Einwohnermeldeamt verweigert mir Auskunft über leiblichen Vater

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4 Antworten

Hmm man meldet ein Kind wenn es neu Geboren ist beim Standesamt der Stadt in dem jeweiligen Wohnort der leiblichen Eltern an. Also wenn Du die Geburtsurkunde hast hast dann solltest Du zu dem Standesamt gehen wo diese ausgestellt wurde.... Und ja das recht hast Du wohl aber mach Dich auch noch mal bei einem Anwalt Schlau weil es bezüglich der Adoption für micht nicht sicher ist wie die adoption lief und so.... Aber das recht hast Du alle mal.

Butterfly36 03.12.2013, 14:05

ich habe nur einen Namen den Namen, der steht auf meiner Abstammungsurkunde die Adoptionsstelle hätte mir diesen angeblich auch nicht sagen dürfen. Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen. Das ganze geht mir auch ziemlich an die Nieren, ich möchte doch wissen woher ich komme. Das sich alle Behörden so quer stellen, kann echt nicht sein. Denke das ich dahingehend mal einen Anwalt für Familienrecht oder Adoptionsrecht aufsuchen werde. Was anderes fällt mir momentan leider nicht mehr ein.

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adinchen24 03.12.2013, 14:22
@Butterfly36

das ist komisch denn Für eine evtl. Hochzeit brauchst Du ja auch ne Geburtsurkunde. Aber jageh mal besser zum Anwalt....der wird Dir da mehr weiter helfen können!

UND VIEL GLÜCK DAFÜR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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da ich gerne die Herkunft meines leiblichen Vaters (bin adoptiert) heraus kriegen wollte [...] Man hat doch das Recht nach seinen eigenen Wurzeln zu suchen.

Wenn du alt genug bist (darüber schreibst du nichts), hast du das Recht zu erfahren, wer deine leiblichen Eltern sind, das ist richtig. Das schließt aber nicht deren Herkunft ein, jedenfalls nicht mit unbürokratischer, amtlicher Hilfe.

Butterfly36 04.12.2013, 18:47

ich bin fast 40 also habe ich doch sehr wohl das Recht in dem Alter was über meine Herkunft zu erfahren. Werde in der Sache wohl eh mal ein Anwalt einschalten. Anders hab ich da wohl echt keine Chance, wenn sich alles gegen mich stellt.

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Silverstring 04.12.2013, 20:25
@Butterfly36

Über deine Herkunft darfst du was erfahren, das ist richtig. In deiner Frage schreibst du aber, dass du etwas über die Herkunft deines Vaters in Erfahrung bringen willst - das ist etwas anderes.

Ich weiß allerdings nicht, was dir ein Anwalt bringen soll, wenn deine Mutter angeblich selbst nicht weiß, wer nun dein Vater war.

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Mutter oder Verwandte fragen ob sie etwas wissen.

Und dann habe ich das hier noch gefunden:

Das angenommene Kind hat laut des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Artikel 2 des Grundgesetzes zudem das Recht auf Kenntnis seiner Herkunft. Jegliche Akten, die eine Adoption betreffen, müssen seit dem 1. Januar 2002 ab der Geburt des Kindes 60 Jahre lang aufbewahrt werden. Adoptierte Kinder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, haben das Recht diese mit Hilfe einer Fachkraft einzusehen. Auch die Mitgliedsstaaten sind zu einer 60jährigen Aufbewahrung der Akten verpflichtet.

Demnach müsstest du dir wohl einen Anwalt nehmen.

Butterfly36 03.12.2013, 14:06

ja eben das ist auch das, was ich im Internet gelesen habe. Warum über meine Adoption auch meine Adoptiveltern sowieso geschwiegen haben, ist mir ein absolutes Rätsel. Es wurde zwar laut Adoptionsstelle was in Sachen Vaterschaftstest gemacht, aber ich durfte nix einsehen. Meine Mutter hat mir dann noch gesagt, sie wüßte nicht mehr mit wem sie damals (70er Jahre) in die Kiste gesprungen ist. Da kämen einige infrage. Ich w eiß auch nicht mehr was ich da noch glauben soll.

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Feuerfrau13 03.12.2013, 14:13
@Butterfly36

Ich glaube, wenn deine Mutter keine Angaben zum Vater gemacht hat wird es auch schwierig werden. Da sie ja scheinbar wechselnde Partner hatte.

Vielleicht haben deine Adoptiveltern deswegen geschwiegen. Um dich vor Enttäuschungen zu schützen, Es war sicher kein böser Wille dabei.,

es tut mir wirklich leid für dich. Es muss ein besch,,,Gefühl sein, nicht zu wissen wo seine Wurzeln sind.

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Butterfly36 04.12.2013, 18:50
@Feuerfrau13

die mütterliche Linie da komm ich stückchenweise weiter, weil ich da schon ein wenig mehr Informationen bekommen habe. Wenigstens etwas ,ich habe auch angefangen auf beiden Seiten Ahnenforschung zu betreiben und dabei ist schon beachtliches zum Vorschein gekommen. Nur selbst bei meinen Adoptivvater komme ich nicht weiter. Als wenn es bei der Linie einfach keine Nachfahren mehr gibt. Soll vorkommen. Er lebt ja auch nicht mehr. Und fragen kann ich da niemanden mehr, hab alles auch ausgeschöpft. Werde mir daher im neuen Jahr einen Anwalt nehmen. Hab ich wohl keine andere Wahl, als das Kuddelmuddel so aufzudröseln. Habe diesbezüglich schon s chlaflose Nächte gehabt. Kann ja sicher jeder verstehen. Einfach ist das alles nicht damit fertig zu werden, zumal von allen Seiten nur angelogen wird. Das Vertrauen ist dann auch weg.

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Vielleicht gibt es ja auch gar keine Angaben dazu? Vielleicht hatte deine Mutter dich zur Adoption freigegeben, ohne dass der leibliche Vater je wusste dass deine Mutter schwanger ist?

Das fragst du am besten deine Mutter!

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