Einsicht bei Krankenkasse bei verstorbenen?

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5 Antworten

Wie kugel schon sagte, geredet wird viel, wenn der Tag lang ist.

Ich verstehe, wenn man wissen will, WARUM jemand gestorben ist, aber ehrlich: Was bringt das? NICHTS. Es macht denjenigen nicht wieder lebendig. Und ob oder ob nicht Medikamente im Spiel waren, wird niemand genau sagen können.  Antidepressiva bewirken einen Spiegel im Blut. ES ist also durchaus möglich, dass Dein Neffe in den letzten Tagen gar keine eingenommen hat, sie aber dennoch im Blut festgestellt wurden.

Natürlich sucht man im Grunde seines Herzens einen Grund. Man versteht es nicht, möchte nicht schuldig sein, und ist es meistens auch nicht. Vermutlich leiden die Eltern deshalb so, weil der Sohn immer weit weg war und sie nichts tun konnten und nicht für ihn da waren, selbst, wenn er das nicht gewollt hat. Ein Kind zu verlieren ist das Schlimmste, was  Eltern passieren kann, aber sie sollten es nicht noch schlimmer machen, indem sie nicht abschließen können.

Alles Gute.

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das Thema Akteneinsicht ist kompliziert. hier eine Erklärung, die evtl. weiterhilft: http://www.allgemeinarzt-online.de/a/wer-bekommt-akteneinsicht-nach-dem-tod-eines-patienten-1706297

selbst wenn es zu einer Akteneinsicht käme, würde es nichts bringen hinsichtlich Medikamente Behandlungen usw.

denn entgegen der üblichen Meinung, rechnen Ärzte nicht direkt mit den Krankenkassen ab, sondern mit der kassenärztlichen Vereinigung. die Krankenkasse sieht nur das grobe Netz von Leistungen, die erbracht worden sind.

selbst den Hausarzt kann man nicht wirklich benennen, da die meisten Leute zig Ärzte abklappern. woher soll man da wissen wer der Hausarzt ist.

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Nein. Die ärztliche Schweigepflicht besteht auch über den Tod des Patienten hinaus.

https://www.datenschutz-praxis.de/fachartikel/wann-aerzte-nach-dem-tod-des-patienten-ihr-schweigen-brechen/

Hat der Neffe sich selbst getötet? Oder warum wollen die Eltern wissen, ob der Sohn depressiv war und Medikamente nahm?

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 08:48

Er wurde vom Zug überfahren, war aber definitiv kein selbstmord. Und bekannte von ihm haben eben gemeint das er depressiv war. Und wir wollten wissen ob er Medikamente bekam und ob er überhaupt einen Hausarzt hatte

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 09:07

Ich kanns mir vorstellen...aber danke für deine Antworten

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In meiner Patientenverfügung gibt es für solche Fälle eine auszufüllende Ermächtigung für den späteren Bevollmächtigten.

In deinem Fall würde ich bei der KK pers. nachfragen. Evtl. kann auch der Hausarzt behilflich sein. 

Mein Beileid!

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 08:23

Hausarzt ist nicht bekannt. Er wohnte nicht in der Nähe. Aber irgendwo muss er ja gewesen sein weil er vor kurzen noch in Afrika war und da ja die entsprechenden Impfungen braucht.

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Solltest du direkt betroffen sein, mein herzliches Beileid.

Wenn du vermutest, dass etwas nicht stimmt, solltest du dich an die Rechtsmedizin wenden.

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 08:20

Nicht direkt. Mein Neffe ist gestorben. Und Freunde meinten das er manchmal depressiv war. Und jetzt wollte wir wissen ob er eventuell Medikamente bekam oder ob das nur Gelaber ist.

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 08:49

Die wissen auch nicht ob er krank war. Er lebte weiter weg

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 09:08

Ja den haben sie denk ich.

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Kommentar von LTotoL
19.05.2017, 09:12

Ah, ok. Dann werde ich mich in der Hinsicht mal schlau machen. Dank dir

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