Einspruch gegen Einkommensteuerbescheid - wann darf Einspruch zurückgenommen werden?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Noch ist nicht aller Tage Abend. Noch ist das außergerichtliche Rechtsbehelfverfahren ja noch nicht abgeschlossen. Hättest du mitgeteilt worauf sich deine Beschwerde bezieht, hätte man eventuell Tipps hinsichtlich der Erfolgsaussichten deines Einspruchs geben können. Solltes du daher keine weiteren Gründe anführen, die das Einspruchsbegehren stützen, wird dein Einspruch als unbegründet mit Einspruchentscheidung zurückgewiesen. Erst jetzt besteht die Möglichkeit der Klage beim zuständigen Finanzgericht. Allerdings kostet Klagen Geld, daher sollte man vorher die Erfolgsausichten prüfen.

Hattest du den Einspruch denn begründet? Dem Einspruch abhelfen bedeutet, ihm stattzugeben, also dir rechtzugeben. D.h. Der Einspruch wird zurückgewiesen werden, wenn du ihn nicht näher/neu/besser begründest.

Nach der Entscheidung/Zürückweisung/Ablehnung, kannst du ihn ja nicht merh zurücknehmen. Der Einspruch bleibt ja nicht bis in alle Ewigkeit bestehen. Wenn darüber entschieden ist, ist er vom Tisch. Dann kannst du klagen.

Und was kann man tun, falls nach die Entscheidung schlechter wäre als ursprünglich im Bescheid war?

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@bandi88

Das, was Bitterkraut bereits geschrieben hat: Vor dem Finanzgericht klagen.

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Ich verstehe das Schreiben wie folgt: Dem FA reichen deine Einwände nicht aus. Du solltest sie näher ausführen... und ggf. Belege... nachreichen. Sollte sich bei einer jetzt aufgrund des Einspruchs durchgeführten Nachprüfung jedoch herausstellen, dass du schlechter wegkommst, hast du eben "verloren" und musst nachzahlen ...

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