hast du das Akkuproblem vergessen. Die Rostoffe dafür sind nicht unendlich und was macht man mit den Massen an Akkus die defekt sind.

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Hast du das Akkuproblem vergessen. Die Rostoffe dafür sind nicht unendlich und was macht man mit den Massen an Akkus die defekt sind.

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@heilaw

Kein Rohstoff ist unendlich, vor allem nicht das Erdöl. Akkus die nicht mehr leistungsfähig genug für Autos sind können in anderen Anwendungen weiter verwendet werden.

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@heilaw

welche massen an akkus ?
e-auto akkus halten 20-30 jahre und können bis zu 98% recycelt werden

wie funktioniert das mit öl ?

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Ausserdem braucht man um eine kw/h Herzustellen nur ca. 80g Benzin.

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ein Avantgardist hat sich (Baugenehmigung) für das Laden seines E-Autos einen 10 m hohen Mast mit Windrad installiert - der Venti treibt einen 8 kW-Generator.

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