Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst?

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5 Antworten

Da hier ja schon einige etwas beantwortet hatten, aber es wohl immer noch nicht ganz klar zu sein scheint, nochmal:

Jede Stadt, jeder Dienstherr, jede Behörde etc. entscheidet selber, welche Stellen wie bewertet werden. So kann man niemals genau sagen, wie welche Tätigkeit bewertet wird. Extrembeispiele: Ein Bauamtsleiter in einem Dorf hat evt. die Entgeltgruppe E9 (oft genügt eine Ausbildung), in einer größeren Stadt z.B. E15 oder außertariflich (Ingenieur+evt. Verwaltungsstudium Voraussetzung).

Auch bei den "normalen" Mitarbeitern, kommt es darauf an, wie die Tätigkeit bewertet wird. Ein Sachbearbeiter kann dabei genau so E5 wie E10 für bestimmte Tätigkeiten bekommen.

Lange Rede kurzer Sinn: Es steht dir frei, dich auf jede Stelle zu bewerben. In der Regel werden die Entgeltgruppen in der Stellenanzeige mit ausgewiesen. Wenn du das Gehalt akzeptabel findest und du dann die Stelle annimmst, ist ja alles Gut. Je höher deine Qualifikationen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, auf eine besser bezahlte Stelle eine erfolgreiche Bewerbung zu machen.

Nochmal ein Beispiel: Ein Uni-Absolvent mit Master-Abschluss qualifiziert sich formell für Stellen ab E13. Es steht ihm aber selbstverständlich frei, sich z.B. für eine Stelle mit "nur" E10 zu bewerben, sofern ihm das Gehalt und die Tätigkeiten zusagen.

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Kommentar von J1gsaw
02.08.2016, 20:13

Soweit auf jeden Fall schonmal danke, auch an alle anderen.

Qualifikation spielt an sich ja dann keine Rolle. Als extremes theoretisches Bsp. würde ein sehr überqualifizierter und studierter im Büro neben seinem Kollegen sitzen welcher ein ungelernter Schulabbrecher ist (beide üben die selbe Tätigkeit aus bspw. Sachbearbeiter in der Leistungsabteilung) bekämen beide das gleiche (die gleiche Entgeldgruppe)!?

Lässt sich irgendwo einsehen, welche/r Job/ Stelle/ Tätigkeit in welche Entgeldgruppe fällt? Also wie in meiner Stadt bewertet und eingestuft wird? Oder kann selbst das varriieren, dass heute Stelle xy mit EG 5 und das nächste mal, in vllt 4 Monaten, die selbe Stelle mit EG 7 bewertet wird?

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Hallo J1gsaw,

deine Frage kann man nicht beantworten.

Denn die Behörde stellt Mitarbeiter ein, gemäß einer Ausschreibung und darin  findet man die entsprechende Entgeltgruppe, wie auch die Tätigkeit die verrichtet werden muss.

Die Entgeltgruppen richten sich nach den bestehenden Fachkenntnissen in der Verwaltung und auch auf die bisherige Ausbildung.

Die Tätigkeit eines Großhandelskaufmannes kann man mit einer Tätigkeit bei einer Behörde nicht vergleichen.

Bei der Tätigkeit in einer Behörde wird Verwaltungsrecht, öffentliches Dienst Recht, Gesetzeskunde usw. erwartet.

Natürlich gibt es auch Tätigkeiten die man ohne dieses Fachwissen anstreben kann - muss dann aber damit rechnen, dass in den Anfangsjahren die Bezahlung in einer niedrigeren Entgeltgruppe beginnt und man nach Jahren und nach erlangten Kenntnissen die Leiter nach oben klettern kann.

Gruß N.U.

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Das hängt davon ab, wie eine zu besetzende Stelle grundsätzlich eingestuft ist und dann gilt davon die Eingangsstufe

Nicht die Vorbildung ist entscheidend - nur die Bewertung der Stelle

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Kommentar von J1gsaw
29.07.2016, 22:22

Wie oder in wie fern wird denn da eingestuft? Ich mein, ein Sachbearbeiter ist doch ein Sachbearbeiter?

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Ich schätze mal deine genannten Stellen sind E7 oder E8. Das passt so ungefähr. Mit Studium fängt meistens ab E10 an

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Kommentar von Apolon
31.07.2016, 09:44

Die Einstufungen für Angestellte im ÖD sind nicht vergleichbar mit den Besoldungsstufen der Beamten mittlerer, gehobener oder höherer Dienst.

Da kommt es darauf an welche Tätigkeit verrichtet wird.

Und der TE hat bisher noch keine spezielle Ausbildung oder Fachkenntnisse vom ÖD.

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Mit der EG mit der die Stelle bewertet ist. Und dabei in der Stufe 1.

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Kommentar von J1gsaw
29.07.2016, 22:08

Und in welche EG? gehört welcher Beruf?

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