Einspritzpumpe fördert immer noch Diesel?

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2 Antworten

Wie schaltest du denn? Mit doppeltkuppeln hoch und mit Zwischengas runter müsste es gehen, hab ich mal bei einem unsnchronisierten MAN gelernt. Der Motor hat einie riesige Schwungmasse, da dauerts, bis er langsamer dreht.Und dann braucht man etwas Übung. Ist halt noch etwa für echte kerLinnen.

Spueli007 01.12.2016, 16:17

ich mache es genau so, allerdings bringt doppelkuppeln fast garnichts, da Der so lange braucht um langsamer zu werden. wenn ich so lange warte stehe ich schon fast wieder

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Schuby221 01.12.2016, 17:24

Genau richtig, da können nur echte Kerle mit um :-)

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Spueli007 01.12.2016, 20:16
@Schuby221

also ist bei echten kerlen das getriebe am kratzen oder wie ?

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Schuby221 01.12.2016, 21:36
@Spueli007

Dann ist man mit der Kupplung zu langsam, das 2x Kuppeln muss zügig gehen.

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Im Gang beschleunigen, Fuß weg vom Gas, Kupplung treten Gang raus, Fuß von Kupplung weg, Kupplung wieder treten, nächsten Gang einlegen, Fuß von Kupplung, Gas geben.

Spueli007 01.12.2016, 16:19

wie gesagt, der Motor braucht zu lange, da muss ich 5 Sekunden im Leerlauf eingekoppelt bleiben und dann stehe ich schon wieder

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Schuby221 01.12.2016, 17:22
@Spueli007

Der Motor soll dabei nicht langsamer werden. Da Du hochschalten möchtest muss er mit Drehzahl geschaltet werden.

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Schuby221 01.12.2016, 21:41
@Spueli007

Na, dann bastel mal weiter an der Einspritzpumpe. Ich habe dann so ca. 1000 Fahrer falsch ausgebildet.

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Spueli007 02.12.2016, 01:24
@Schuby221

Die Abfolge ist doch richtig, aber warum sollte man sonst zwischebkuppeln, wenn nicht, um die Getriebe-Eingangswelle mit der Motordrehzahl zu bremsen ? Dafür muss der Motor nunmal langsamer werden, sonst geh der Gang nicht rein

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Schuby221 02.12.2016, 05:11
@Spueli007

https://www.youtube.com/watch?v=_pD9R9Tqt8w

 

Unsynchronisierte Getriebe, aber auch solche, bei denen die Synchronisation im Laufe der Zeit verschlissen ist, können nur mit Zwischengas (und Doppelkuppeln) gefahren werden, ohne dass es im Räderwerk Furcht erregend "kracht". Dazu ist es hilfreich zu wissen, was die Synchronisation in einem modernen Getriebe macht: Sie bringt die unterschiedlich schnell drehenden Schaltmuffen und Zahnräder verschiedener Getriebeabstufungen (Gänge) bei jedem Gangwechsel auf gleiche Drehzahl, bevor sie ineinander greifen. Beim Heraufschalten muss die Schaltmuffe auf der Welle des kleineren Gangs auf die niedrigere Drehzahl des höheren Gangs abgebremst werden, beim Herunterschalten muss die Muffe von der geringeren Drehzahl des höheren Ganges auf die höhere Drehzahl des kleineren Gangs beschleunigt werden. Diese Arbeit leisten bei modernen Getrieben konische Synchronringe aus einem weichen Metall (z. B. Messing oder Bronze), die diese Drehzahlen zwischen Schaltmuffe und Zahnrad durch Reibung synchronisieren. Das geschieht automatisch, sobald Sie den Schalthebel in eine bestimmte Gang-Gasse drücken. Gibt es keine Synchronisation, muss dieser Vorgang vom Fahrer durch Zwischengas geben und Doppelkuppeln "mit Hand und Fuß" herbeigeführt werden, und das geht folgendermaßen:

1. Die Kupplung durchtreten,

2. den Schalthebel in die Leerlaufstellung bringen,

3. das Kupplungspedal (Schalthebel in der Leerlaufgasse) wieder loslassen,

4. einen kurzen Gasstoß geben (hier kommt es sehr auf die Dosierung an - man sollte vom Gefühl her immer etwas mehr Zwischengas geben als die Motordrehzahl im folgenden (niedrigeren) Gang bei der jeweiligen Geschwindigkeit haben wird), 5. dann unverzüglich das Kupplungspedal wieder niedertreten und den niedrigeren Gang einlegen, bevor die Motordrehzahl vom Zwischengas geben aufs Leerlaufniveau abgefallen ist, 6. Kupplung loslassen, fertig. Beim Heraufschalten kann es genügen, die Gänge einfach langsam zu einzulegen. Sicherer klappt es, wenn man auch hier im Leerlauf noch einmal einkuppelt (nun allerdings ohne Zwischengas zu geben), um die Drehzahl von Schaltmuffe und Getriebezahnrad des nächsthöheren Ganges zu synchronisieren. Diesen Vorgang nennt man "Doppelkuppeln". Hinweis: Da viele Autofahrer heute bestenfalls mal etwas von "Zwischengas geben" gehört haben (gern auch im Zusammenhang mit einer betont sportlichen Fahrweise), denken Sie, es würde genügen, einfach zwischen jedem Gangwechsel einen Gasstoß zu geben - ohne im Leerlauf einzukuppeln. {IMAGE12}Klingt zwar cool, aber Insider nennen dies spöttisch "Hausfrauen-Zwischengas", und natürlich kratzt da bei den modernen Autos auch nichts - sie sind ja vollsynchronisiert. Es bringt aber auch nichts, was diese Piloten spätestens beim Umgang mit einem unsynchronisierten Getriebe feststellen würden. Richtig angewendet, kann man mit Zwischengas übrigens auch die Synchronringe eines Vollsynchrongetriebes schonen.

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Spueli007 02.12.2016, 23:39
@Schuby221

" Beim Heraufschalten muss die Schaltmuffe auf der Welle des kleineren Gangs auf die niedrigere Drehzahl des höheren Gangs abgebremst werden " Dies geht nach meinem Wissen über die Motordrehzahl, die nach dem Wechsel und Einkuppeln in den Leerlauf schon deutlich gefallen sein sollte. Ist dies nicht der Fall ( so wie nach meiner Erfahrung bei meinem Fahrzeug das Problem ist ), wird die " Schaltmuffe auf der Welle des kleineren Gangs " nicht genügend abgebremst, wodurch die richtige Synchronisation beim schellen Zwischenkuppelvorgang nicht gewährleistet ist. Deshalb habe ich über meinen Standgashebel die Zufuhr von Diesel in den Motor unterbrochen, um beim Schalten den Motor schneller auf eine geringere Drehzahl zu bekommen. Außerdem merke ich selber, dass bei dieser Methode der Gang besser reingeht. Ich zweifel garnicht an, dass deine Beschreibung auf alte LKWs zutrifft, da fällt die Drehzahl relativ schnell, aber das funktioniert bei mir nicht.

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