Einweisung wegen Selbstverletzung?

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9 Antworten

Wenn du minderjährig bist, dann kann es passieren, dass egal was du sagst ein Arzt der Meinung ist, dass deine Verletzung lebensbedrohlich hätte sein können und dich damit als suizidal einstuft. Dementgegen steht, dass die ganzen Psychiatrien, Psychosomatischen Kliniken und Psychiatrischen Institutsambulanzen aber völlig überfüllt sind und ein behandelnder Arzt sich genau überlegen wird, ob er das, obwohl der Patient deutlich artikuliert nicht suizidal zu sein, veranlassen wird. Es liegt an der Stelle also im Ermessen des Arztes. Umso klarer du dich artikulierst, umso einen erwachseneren Eindruck du machst (Selbstreflektion!) und umso deutlicher du sagst "ich will mir nicht das Leben nehmen" - umso unwahrscheinlicher ist es, dass ein Arzt eine Überstellung in eine Psychiatrie veranlassen wird. Im übrigen wird es schon als "reif" und verantwortungsbewusst ausgelegt, dass du die Wunden versorgen gehen lässt.

Wenn du volljährig bist, dann passiert dir gar nichts außer, dass du ärztlich versorgt wirst. Verneinst du da die Frage nach der Suizidalität, bist ansprechbar und machst einen "klaren" Eindruck, dann wird die Wunde ärztlich versorgt und du gehst wieder deiner Wege.

Hallo, das kommt ganz auf den Arzt an. Ich hatte den Fall schon 2 mal bei ersten mal war ich in einer Chirugischen Praxis der wollte lediglich wissen ob ich eine Therapie mache und wann ich den nächsten Termin bei meiner Psychiaterin hab und fertig. Beim 2 mal bin ich wieder in diese Praxis die sich 2 Ärzte teilen und da bin ich an den anderen geraten, der gar keine Fragen stellte sondern mich ins KH schickte. Als ich im KH in der Notaufnahme war, erfuhr ich das dieser Arzt dort angerufen hatte und mitteilte das ich Suizid gefährdet sei die Ärztin war auch gleich davon überzeugt. Bei einer Verletzung am Bein, aber naja Sie lies sich nicht überzeugen und so hatte ich die Wahl zwischen der freundlichen und der unfreundlichen Möglichkeit, ich entschied mich für die freundliche und wurde mit nem RTW in die Psychiatrie gefahren. Wo ich die Sache zum Glück klären und nach einem langen Gespräch die Klinik wieder verlassen konnte.

Also wie schon erwähnt ist das bei minderjährigen viel einfacher als bei Erwachsenen. Bei minderjährigen sichern sich die Ärzte oft nochmal durch Psychologen oder Psychiatern ab, wenn sie denn Eindruck haben, dass du dich gefährdest. Dann sind die schonmal auf der sicheren Seite. Aber wenn du den dann glaubhaft klar machst, dass du dich wirklich nicht umbringen willst und wolltest mit der SV, und ruhig bleibst, dann darfst du gehen. Oft fragen sie dann, ob man in Behandlung bist und raten dir, dass du am nächsten Tag dort hin gehst, wenn es geht.

Bei erwachsenen können die einen wirklich nur in die Psychiatrie schicken, wenn du entweder sagst, dass du dich umbringen willst, oder du total neben dir stehst oder unter Medikamenten/Drogen stehst.

Also bei mir ist das immer so, dass ich genäht werde, die nichtmal fragen was los ist und einmal wurde ich gefragt, wo ich lebe, alleine oder noch zu Hause, ob es da klappt und ob ich in die Klinik will. Weil ich geheult habe und fertig war mit der Welt und die Wunde halt echt schob krass tief ubd groß war. Als ich gesagt habe, dass ich nicht in die Klinik möchte, mit meinem Papa da bin und alles ok ist, haben die sich um die Wunden gekümmert und mir nahe gelegt, nächsten Tag zu meiner Therapeutin zu gehen. Manchmal sind in der Notaufnahme auch echt unangenehme Menschen, die dich behandeln, als wärst du der letzte Mist. Aber das hatte ich Gott sei dank noch nie.

ich sprech da aus erfahrung.

meine eltern haben mich im alter von 14 jahren auch ins krankenhaus gebracht wegen einer ähnlcihen verletzung. auch meine eltern waren es die mich damals in die klinik bringen wollten und nicht das krankenhaus. die leute im krankenhaus haben lediglich meine eltern darauf hingewiesen, aber die waren sich ihrer sache eh schon sicher. die in der klinik haben allerdings gesagt, wenn ich selbst di ebehandlung nicht machen will, werden sie mich nicht behandeln. also denke ich...nein werden sie nicht !

Der springende Punkt ist doch der..., so lange Du zeigst, dass Du ärztliche Hilfe suchst, um Dich behandeln zu lassen, geht doch alles seinen normalen Weg. Erst bei Leuten, die sich weigern, da ist die Gefahr der Selbstverstümmelung gegeben und dass man Vorkehrungen treffen muss, damit man ihnen dann zwangsweise helfen kann. Wie nun eine Verletzung zustande kam, da war erstens kein Arzt dabei und zweitens, wäre das bestimmt dann nicht das Erstemal, dass jemand mit seiner Geschichte sehr erfinderisch war. Nur sollte man Geschichten unterlassen, die zwangsläufig polizeiliche Ermittlungen nach sich ziehen und die einem dann teuer zu stehen kommen können. Das heißt, in dem man z. B. einen Überfall mit Körperverletzung erfindet. Darum ist eine Unfallsgeschichte, die einem missgeschicklicherweise selbst passiert ist, immer die bessere Version, wenn die Wahrheit zu peinlich ist. ; - )

kommt drauf an. ich hab ne freundin, die schrieb mir: ich habe mich geschnitten, müsste dringend genäht werden, ist mir aber total egal. daraufhin habe ich ihr weil ich grad selbst nicht fahren konnte, die polizei hingeschickt. die haben sie erst zum nähen gebracht und dann in die psychiatrie, wo sie einen richterlichen beschluss für 2 wochen bekam. wäre sie selbst zum arzt gegangen, wäre sie sicher nicht eingewiesen worden.

Es ist doch ganz einfach, ein Mensch der wirklcih Suizidgefährdet wäre und sich die Wunden aus dem Grund zugefügt hätte, würde alles mögliche tun nicht aufzufallen, also irgend einen anderen Grund nennen, vernünftig artikulieren und ruhig bleiben, wie du's schon sagst, was möchtest du denen als einen vernünftigen Grund geben? Den man nachvollziehen kann , mir fällt so auf die Schnelle nichts plausibles ein, und denen auch nicht, deswegen werden die ganz bestimmt sicher gehen wollen dass du uns morgen noch erhalten bleibst, und dich ganz bestimmt nicht einfach nach hause gehen lassen, was ich für ganz richtig halten würde, das Leben ist zu Wertvoll um es sich selbst zu nehmen, selbst in schlechten Phasen

ich benenne das es selbstverletzung war. angesicht der anderen narbe werde ich das auch nicht leugnen können. und nein, ich will mich nicht umbringen. ich weiß das das leben schön ist. meine selbstverletzendes verhalten ist eher... neurotisch.

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Hallo, kommt drauf an. Vieleicht werden sie dich einem Psychologischen Test unterziehen und der wird das dann bestimmen. Du verletzt dich selber, das ist der nächste Schritt zum suzidal. Du kannst dich damit auch töten, infitzieren oder sonst was.

Ich selber bin schwer depressiv und meine PSychologen, zumindest die neue wollte mich einweisen lassen, obwohl ich nicht suzidal bin, habs auch oft genug gesagt ! Und ich bins ja wirklich nicht.

Wenn du dich aber neurotischer weise selbst verletzt, lass dich lieber behandeln, ist garnicht mal so schlimm, spreche da aus Erfahrung.

ja.Sie würden dich zumindestens beraten.

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