EKG Bilder meiner verstorbenen Mutter bekommen?

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5 Antworten

Dies ist eine sehr schöne Geste. Du hast als Erbe natürlich das Recht Einsicht in die Patientenakte zu bekommen. Also kannst du es im Krankenhaus versuchen. Es wird wahrscheinlicher sein, dass du ein EKG von einer ihrer Untersuchung findest. Jedoch wird der Abschnitt des letzten Herzschlages wohl eher schwieriger werden. Doch es ist doch schöner, wenn du keinen Strich sondern noch den "lebenden" Herzschlag deiner Mutter dafür verwendest.

Das Recht hat sie nicht. Die ärztliche Schweigepflicht geht über den Tod hinaus.

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Doch hat sie! Was meinst du denn wie wären sonst z.B. Klagen wegen Ärztepfusch o.ä. möglich?!

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@BigDreams007

BigDreams007 hat Recht. Die Frage ist hier nämlich, ob ein schützenwertes Interesse besteht und dieses besteht hier eindeutig nicht. Es wäre wohl im Interesse der verstorbenen Person genau dieses EKG herauszugeben. Zudem die Krankheit bekannt war. Also verstößt es nicht gegen die ärztliche Schweigepflicht. 

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Ich würde mich entweder an den Arzt (falls ambulant) oder das Krankenhaus wenden, die die EKG Aufzeichnungen gemacht haben. Dort würde ich mein Anliegen vorbringen.

Da musst du in der zuständigen Klinik nachfragen.

Ich selbst bin Krankenschwester. Ich hatte zwar so einen Fall noch nie aber ich sehe keinen Grund warum das nicht gehen sollte.

Am besten du fragst mal ganz lieb bei dem damals zuständigen Arzt/ Schwestern nach.

LG

so etwas darf sicher nicht einfach rausgegeben werden wegen der Schweigepflicht. Schon gar nicht, wenn du es dir irgendwo auf der Haut tätowieren lassen willst, wo es dann ggf. auch andere Leute sehen können. Mach doch einfach ein allgemeines EKG drauf. Das sieht doch bei jedem mehr oder weniger gleich aus, außer wenn er Herzprobleme hat.

Oh nein, das tut mir leid 🙁 Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

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