Einzugsermächtigung entzogen - Vermieter interessiert das nicht?

...komplette Frage anzeigen

27 Antworten

Korrekt ist anscheinend, dass die Miete am 1. des Monats fällig ist. Es ist Aufgabe des Mieters, dafür Sorge zu tragen, dass Deckung vorhanden ist. Ein Vermieter muss sich außerdem nicht darauf einlassen, seine Miete ständig 14 Tage später zu bekommen.

albatros 27.08.2012, 10:11

Nein, das ist nicht korrekt! Die Miete ist am 3. Werktag, excl. Samstag, fällig, das heißt, muss auf dem Konto des Vermieters sein.

0

Das ist kein Grund zum Widerruf für eine wirksam vereinbarte Einzugsermächtigung. Du könntest mächtig auf die Nase fallen. Erstens riskierst du eine fristlose Kündigung wegen ständig verspäteter Mietzahlung, zum anderen müsstest du die dem Vermieter entstanden Kosten (von der Bank berechnet) für die Rücklastschrift tragen. Sicher hast du einen von der Bank eingeräumten Dispo, der müsste ausreichen, um den Differenzbetrag auszugleichen. Innerhalb eines Vierteljahres müsste der dann sicher wieder auszugleichen sein. Auf keine Fall dürfte wohl der Vermieter einem veränderten Zahlungstermins zustimmen.

Das der VM trotz Widerruf der Einzugsermächtigung weiterhin abbucht ist m. M. n. nicht korrekt.

Allerdings sehe ein evtl. anderes Problem auf Euch zukommen. Die ständig verspäteten Mietzahlungen. Diese berechtigen den VM nämlich zur Kündigung. Nach Abmahnung sogar zur fristlosen.

Ihr solltet es irgendwie einrichten das das Konto zum Monatsanfang die entsprechende Deckung hat. Zumindest für die Miete.

SiViHa72 26.08.2012, 12:18

Bestätigung in allen Punkten!

0
BS3BM 26.08.2012, 12:35
@SiViHa72

Wenn im MV allerdings vereinbart ist, dass die Miete per Einzugsermächtigung bezahlt wird, kann der Mieter dies bei bestehendem Mietverhältnis nicht einseitig widerrufen. Außerdem was macht es denn für einen Sinn, ob die Miete per Einzugsermächtigung bezahlt wird oder überwiesen wird - Hauptsache sie ist pünktlich auf dem Konto.

0

Wenn in eurem Vertrag steht, dass die Miete am 1. jeden Monats fällig ist, könnt ihr doch nicht argumentieren, dass das Konto dann nicht gedeckt ist. Es ist eure Aufgabe, für Deckung zu sorgen. Der Vermieter wird euch nicht einen halben Monat die Miete stunden, und das jeden Monat. Warum solltee er das tun?

Die Miete wird grundsätzlich zum Monatsanfang fällig.

Wann der Arbeitgeber das Gehalt überweist, braucht den Vermieter nicht zu interessieren.

Eine LSE kannst Du jederzeit wiederrufen.. klar möchte der Vermieter die lieber haben, aber im Endeffekt. wenn Du sie kündigst, dann darf er nicht mehr einziehen. Sprich: Du kannst sie auch immer innerhalb einer ebstimmten Frist zurückholen.

Jetzt ist natürlich die ahce, dass man sich mit seinem vermieter nicht krumm stellen will.. und wenn der Vertrag sagt, immer zum 1., dann sollte er das Geld auch dann haben. Also würd ich doch mal fragen, ob sie das nicht in Absprache mal vershcieben können.. generell oder ausnahmsweise. Das der ver,mieter sein Geld will ist auch klar.. und dass es eigentlich am Moieter liegt, dann passend zu zahlen, ebenso- denn man weiss ja, wann das geld dazusein hat.

doofe Situation für beide

Ein Danke an alle die so schnell geantwortet haben ;-)

@Ballaburger: Nett! Wir sind in der Lage unser Geld zusammen zuhalten!! Wenn sich Zahlungseingänge überschneiden und auch andere laufende Kosten gedeckt werden müssen,dann kann es schon schwierig werden das Konto komplett gedeckt zuhalten.. Dennoch danke ich dir für den Hinweis.

MosqitoKiller 26.08.2012, 12:11

Die Miete ist die wichtigste Bringschuld überhaupt und sollte vor allen anderen Zahlungen geleistet werden. Vielleicht solltet Ihr bei den anderen laufenden Kosten die Einzugsermächtigung widerrufen, aber nicht gerade bei der Miete. Dauerhafte verspätete Mietzahlung berechtigt nach wenigen Monaten zur fristlosen Kündigung, und so wie sich das liest, wird der Vermieter da nicht lange fackeln. Das sollte Euch Eure Wohnung wert sein

0
PeterTheodor 26.08.2012, 12:33
@MosqitoKiller

Einen Dank an alle...gut und schön, aber mal den Daumen anklicken, das wäre dafür gedacht .-)

0

Zahlt der neue Arbeitgeber am 15. des jeweiligen Monats, also vorschüssig, oder erst zum Folgemonat? Ich denke, dass eher dort das Problem liegt. Denn der Arbeitgeber kann Euch nicht einfach einen halben Monat den Lohn vorenthalten.

Den Vermieter interessiert aber mit Recht nicht, wann der Arbeitgeber zahlt. Die Miete muß pünktlich zum 3. Werktag des jeweiligen Monats (vorschüssig) gezahlt werden! Wenn im Mietvertag steht, dass er abbuchen darf, dann kommt ihr da nicht ohne weiteres aus dieser Abmachung heraus. Jedenfalls ist es Eure Aufgabe, für entsprechende Deckung zu sorgen.

Steht im Mietvertrag nichts dergleichen, dann könnt ihr natürlich auch selbst zahlen - z.B. von einem anderen Konto (und sei es nur Eure Oma). In diesem Fall könnt ihr der Lastschrift wiedersprechen. Dass die Miete punktlich beim Vermieter sein muß, bleibt hiervon unberührt!

Ein Vorschlag zur Güte: Der Arbeitgeber kann Euch ja wenigstens einen Vorschuss zum Monatsende zahlen, der zumindest für die Miete reicht!

Was erhofft ihr euch denn!? Der Vermieter will selbstverständlich die Miete am Monatsanfang - Einzugsermächtigung hin oder her!

Und wieso sollten "ständig" Rückbuchungskosten anfallen? Habt ihr etwa vor, die Miete fortan erst Mitte des Monats zu zahlen?

Das macht ihr nicht lange - dann dürft ihr euch nämlich ne neue Wohnung suchen...

Ihr solltet zusehen, dass ihr die Miete pünktlich zahlt. Und selbst wenn diesen Monat abzusehen ist, dass es nicht hinhauen wird: Dann entzieht ihr doch nicht die Einzugsermächtigung, sondern tut überrascht. Auf diese Weise gewinnt ihr ein paar Tage (und müsst eben die Gebühren zahlen).

Aber durch eure "kreative" Idee weiß der Vermieter ja jetzt Bescheid und kann euch Vorsatz vorwerfen...

Die Miete ist innerhalb der ersten 3 Tage eines Monats (Feiertage und Sonntage nicht gerechnet) auf dem Konto des Vermieters zu bezahlen. Wann das Gehalt auf das Konto geht, spielt dabei keine Rolle. Ihr müsst halt dafür Sorge tragen, dass das Konto entsprechend gedeckt ist. Ihr riskiert eine Kündigung wegen unpünktlicher Mietzahlung nach einer Abmahnung und Hinweis darauf.

Also einen Lastschrifteinzug kann man immer wiederrufen.Dieser ist nie bindend.Was ihr machen könnt,wäre zu fragen ob er die Miete von der Kaution einziehen kann,und ihr dann die eingezogene Kaution zur Monatsmitte wieder einbezahlen könnt.Dann jeden Monat eben 50 oder 100 Euro mehr auf die Kaution aufbezahlen bis ihr einmal die Miete im Vorraus darauf einbezahlt habt. Allerdings ist das keine Pflicht,das MUSS kein Vermieter machen,aber der ein oder andere Vermieter ist da freundlicherweise bereit zu.Hat natürlich Nachteile. Der Vermieter ist verpflichtet die einbezahlte Kaution an zu legen auf einem Konto,die ihr dann später mit Zinsen zurück bekommt.Wenn er nun daran geht um EURE Miete zu bezahlen ist das zum Nachteil für euch,denn dann verliert ihr euren Zinssatz und evtl. sogar einen Teil der Zinsen. Einige Fälle davon sind mit bekannt wo es so gemacht wurde.

Ihr habt einen Mietvertrag, den Ihr erfüllen müßt. I. d. R. wird die Miete spätestens bis zum 3. Werktag eines Monats im Voraus gezahlt. Ihr müßt selbst dafür sorgen, daß Euer Konto bis dahin gedeckt ist. Dem Vermieter kann es völlig egal sein, WANN Euer Gehalt eintrifft. Er vermietet Euch die Wohnung zu den Bedingungen, die Ihr unterschrieben habt. Punktum. Gruß, q.

rede doch einfach mit der WohnungsGesellschaft hatte auch am anfang gesagt die sollen zum 1ten abbuchen dann hab ich ne neue arbeit angefangen und gefragt ob es auch zum 15ten geht und die Wohnungsgesellschaft hat gesagt klar aber bitte schicken sie uns das schriftlich

Ja, ist leider korrekt.Laut BGB muss man die Miete nach meinem Wissensstand die 1ten 5 Werktage eines Monats bezahlen.Ihr könnt nur versuchen mit der Bank und dem Vermieter zu reden ,ob nicht eine kulante Regelung möglich wäre.Und dann versuchen baldmöglichst soviel Geld vom Vormonat auf dem Kto stehen zu lassen ,dass es für die nächste Miete reicht.Es ist leider so, dass zB die Miete im voraus bezahlt wird, der Lohn aber erst rückwirkend kommt. Viel Erfolg!

Ihr seid verdammt noch mal verpflichtet die Miete rechtzeitig zu bezahlen. Ihr habt immerhin die Möglichkeit bei der Bank einen Überziehungskredit zu beantragen. DassIhr dafür ganz schön happige Zinsen zahlen müsst ist Eure Schuld, wenn Ihr es nicht schaft, vernünftig zu sparen.

PeterTheodor 26.08.2012, 12:31

Warum so unfreundlich?

0

Man kann auch einfach die Miete 14 Tage im Voraus zahlen bzw. abbuchen lassen; dann gibt es keinen Ärger - man muss nur einmal das 14-Tage-Geldpolster ansparen.

eine einzugsermächtigung kannst du jederzeit widerrufen. so entstehen dir keine kosten. jedoch mußt du sehen das du pünktlich deine miete zahlst. ansonsten könnte es ärger mit dem vermieter geben. sprich mit ihm dsás ist der einfachste weg.

PatrickLassan 26.08.2012, 11:19

Demjenigen, der abbucht, im allgemeinen schon.

0

Du hast das Recht, die Einzugsermächtigung zu widerrufen, da kann die Wohnungsgesellschaft nichts machen.

ABER der Vermieter hat das Recht, am 1. sein Geld zu erhalten. Wenn Euer Geld am 15. kommt, müsst ihr es entsprechend festhalten oder schon vorher überweisen, sonst bekommt ihr Ärger.

Schicke das Schreiben, dass Du Deinem Vermieter die Einzugsermächtigung entzogen hast, auch Deiner Bank. Denn diese dürfen es nicht zulassen ...

Dennoch wirst Du nicht drum herum kommen, die Miete pünktlich zum 1. zu überweisen. Denn sonst gibts Verzugszinsen und Mahnungen von Deinem Vermieter.

Warum Ihr hier einfach so die Einzugsermächtigung entzieht, das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ihr habt doch einen Vertrag unterschrieben und in diesem Vertrag wurde doch deutlich der Zahlungszeitraum defininiert.

Wenn nun Dein Mann eine andere Auszahlung erhält, dann ist das nicht ein Problem welches der Vermieter zu berücksichtigen hat und da ich davon ausgehe dass Ihr weiterhin ein sorgenfreies Mietverhältnis haben möchtet, gäbe es folgende Lösunungsansätze

  1. Ihr vereinbart höflich und freundlich ein neues Zahlungsziel für Eure Miete Wird aber wahrscheinlich verbrannt sein, nachdem Ihr ja schon eigenmächtig versucht habt den Einzug zu stoppen.

  2. Ihr sprecht mit dem Chef Deines Mannes dass er doch bitte das Gehalt zum 1ten überweist. Wird dieser aber wohlmöglich auch nicht tun, weil das seinen Ablauf in der Lohnbuchhaltung ordentlich behindert.

  3. Ihr organisiert Eure Finanzen so, dass eben zum Tag der Mietzahlung ausreichend Geld auf dem Konto vorhanden ist

  4. Ihr beantragt bei Eurer Bank einen Dispo Kredit.

mwiemeikel 26.08.2012, 18:03
  1. ist die einzig sinnvolle Lösung!
0

Was möchtest Du wissen?