elektroauto pro und contra

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Elektroautos sind schlecht 57%
Elektroautos sind mittelmäßig 29%
Elektroautos sind gut 14%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Elektroautos sind mittelmäßig

Hallo, ob ein E-Auuto schlecht oder gut ist - in Bezug auf den Umwelt- und Klimaschutz - ist von verschiedenen Dingen abhängig. Eine akzuelle Studie des Ökoinstituts z.B. sagt aus, dass E-Autos nur dann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Wenn ich die Möglichkeit habe, zu Hause mein Auto aufzulden und Ökotrom beziehe eine gute Sache. Dazu kommt, dass für die Akkus aktuelle seltene Metalle verwendet werden. Werden diese sozial- und umweltverträglich abgebaut und dann auch noch wiederverwertet, sieht die Ökobilanz eines E-Autos gar nicht so schlecht aus.

Zum Versorgungsengpass mit Strom: aktuell exportiert Deutschland täglch Strom, d.h. wir haben einen Überschuss. NAtürlich wäre es trotzdem nicht möglich, würden alle von jetzt auf gleich auf E-utos umsteigen - aber das ist ja auch ein sehr unwahrscheinliches Szenrio. Viel wahrscheinlicher ist ein paralleler Anstieg von Strom aus Erneuerbaren und E-Autos. Außerdem könnte man den Strombedarf versuchen zeitlich zu entzerren und Anreize geben, zu Zeiten zu laden, an denen relativ wenig Verbrauchsstrom benötigt wird.

Zur Akkureichweite: Der aktuelle Tesla hat eine Reichweite von ca. 500 km und braucht gerade ml 45 min., um komplett wieder aufgeladen zu werden. Pinkelpause, Kaffee trinken, Brötchen essen und noch kurz telefonieren - und schon kanne es weiter gehen. Wann wieder geladen werden muss, zeigt eine Anzeige an, also unvorhergesehenes Stenebleiben ist genauso wahrscheinlich wie mit einem Benziner. Und: meistens werden Autos nur für kurze bis mittellange Strecken eingesetzt - da reicht der Akku allemal.

Fakt bleibt: auch E-Autos sind aufwändig in der Produktion und Entsorgung und wer wirklich was für die Umwelt tun möchte, hat kein eigenes Auto! Fahrrad fahren, Öffentliche Verkehrsmittel und wenn nötig dann Car-Sharing, Car-Pooling, Nachbarschaftsauto!

Hier ist noch ein Artikel, der eine kleine Übersicht gibt und zur Studie des Ökoinstituts verlinkt: http://reset.to/blog/sind-e-autos-nicht-umweltfreundlich

Grüße, Indra

Hallo Indra, ich habe einige Zweifel, dass die Ökobilanz für das Elektroauto so gut ausfällt. Aber ich möchte das nicht aus dem Bauch heraus behaupten. Das Gleiche gilt für die öffentlichen Verkehrsmittel. Ein Bus, der mich direkt von Haustür zu Haustür bringt und dabei ständig voll besetzt ist, ist dem Auto in der Ökobilanz sicher überlegen. Aber das ist nicht der Regelfall.

Aber welchen ökologischen Vorteil bringen Car-Sharing, Car-Pooling und das Nachbarschaftsauto?

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Ich halte nichts von E-Autos sie sollen ja umweltfreundlich sein, was aber kaum jemand weiß ist, dass für die Batterien Salz gebraucht wird. Dafür pumpen sie Wasser aus der Wüste, um das Salz zu bekommen. Für eine einzige Batterie werden Millionen von Litern gepumpt. Für mich hat das nicht viel mit der Umwelt zu tun. Wir benutzen das Grundwasser, um die Batterien herzustellen. Außerdem gibt es keine Möglichkeit die Autos zu löschen, wenn sie am Motor beschädigt sind. Sie müssen 48h in Wasserkontainern bleiben. Dass ist keine Lösung, sondern ein Hindernis

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Ein Elektroauto ist nur gut für die Umwelt, wenn der Strom aus alternativen Quellen kommt. Der größte Nachteil bei Elektroautos ist die geringe Reichweite. Elektroautos eignen sich daher nur als Zweitauto, und wie viele können sich schon ein Zweitauto leisten. Habe ja nichts davon wenn ich mit dem Elektroauto 120 km fahren kann und dann die Batterien stundenlang aufladen muss.

Elektroautos sind mittelmäßig

sie lösen NICHT das generelle problem des individualverkehrs: der flächenverbrauch und die bodenversiegelung bleiben die gleichen, wie bei den herkömmlichen kraftfahrzeugen. was besser wird, sind die luftqualität und ein gesenkter lärmpegel.


Merke:Ein Auto ist immer teuer. Das beste Transportmittel ist das Fahrrad ohne Hilfsmotor Braucht kein Öl,kein Benzin,keine Werkstatt,keine Steuern,keine Versicherung kann selber repariert werden. Auch ein E-Auto wiegt 1000 - 1500 kg.man fährt also 1,5 tonnen Metall spazieren !! Die dazu benötigte Energie muss ja irgendwo herkommen ! Wenn 10 Millionen Autos pro Tag pendeln und 5 l auf 100 km brauchen,so sind dies 20000 tonnen Benzin pro Tag bei 50 km pro Auto und Tag Es wäre viel besser,wenn die Leute da wohnen würden,wo sie arbeiten,dann würde nicht soviel Energie sinnlos verschwendet.

Elektroautos sind schlecht

Mittels E-Autos kann zumindest der Schadstoffausstoss aus Ballungsräume ausgelagert werden. Ich bin auch kein Freund davon da die Technologie mit Stromspeicher noch nicht ausgreift ist und grade jetzt wo auch noch der Atomausstieg läuft ziemliche Probleme mit der Stromversorgung auftreten dürften wenn sich die Zahl an E-Autos vermehrt. Ob insgesammt die Umwelt mit E-Autos weniger stark belastet wird halte ich für sehr fragwürdig. Selbst wenn genügend Strom aus umweltfreundlicheren Kraftwerken als Kohle kommt um die abzuschalten ist immernoch die Frage wie sehr Umweltbelastend die Herstellung dieser Fahrzeuge ist.

Insbesondere die Batterie ist ein ökologisches Problem.

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