Elektrische Schaltung. Wieso?

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6 Antworten

Hallo Eissphinx,

eine schöne Animation zur Funktionsweise dieser astabilen Kippschaltung (auch als astabiler Multivibrator bezeichnet) Schaltung findest Du bei:

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Astabile-kippstufe.gif

Kurze Erläuterung:

  • Am Anfang schaltet (aufgrund der Bauteiltoleranzen) zufällig ein Transistor durch (z.B. "Transistor links"), sodass LEDgrün aufblinkt.
  • Da "Transistor links" durchgeschaltet ist, kann sich jetzt der "Kondensator unten" aufladen.
  • Hat sich der "Kondensator unten" auf ca. 0,7 V aufgeladen, schaltet er den Basis-Anschluss von "Transistor rechts" durch und entlädt sich dabei.
  • Wenn "Transistor rechts" durchschaltet, leuchtet die LEDrot auf und gleichzeitig lädt sich der "Kondensator oben auf".

  • etc.

Hoffe hier war etwas nützliches für Dich dabei.

Gutes Gelingen!

LG.

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Kommentar von gh7401
23.08.2012, 00:18

In den 60-er Jahren hatte ich genau dies Problem in meiner Lehrzeit. Der Kernsatz ist:

(aufgrund der Bauteiltoleranzen)

Geniessen Sie dies bitte.

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Den kürzesten schon mal gar nicht, wenn dann den Weg des geringsten Widerstands. Aber auch das stimmt nicht, denn schon bei einfachen Schaltungen, die nur aus Widerständen (und einer Stromquelle) aufgebaut sind, teilt sich der Stromfluss auf und selbst durch den größten Widerstand fließt noch etwas Strom.

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Nein, Strom nimmt nicht immer den kürzesten Weg. Er teilt sich im gesamten Stromkreis auf, je nachdem wo welche Widerstände eingebaut sind.

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Kommentar von newcomer
22.08.2012, 18:37

Astabile Kippstufe in Analogtechnik [Bearbeiten] Multivibrator mit Bipolartransistoren Eine ähnliche Multivibratorschaltung realisiert mit dem Elektronik-Experimentiersystem „Lectron“ aus den 1960er-JahrenIn Analogtechnik können zeitliche Verzögerungsschaltungen mittels Kondensatoren realisiert werden. Hier wird die Funktionsweise einer astabilen Kippstufe anhand eines Beispiels mit bipolaren npn-Transistoren erklärt.

In der stromlosen Schaltung sind die Transistoren Q1 und Q2 sperrend, ihr Duchgangswiderstandswert (von Kollektor zu Emitter) ist somit nahezu unendlich. Die Kondensatoren C1 und C2 sind zunächst entladen. R2 und R3 sind so gewählt, dass die Basen der Transistoren genug Strom bekommen, um durchsteuern zu können. R1 und R4 begrenzen den Arbeitsstrom. Die Schaltfrequenz dieser Kippstufe wird durch die Werte von R2, C1 und R3, C2 bestimmt. Die Widerstandswerte von R2 und R3 sind erheblich größer als R1 und R4.

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Nimmt Strom sich nicht immer den kürzesten weg? Wie kommst du denn da drauf? Das ist nicht so. Mit dieser Erkenntnis kannst du nun die Frage selber beantworten.

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