ELEKTROAUTO UNTERNEHMEN GRÜNDEN?

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4 Antworten

Hey ich weiß dass ist nicht die Antwort die du eigentlich haben willst. Aber du solltest vorher erst mal eine Ausbildung machen und etwas Erfahrung sammeln. Und wenn du von deiner Idee dann immer noch so überzeugt bist kannst du dir erst noch mal umfangreich Gedanken machen. Dir wird hier kaum einer eine Anleitung wie du ein erfolgreiches Unternehmen aufbaust geben können. Da gehört einfach so viel dazu. Alleine die Kosten die da entstehen. Musst dich damit erstmal etwas auseinandersetzen damit dir die Bank überhaupt so viel Geld zur Umsetzung gibt.

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Kommentar von Pauli010
04.10.2016, 05:37

Doch doch - das ist die richtige Antwort. Denn der nette Frager muss sich erst mal darüber klar werden, dass zur Realisierung von Ideen auch die Finanzen gehören.

Er wird weder aus der Familie Quant, Albrecht oder Porsche kommen, sonst hätte er schon 'leichte' Vorkenntnisse, was man mit Geld anfangen kann. Bestes, solides, Beispiel ist Familie Grupp (Trigema); erst mal in einem etablierten Unternehmen langfristig volontieren - und bei der Stange bleiben.

Negativ-Beispiel: Brandstätter (Playmobil); der Filius kann Porsche fahren, doch sein Vater hat ihn aus der Firma rausgehalten, weil er ... naja.

Und, zum hundertsten Mal - die E-Auto Idee ist schon längst abgefahren.

Was aus der Superidee TESLA wird - wir werden bald es mit verfolgen können. Und da war Geld da, sowie eine Menge Interessenten.

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Tesla bietet ja für die meisten der Modelle kostenlose Charger an. Nur bei dem günstigen Modell soll man später wohl zahlen müssen für den Strom.

Eine Werkstatt für E-Autos wird sicher in der Zukunft wichtig werden, aber Charger wird es sicher zuviele geben, als dass man damit wirklich Geld verdienen kann.

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Kommentar von Pauli010
04.10.2016, 14:37

Ergänzend zu deinem Hauptthema, zur Verdeutlichung.

Selbstverständlich ist in meinem Konzept der Service enthalten, ebenso die Errichtung mit Strom-Tankstellen.

Hierzu gibt es Möglichkeiten, die ich dir jedoch nicht im Forum mitteilen will.

Doch auch hier ist wieder die Zeit fortgeschritten, denn die 'Großen' bestimmen dann die Art des Steckers, oder haben sich bereits geeinigt. Hier ist zu berücksichtigen, dass es Schnelladung geben muss, aber auch einfache Nachlade-Stellen. Letztere sind heute schon möglich, eigentlich breit gestreut. Ausweitung ist auch im Gange. Dazu bräuchtest du jedoch weder eine Firma, noch Abitur - du könntest gleich beginnen. Doch ob du dabei was verdienst, das bezweifle ich. Großkonzerne lassen sich kaum die Butter vom Brot nehmen. Allein die jetzigen Tankstellen, die jetzt bereits auch Gas-Zapfsäulen bereitstellen, werden flugs nachziehen.

Die jetzige Initiative besteht bereits seit über 20 Jahren - hat also hohe Erfahrungswerte.

Melde dich mal, wenn du interessiert bist.

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.... wieder ein Idealist, der unbedarft an diese Frage rangeht.

Freilich hat das E-Auto eine große Zukunft. Lies mal alle meine Blogs durch - da hab ich alles dargelegt.

Doch was du willst, haben andere - mit tiefen Fachwissen (du hast Null Ahnung, sondern nur eine vage Idee) - und mäßigen finanziellen Möglichkeiten schon längst (vor über 20 Jahren) vergeblich probiert.Google mal KEWET, Hotzenblitz, Think etc dann siehst du, wie alle auf die Schnauze gefallen sind.

Jüngstes Beispiel ist der Kolibri aus Jena. Das waren Absolventen der Ingenieurschule Jena, also Leute, die Kfz-Technik studiert haben. Studiert - also nicht einen Handwerksberuf erlernt haben. Gelder haben sie bekommen, weil sie mit einem Grundmodell (1 Stück) Geldgeber begeistert und überzeugt haben.Wieviel Hintergrund hast du?

Wen kannst du mit welcher Geschäftsidee begeistern, überzeugen?

Dich hört nicht mal ein Sachbearbeiter einer Bank an.Dazu brauchst du außerdem Marketingaspekte, Absatzmöglichkeiten.

Wie baust du ein Servicenetz auf (Garantieleistung), wenn der Markt schon längst aufgeteilt ist?

Das alles habe ich - mit Fach- und Sachkenntnis, einer praktikablen Geschäftsidee - auch schon vor 10 Jahren angedacht.

Wie sieht dein Produktionsplan aus? Kalkulation? Materialbeschaffung, Lieferanten?

Das alles war vorbereitet.

Partner hätte ich gehabt, doch Politiker sahen keine Chance, denn die Großen (Abgasskandalfirma, Nobel- und Premienmarken und wie sie alle heißen) machen dir alles tot.

Einen Prototypen kannst du bauen, dann ist dein Geld weg (2 Millionen); dann kommt die Straßenzulassung für max. 500 Autos - kostet dich 100.000. Dann die für mehr als 500 Stück - kostet dich ne halbe Million.

Wovon lebst du und deine Mitstreiter inzwischen, während der 3, 4, 5 Jahre?

Und wer kauft dann dein Auto, das genau das oder weniger bietet wie bereits alle anderen Hersteller?

Ein sehr engagierter Ingenieur in meiner Nähe hat 2 konventionelle Autos umgebaut, einem arbeitslosen Ingenieur den Minijob bezahlt. Inzwischen ist er selbst arbeitslos, sein gesamtes Vermögen ist perdu.

Nochmal: siehe Kolibri, Jena. 2012: das Auto kommt bald. 10.000 Interessenten. Preise, Auszeichnungen etc. Heute? Eine Firma auf dem Papier (1 Zeile), 1 Prototyp - aus. Nix mehr.

War vorhersehbar.Willst du den gleichen Fehler machen?

Kannst mich weiter kontaktieren. Gerne.

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Kommentar von Pauli010
04.10.2016, 05:18

So töricht war ich nicht, meine Zeit-aufwändig erstellte Kalkulation 'herzuschenken'. Jeder Produktionsschritt mittels MTM-Verfahren analysiert, war eine interessante, 15-monatige Tätigkeit (Explosionszeichnung, Einzelzeichnungen, Hersteller, Alternativ-Lieferanten, Preisvergleiche ..), Fertigungsstationen, Lagerhaltung - ja eine Mini-Kfz-Firma.

Beispiel: wer liefert dir die Glasscheiben? Die Autositze?

Den Motor? Welche Akkus wählst du?

Und wie absolvierst du den Crash-Test? Hier bereits hatten die Jenaer Studenten einen Vorteil, weil die das als Abschlussarbeit realisieren konnten.

Kannst du etwaige Patente absichern? Wie gestaltest du deine Patent-Recherche (die Großen warten bloß darauf, dass du eines ihrer Patente verletzt - sei es ein Türgriff oder ein Rückspiegel - und dann machen sie dich finanziell tot).

Hast du eine Ahnung, was auf dem Kfz-Sektor los ist.

Und die beste Idee: VP 4999 €.

Kannst mal mit deiner Kalkulation vergleichen, ob du das schaffst   :-)

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Persönlich glaube ich nicht, dass das Elektroauto eine Zukunft hat. Und nur weil die Gattin von Herrn Sauer das so will, kann man es nicht erzwingen.

Hybrid ja, aber Vollelektro nicht.

Ansonsten werden die verkauften Elektroautos in den Werkstätten gewartet, wo sie auch gekauft werden. Also der Nissan Leaf bei Nissan / Renault.

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Kommentar von Pauli010
04.10.2016, 05:03

Es kann sein, das ich mich irre; sie sprach doch von 'E-Fahrzeugen'. Und dieses Ziel ist nun bald vorzeitig erreicht. Nahezu 1 Mio Elektro-Fahrräder sind verkauft; der Markt boomt.

Die andern, die mit den 4 Rädern, werden schon längst im Ausland produziert - auch mit deutschen Joint Ventures.

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