Elektr. Rollstuhl mit Versicherung?

6 Antworten

Der Hinweis mit den 6 km/h ist nun schon mehrmals gegeben worden. Schön wäre es, wenn die Hersteller gesetzlich verpflichtet wären, dieses Erfordernis an den Rollstühlen für jedermann gut sichtbar farblich zu kennzeichnen, damit bei Nicht-Vorhandensein Beobachter entsprechend reagieren könnten. Das Fehlen der Versicherung reicht für einen Anruf unter 110, habe ich heute erfragt.

die dinger MIT versicherung sind schnelllaufende fahrzeuge, die für geschwindigkeiten ÜBER sechs (6) km\h zugelassen sind. BIS zu sechs km\h gilt man im rolli als "fußgänger" und benötigt deshalb keine besondere haftpflichtversicherung.

fahrzeuge, die nicht schneller als 6km\h fahren können, benötigen keine zulassung und keine versicherung. rollstühle mit versicherungskennzeichen MÜSSEN dieses haben, weil ihre höchstgeschwindigkeit darüber liegt.

Versicherung - Verjährungsfrist - Was kann man noch tun?

Hallo zusammen, ich habe gerade ein Problem mit einer Versicherung und weiß nicht, ob es möglich ist, noch etwas zu unternehmen.

Folgendes liegt vor:
Ich hatte im Oktober 2005 einen Sportunfall im Verein, der auch nach mehreren Operationen bleibende Schäden bei mir hinterlassen hat. Es hieß, man müsse warten, bis ich ausgewachsen sei (was nun endlich der Fall ist), da im Falle einer größeren Operation im Wachstum meine Heilungschancen unter 20% betrugen. Es wurde vorläufig Schadensersatz gezahlt und der Invaliditätsgrad festgestellt. Doch bereits zu Anfang war bekannt, dass man warten müsse, bis ich erwachsen bin, um weitere Maßnahmen zu unternehmen und den Invaliditätsgrad neu festzustellen. Nun wurde es mit den Jahren schlimmer: Ich konnte keinen Sport mehr betreiben, mich zunehmend weniger bewegen und aufgrund der plötzlich unaushaltbar werdenden Schmerzen untersuchte mein ehemaliger Krankenhausarzt mich nun "pro bono" erneut und erstellte sofort ein neues Gutachten, welches er der ARAG-Versicherung zuschickte. Er meinte, mir stünde einiges an Schadensersatz für die letzten Jahre zu, da mein Invaliditätsgrad nun sehr viel höher sei als anfangs angenommen. So weit, so gut.

Heute kam ein Schreiben der Versicherung an, welches sagte, mein Fall sei verjährt, da die 5-Jahresfrist bereits vorbei sei. Dadurch "fehlen" mir sozusagen mehrere Tausend Euronen an Schmerzensgeld. Bei Vertragsabschluss sowie als wir von ihr Nutzen machten, klärte uns niemand auch nur ansatzeweise über die sogenannte 5-Jahresfrist auf. Sonst hätten wir sicherlich früher ein Gutachten machen lassen. Es gab für uns einen Flyer sowie weitere Infoblättchen bezüglich der Versicherungs-Konditionen; Auf keinem dieser stand etwas von der Frist! Es gab auch kein Kleingedrucktes, in dem dies stand. Meine Mutter wurde nach meinem Unfall dann gebeten, zu unterschreiben, dass die Sache nach der Vergabe des ersten Schmerzensgeldes zu Ende sei, welches sie natürlich ablehnte. Schon damals war ja bekannt, dass die Angelegenheit nicht endgültig ist. Aber man wusste auch, dass erst noch etwas gemacht werden könne, wenn ich ausgewachsen bin.

Und jetzt, wo es schon viel zu spät ist, hat man uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass alles vor Jahren verjährt sei.

Es besteht die Frage; was tue ich nun bzw. kann ich überhaupt noch irgendwie meinen Anspruch geltend machen? Einen Rechtsanwalt können wir uns nicht leisten. Aber hätte die ARAG uns nicht irgendwie aufklären müssen?

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Wie blind darf man sein wenn man Auto fährt?

Ich hab da mal ne Frage und es geht mir nur um die rechtliche Seite, dass es dämlich ist blind Auto zu fahren ist mir auch klar... Es geht um einen Fall eines Bekannten. Er hat ein kompliziertes Krankheitsbild und hat lange darum gekämpft einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen. Nun ist anerkannt worden, dass er 80% blind ist (so hab ich das jedenfalls verstanden...). Zugegebenermaßen ist er blind in dem Sinne wie wir blind verstehen... Er hat einen Blindenstock und kann nicht alleine einkaufen gehen... Jetzt hat er aber wieder angefangen Auto zu fahren und ich weiß, dass er das nur tut wenn es ihm gut genug geht (und sein Zustand Verändert sich sehr stark manchmal...). Die Sache ist die, dass ich mich die ganze Zeit frage was die Versicherung dazu sagen würde, immerhin kann er kostenlos im Nahverkehr fahren und bekommt glaub in jedem Fernverkehrszug etc einen Platz kostenlos reserviert, also er hat aufgrund seines Schwerbehindertenausweises Vorteile die ihm in diesem System zuerkannt werden WEIL er keine Möglichkeit hat Auto zu fahren oder? Ich würde gerne wissen ob er Auto fahren DARF? Ich habe auch einen Bekannten mit plötzlichen Lähmungserscheinungen der auch noch Auto fährt, aber bis heute keinen Behindertenausweis beantragt hat... Bei ihm denke ich mir auch oft "das ist irre, da fahr ich nicht mit" aber ich weiß dass er offiziell Auto fahren darf...

Also falls ihr was dazu wisst freue ich mich über eure Antworten, aber bitte verschont mich mit "völlig egal ob er das darf, er sollte es nicht tun" antworten... Übrigens: den Vertrag mit der KfZ-Versicherung für sein derzeitiges Auto hat er erst gemacht als er schon als schwer behindert galt...

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