Einvernehmliche Kündigung im Krankheitsfall

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6 Antworten

Und wenn sie dann doch nicht schnell genug wieder fit ist? Das ist eine billige Art für den AG, jemanden loszuwerden.

Nach 6 Wochen bekäme deine Frau ja Krankengeld von der Krankenkasse, damit hätte der AG ja nichts mehr zu zahlen. Oder ist ihm das nur zu kompliziert mit den krankheitsbedingten An-/Ab-/Unterbrechungsmeldungen bei der Krankenkasse...? ^^

Aus gewichtigen Gründen kann die Agentur von einer Sperrung des Arbeitslosengeldes absehen. Wäre eine Einzelfallentscheidung. Daher würde ich, bevor der Aufhebungsvertrag unterschrieben wird, erst kontakt mit der zuständigen Agentur aufnehmen und das vorhaben dort erst besprechen. Kenne mich auch nicht mit dem neuen Gesetz der Pflege aus, wurde nicht vor kurzem ein Gesetz verabschiedet, dass einem Arbeitnehmer für eine bestimmte Zeit freistellt? Inwiefern das jetzt für die Erkrankung eines Kindes dessen Krankheitsdauer 4 Monate dauert zutrifft, bin ich überfragt. Aber vielleicht wissen nachfolgende die Antwort. Zurück zum Ausgang: Wenn der Arzt dir bescheinigt, dass die Krankheit des Kindes so lange dauert. und du die Bescheinigung bei der Agentur vorlegst, wird es sehr wahrscheinlich zu keiner Sperrung kommen. (nur sehr wahrscheinlich, denn sehr häufig handelt die Agentur auch sehr merkwürdig).

Da deine Frau ja dann dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen wird (sonst könnte sie ja auch weiterarbeiten) wird das mit und ohne Sperre nix mit ALG 1. Versichern kannst du sie über dich.

Wenn es eine Kündigung im beitseitigen Einvernehmen ist, bekommt sie eine Sperrfrist für die Leitungen der Arbeitsverwaltung.

Bitterkraut 20.10.2014, 15:21

wenn sie dem Arbetismarkt nicht zur Verfügung stehen kann, wird das eh nix mit ALG.

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Als "Kündigung im beidseitigem Einvernehmen" verstehe ich einen sogenannten Aufhebungsvertrag? In diesem Falle gibt es zunächst keine Unterstützung durch die Agentur für Arbeit.

Versicherungsschutz (Sozialversicherung) könnte unter Umständen über die Familienversicherung mitlaufen, sofern Sie berufstätig sind.

In jedem Fall sollten Sie sich bevor der Aufhebungsvertrag unterschrieben wird bei der Agentur für Arbeit und bei Ihrem Sozialversicherungsträger informieren, unter Umständen vielleicht sogar bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Vielleicht gibt es Sonderregelungen aufgrund der Erkrankung Ihrer Tochter.

Das wäre dann quasi ein Aufhebungsvertrag, welcher eine Sperrzeit nach sich führen würde,

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