Elektriker gesucht: Lichtschalter anbringen (Kabelfarben)

Schaltbild - (Elektrik, Kabel, Licht) Kabelfarben - (Elektrik, Kabel, Licht) Schalter - (Elektrik, Kabel, Licht)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

tja, du hast den falschen Schalter gekauft. was du hier hast ist ein Taster. der funzt nur in verbindung mit einem speziellen Relais. z.b. Treppenlichtautomat oder Stromstoßschalter.

ich verstehe ungefähr worauf du hinaus willst. was deinem wunsch wohl am nächsten kommt ist ein Pushdown Schalter von Merten.

die im folgenden genannten Verschaltungsmöglichkeiten entsprechen den warscheinlichsten konfigurationen. sollte der ausführende installateur sich auch nur annähernd an die übliche verdrahtungsweise gehalten haben, müsste es funzen....

wenn er sich nur halbwegs an geltende Normen gehhalten hat, darf eigendlich bei einem Fehlanschluss abgesehen von der Tatsache, dass das Licht nicht funzt wie es soll nichts passiren... eine garantie kann ich allerdings nicht übernehmen...


wenn es nur einer ist, dann wäre die warscheinlichste möglichlkeit: braun und die brücke zur Steckdose an den Eingang. schwarz an einen der Ausgänge. (egal welchen)


sind es 2 Schalter, bieten sich 2 Möglichleiten: entweder ist es eine konvensionelle Wechselschaltung, dann gehört der Braune zusammen mit der Brücke an den Eingang und schwarz und grau an die jeweiligen Ausgänge.


ist es eine so genannte Sparschaltung, (erlaubte variante) dann müssten die beiden braunen an einen der beiden Ausgänge, der schwarze an den anderen Ausgang und der graue an den Eingang...


wenn es mehr als 2 schalter sind, ist übrigens von einer kreuzschaltung, und damit von einer konvensionellen schaltung (sihe 2 abschnitte weiter oben) auszugehen...

lg, Anna

Herzlichen Dank! Ich habe vorhin die Geduld mit dem Ding verloren und gerade eben doch wieder einen Wechselschalter gekauft. Jetzt funktioniert es natürlich.

Ich hab leicht vermutet, dass man ein Relais oder so benötigt. Aber gibt es nicht Schalter dieser Art, die ein kleines integriertes Relais besitzen? Also:

  • einmal kippen und zurückfedern: eingeschaltet
  • zweites mal kippen und zurückfedern lassen: ausgeschaltet

Naja, egal. Jetzt ist doch ein gewöhnlicher Wechselschalter drin.

Aber eine Frage zum grauen Kabel:

Wo führt es hin, bzw. von wo kommt es???

Ich vermute, es führt zu einem zweiten Taster (falls ein Licht durch zwei Taster bedient werden soll). Jedoch gibt es im Raum keine zweite Kontrollstelle für dieses Licht, hmm...

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@SMerker

wenn es keine 2. kontrollstelle gibt, dann wird der draht unbelegt sein...

lg, anna

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Ich habe einen Lichttaster (Kippschalter) gekauft, der zurückfedert


Ein Lichttaster und ein Kippschalter sind zwei verschiedene Baustellen.

Der Lichttaster federt zurück, richtig. Der Schalter nicht.

Verwendest du beibe Begriffe beim Kauf, weis wieder keiner was du nun willst.

Aber mit beiden lässt sich Licht schalten. Der Verkäufer ist idR auch kein "Fachman". Wenn in der Elektroabteilung ein Verkäufer fehlt, wird der Holzverkäufer schnell mal zum Elektrofachman.

Fragen zur Elektroinstallation werden sowieso nur von Laien gestellt. Der Laie merkt nicht, das der Verkäufer auch keine Ahnung hat.

Du meinst einen einzelnen Kippschalter. Ein Wechselschalter ist eine (häufig verwendete) Sonderform, die Du bei einem Schalter im Zimmer nicht brauchst. Peppie sagte übrigens schon, wenn Du im Sicherungskasten keine Stromstoß-Relais ("Eltako") hast, trotzdem denselben Effekt willst, brauchst Du einen Tastschalter. Der funktioniert wie die kleinen, weißen Knöpfchen an Lampen, d.h. FAST. Durch eine Feder entsteht der Eindruck, der Schalter würde komplett wieder herausgedrückt nach jedem Schaltvorgang. Du siehst dabei aber nur den Hebel. Innen bleibt der kleine Schalter auf Position ein oder aus. Also brauchst Du (egal nun, ob Tast- oder Kipp-) einen Einzelschalter. Kannst auch einen Wechsel-S. nehmen, aber dann identisch anschließen, einen Pol freilassen. So. Braun von oben ist (nachprüfbar) die Phase, und falls Du nicht die Steckdose ebenfalls mit dem Schalter steuern willst (täte ich nicht, oft Belastung zu hoch), mußt Du sie wie gehabt immer zur Steckdose brücken, also immer beide braune in eine Verschraubung. Was nun, ob Schwarz oder grau, zur Lampe führt, könnte man ausprobieren. So würd´s ich machen, weil Du sagst, es sei nur EIN Schalter da.

Danke für deine Antwort.

Also:

schwarz ist L (Phase vom Stromkasten), blau ist N (Neutralleiter zum Stromkasten)... naja, bei Wechselstrom sind die beiden Worte "vom" und "zum" austauschbar :-) braun führt zur Lampe hin (also eine Art Phasenweiterleitung) - ABER WOHIN FÜHRT GRAU?

Außerdem gibt es dort auch einen Schutzleiter - ist aber für dieses Thema ohne Bedeutung (nur für die Steckdose wichtig, für die ich natürlich eine Überbrückung am Schalter gemacht habe)

Vielen Dank für eure Antworten. Das eigentliche Thema ist nun erledigt. Mich interessierte halt nur noch, was das graue Kabel sollte. Kann aber auch mit der Antwort leben, dass es "irgendwo" hin führt, wo früher mal eine zweite Kontrollstelle angedacht war.

Vielen Dank und viele Grüße!

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@SMerker

Ich kapier das auch nicht, wo grau herkommt. Und ich dachte deshalb, braun sei die Phase (aber ich sagte ja auch, es sei nachprüfbar ^^), weil die Phasenbrücke zur Steckdose braun gemacht wurde. Die hätte ich (aber ich habe ja auch 100 Reste) dann auch schwarz gemacht. So ists eh klar (nur noch nebenbei - Du bist ja fertig), ist natürlich im Normalfall schwarz von oben mit der braunen Brücke zu verbinden, sorry. So long, gern geschehen, ciao!

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