Elektro GoKart Selber (um)bauen

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1 Antwort

ich würde es primär mit Komponenten aus dem Fahhradbau versuchen. der berühmte Panasonic Mittemotor wäre schon mal ein guter Ansatz.

an sonsten gibt es z.b. bei ebay jede menge Permanentmagnetmotoren in allen erdenklichen leistungs und spannungsbereichen. für die berechnung der drehzahl die für die jeweilige geschwindigkeit benötigt wird und die Übersetzung muss mathematik angewandt werden.

nehmen wir mal ein einfaches beispiel.30 Kilometer pro Stunde ergeben 500 Meter in der Minute. logisch. oder?

jetzt nehmen wir an, die Räder vom Kart haben einen Duchmesser von 31,8 Zentimetern. mal Pi ergibt das einen Meter. dem entsprechend muss die Achse für 30 kmh mit 500 Umdrehungen pro Minute angetrieben werden.

Macht der Antrieb 1000 Umdrehungen, muss das "getriebe" 2:1 übersetzt sein. dem entsprechend muss das Ritzel auf der Hinterachse dopplt so viele zähne haben, wie das Antriebsritzel am Motor. z.b. 22 Zähne hinten, 11 vorne...

die preiswerte Variante für den Antrieb wäre ein Gleichstrommotor mit einem PWM Controler (Pulsweitenmodulation) das hat aber im unteren Bereich nicht so viel dunst. besser wäre es, einen Brushless Motor zu verweden, wie er in den meisten modernen E-Bikes zum einsatz kommt. das bedarf aber eines controlers.

viele chinesische E-Bike Controler, die es in der regel auch billig zu kaufen gibt, haben auch die Möglichkeit, über ein "handgas" angesteuert zu werden. du müsstest dir also nur noch über 2 dinge gedanken machen:

  1. woher kriege ich den Saft?
  2. wie kann man die Fuhre wieder anhalten, wenn Hindernissse auftauchen wie Autos, Fußgänger oder Mauern?

für den Saft hätte ich auch schon eine Lösung parat. zwei, oder je nach dem drei kleine Autobatterien oder große motorradbatterien. 12 Volt Spannung sind auf grund der hohen Ströme eher subptimal. also besser 24 oder 36

lg, Anna

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