Einwirkungen übernatürlicher Kräfte allmächtiger Götter als Erklärung akzeptieren?

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Sie, die Wissenschaftler, nicht die Götter, könnten den Laden dicht machen und Angeln gehen.
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Was meinst Du? Wäre die elektrische Natur von Blitzen rückhaltslos aufgeklärt worden, würde man noch immer glauben, der Gott Thor schmeißt mal wieder mit seinem Hammer um sich?
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Für die Evolutionsbiologie bedeutet das, neben vielen anderen Punkten, Erkenntnisse, die in Richtung rekursive, autonome Selbstorganisation bei der Entwicklung der Lebewesen deuten, werden nicht zur Kenntnis genommen, weil sie dem Bild eines Schöpfergottes widersprechen. Ja, man würde diesen Gedankengang noch nicht einmal denken, weil die dann alles beherrschende Denkvoraussetzung, es gäbe einen Schöpfergott als Urheber, davon abweichende Ideen bereits im Keim ersticken würde. Denn der Wissenschaftler kann nur da Antworten und neue, kreative Erklärungsansätze finden, wo er sich offenen Fragen gegenüber sieht.
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Insofern .. vertiefende Infos zur Antwort auf diese Frage unter
http://www.angelschein.net/
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;-))

Toll waere doch wenn die Versicherungen das akzeptieren wuerden...:-))

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@riara

Gibt es das nicht schon?
Und heißt das in den Versicherungsbestimmungen nicht "Höhere Gewalt"? ;-))

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Die Wissenschaft kann nur akzeptieren, was auch beweisbar ist. Esoterischer Quatsch gehört nicht dazu.

Es würden sich viele neue Wissenschaftszweige und Untersuchungs-Versuche (von Wissenschaft bis Zauberei) herausbilden, um herauszufinden, wie weit denn der Einfluß der Götter reicht, wo er zuende ist, welchen Einfluß denn der Mensch hat, was sicher festgelegt ist und was nicht, und wo die Götter eher mal eingreifen können. Zum Beispiel würde ich meinen, die Götter haben entweder keinen Einfluß darauf, daß Steine auf die Erde fallen, oder sie haben es früher mal festgelegt und hatten in letzter Zeit gerade keinen Bock, irgend etwas daran zu ändern. Bezüglich Evolution müßten sich die Naturwissenschaften fragen, warum denn bisher noch keine vollkommen spontane Entstehung einer Art beobachtet werden konnte, und sie müßten auch hier die Erklärung nehmen: Der liebe Gott hatte wohl bisher einfach keine Lust, es vor unseren Augen zu tun. Das muß wohl früher mal gewesen sein, und was er jetzt gerade tut, weiß der Himmel...

Man müsste sich sehr ernsthafte Sorgen um die methodologische Ausbildung der Studenten und die entsprechenden Kenntnisse der Professoren machen.

Was wäre, wenn religiöse Metaphern wissenschaftlich erklärbar wären? Was wäre, wenn Spritualität und Wissenschaft Hand in Hand gehen würden? Was wäre, wenn Evolution etwas zutiefst Göttliches wäre, weil "Götter" die Erde erschaffen haben, sogenannte Elohim, Schöpferengel, die im Auftrag einer höheren Macht, einem inneren Impuls des Allerhöchsten gehandelt haben und noch handeln? Was wäre, wenn einige dieser Götter selbst auf der Erde inkarniert wären, um diese Schöpfung mit eigener "Haut" zu erleben? Was wäre, wenn übernatürliche Fähigkeiten erklärbar wären, weil die Menschen erfahren, welche unglaublichen Fähigkeiten in ihnen selbst schlummern? Was ist, wenn es überhaupt nichts "Übernatürliches" gäbe? Vielleicht ist das ja auch natürlich... Was ist, wenn die spirituellen Menschen wirklich wissenschaftliches Denken zulassen würden? Und was wäre, wenn Wissenschaftler/innen sich für das Größere Wunder öffnen würden, ohne von den eigenen Prinzipien Abstand nehmen zu müssen?

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