Einstufung als Gefahrhund - kann die Einstufung wieder aufgehoben werden?

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2 Antworten

Ein Hund der auffällig wurde kann von der Stadt als gefährlich eingestuft werden, da spielt dann auch die Rasse keine Rolle mehr!

Als gefährlich gilt ein Hund dann, wenn er einen Menschen gebissen oder in gefährlicher Art und Weise angesprungen hat. Er einen Artgenossen gebissen oder gewildert hat (hierunter Fallen auch Katzen). Diese "Gefährlichkeit" lässt sich in der Regel nicht wieder streichen. Allerdings haben die Behörden einen gewissen Spielraum, was ihre Regelungen angeht. Als erstes muss der Hund zum Wesenstest. Ob und wenn ja in welchem Intervall dieser dann wiederholt werden muss kann das Ordnungsamt festlegen (mancher Orts auch der Amtsveterinär) Der Hundeführer (hier auch Gassigänger) muss mindestens 18 Jahre alt sein und die Sachkundeprüfung mit dem Hund abgelegt haben. Je nach Bundesland, gibt es auch Sachkunde die nur schriftlich erfolgt. Es kann auch sein das das Tierheim mit der Stadt eine Sonderregelung hat und der Hund dort auch ohne Sachkunde geführt werden darf!

Was also im Detail vereinbart ist, musst du im Tierheim hinterfragen! Zu deiner Frage, wo so etwas registriert wird: Das Ordnungsamt hat eine "Akte" für jeden auffällig gewordenen Hund! Das Tierheim ist verpflichtet im Falle einer Vermittlung dem Ordnungsamt Name und Adresse des neuen Halters mit zu teilen. Mit anderen Worten, würdest du den Hund z.B. nehmen und wohnst drei Orte weiter, ist das Tierheim verpflichtet deine Daten dem Amt zu übermitteln. Das Amt geht dann her und informiert das Ordnungsamt deiner Stadt. Solltest du dich bis Dato noch nicht um die Auflagen gekümmert haben, wird dich das Ordnungsamt schriftlich auffordern! Du siehst also, es gibt kein entrinnen....

Beim** Veterinäramt** fragen !

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