Einspruch/widerspruchsrecht bei wegfall der wertgrenzen bei zwangsversteigerung

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3 Antworten

Theoretisch kann das Haus jetzt zum sogenannten Mindestgebot ersteigert werden. Das beinhaltet im wesentlichen die Verfahrenskosten, evtl. rückständige öffentliche Lasten und - sofern welche da sind - bestehenbleibende Rechte. In der Praxis wird die Bank vorher das Verfahren einstellen. Das kann sie auch noch im Versteigerungstermin, wenn sie ihre Felle davonschwimmen sieht. Außerdem tun sich viele Rechtspfleger schwer, ein Haus zu verschleudern. Wenn es unter 30% kommt, verweigern sie oftmals den Zuschlag. Der Schuldner hat gar nichts mehr zu melden.

Der erste Versteigerungstermin ist bereits gescheitert (zu geringer Preis nach Ansicht der Bank, unter dem Mindestgebot oder kein Gebot). Die Bank kann das Haus zu dem Preis dann selbst Ersteigern/Kaufen, wenn Ihr / dem Vertreter vor Ort der Preis zu niedrig erscheint. Es kann auch die Versteigerung abgebrochen werden. Weiter ist es erfahrungsgemäß nicht zu erwarten, dass bei Gericht ein Haus nicht verkauft werden kann. Es gibt sehr viele Spekulanten, die sich dort ständig aufhalten und auf Schnäppchen warten. Meistens ist der Bank der Preis zu niedrig...

Hallo,

Die Bank kann einstellen lassen und dadurch verhindern dass das Objekt verschleudert wird. Also widerspruchsrecht!

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der Schutzgemeinschaft f Bank und Sparkassenkunden Wunsiedel

Das Buch Schindler Trickkiste der Zwangsversteigerung half mir ungemein

Im Buchhandel oder beim Verein

Gruss Feurigel

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