Einschulung mit 7 Jahren und 5 Montaten?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Mein Großer hat Ähnliches durch.... Er wurde von der Kita immer wieder in Frage gestellt... hatte auch kurzzeitig Frühförderung, sollte Logopädie bekommen, Psychomotorik usw usw. bis er irgendwann total zugemacht hat, weil er sich nur noch in Frage gestellt gefühlt hat. Wir haben ihn dann erstmal komplett aus allem rausgenommen... da war er 4... und sind mit ihm zum Kinderpsychiater, der uns darin bestätigt hat, dass er eine Selbstfindungsstörung hat und einfach nur zur Ruhe kommen muss... Der Psychiater war zunächst überzeugt, dass Enrico problemlos mit 6 in die Schule gehen können wird... die Erzieherinnen hielten ihn weiterhin für total gestört und unfähig... meinten sogar er müßte dann ja auf die Sonderschule. Bis auf das er überwiegend... wenn überhaupt... unstrukturiertes Gekritzel gemalt hat und nicht besonders gut mit der Schere umgehn konnte... und wollte... war er zu Hause sehr clever und geschickt. Sein Verhalten entstand ursprünglich mal mit durch Mobbing in der Kita und nach Kitawechsel verhielt er sich den Kindern gegenüber dann recht "asozial" bzw. hatte Schwierigkeiten sich angemessen in die Gruppe zu integrieren. Als es dann um die Einschulung ging, war der Psychotherapeut für eine Zurückstellung,,, Enrico war zwar toootal enttäuscht und auch mein Umfeld... meine Eltern und Geschwister und auch andere Eltern aus der Kita waren ganz anderer Meinung und konnten dies gar nicht verstehn!! Wir hatten dann nochmal Widerspruch eingelegt, der abgelehnt wurde..... Enrico war das Jahr zu Hause und es hat ihm SEHR SEHR gut getan! Meine Psychotherapeutin meinte mal zu mir... Kinder brauchen vor allem Liebe und Geborgenheit, alles andere kommt von allein... damals meinte ich noch ich müßte Enrico pausenlos fördern und ständig was mit ihm üben, mir was ausdenken usw... Das Jahr über hab ich meine Pläne einfach mal über Bord geworfen, hab ihn ins Alltagsleben eingebunden, ihn selbst ausprobieren lassen und ihn in seinen Vorhaben unterstützt... ihm Angebote gemacht, aber ihn nicht damit überhäuft... und es war ein super erfolgreiches Jahr!! Er hat sich gaaanz viel selbst beigebracht und sich geöffnet!!! Er wird in 2 Wochen eingeschult und wird im Oktober schon 8. Zudem ist er schon sehhhr groß für sein Alter und sogesehn hab ich schon ein bischen Angst, dass es dadurch wieder zum Mobbing kommen könnte... andererseits ist er jetzt denk ich selbstbewußt genug um sich durchzubeißen!! Er hat in dem Jahr Kompetenzen freigemacht, die bei einer Einschulung im letzten Jahr sicher untergegangen und übersehen worden wären. Ich würd an Ihrer Stelle versuchen, diesbezüglich ganz locker damit umzugehn und ihrem Sohn einfach weiter den Rücken zu stärken. Vermitteln sie ihm, dass sie hinter ihm stehn und ihn wertschätzen. Versteifen sie sich nicht auf das was andere sagen, vor allem nicht auf Meinungen der Erzieherinnen usw. In 2 Jahren kann soooo viel passieren... vielleicht ist er in einem Jahr schon fit für die Schule, vielleicht braucht er auch tatsächlich die 2 Jahre... das kann man denke ich jetzt noch nicht absehn. Finde allerdings, dass die Kinder generell erst mit 7 eingeschult werden sollten - das würde keinem Kind schaden und die "Nachzügler" würden dann nicht so aus der Reihe fallen. Meine Meinung... Bin gern zu weiterem Austausch bereit, wenn Sie / Du Interresse haben / hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Ängste kann ich nicht wirklich verstehen, da Du alles schon einmal mit Deinem grossen Sohn durchgemacht hast. Ich finde, die Kinder werden heutzutage schon viel zu früh auf Schule getrimmt. Die Kinder sind nicht alle gleich und das ist ja auch gut so. Wenn Dein Sohn noch nicht soweit ist, dann lasse ihn doch bitte noch die 2 Jahre in der Kita. Lieber etwas später einschulen als zurückgestellt werden zu müssen. Dann muss der Knirps in eine andere Klasse, sich an andere Kinder und Lehrer gewöhnen und das finde ich bei weitem schlimmer. Jedes Kind hat doch seinen eigenen Rythmus. Und ehrlich, mit den Lehr- und Arbeitsstellen sieht es doch auch nicht so rosig aus. Dann lass Deinem Sohn doch noch etwas mehr Kindheit. Du wirst sehen, es wird ihm gut tun und er wird auch nicht so schnell die Lust am Lernen verlieren. LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als Eltern und Grosseltern hat man eine ganz andere Einstellung zum Kind, weil es eben das eigene ist. Die Paedagogen u.a. sehen das Ganze mit Abstand und haben den Vergleich mit anderen Kindern. Wenn die Fachleute den Rat geben, noch zwei Jahre zu warten, sollte man zumindest ueberlegen, ob es nicht sinnvoll ist. Goenn doch deinem Kind die zusaetzliche Zeit fuer seine Entwicklung. Wir leben in so einer hektischen Welt und manche Kinder brauchen einfach mehr Zeit, um sich in Ruhe und vor allem ohne Druck entwickeln zu koennen. Und ganz wichtig: lass alle anderen reden und tu, was dir dein Bauch sagt und hab dein Kind lieb.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bist ein "Opfer" der Meinungen anderer Menschen, die es leider heute gibt, weil auch in den "schlauen Büchern und Köpfen" noch immer von der sog. "Schulfähigkeit" der Kinder gesprochen wird. Das ist aber verkehrt !

Es kann und gibt nur eine "KINDFÄHIGKEI Tder Schule - und die ist eben überall sehr verschieden!

Konkret: Die Schule A hat z.B. Lehrkräfte mit sonderpädagog. Zusatzausbildung , hat kleine Klassen und das Betreuun gsverhältnis L-Sch ist z.B. nicht 30 : 1 sondern 16 : 1 = Da kann und wird Kind mit Förderbedarf gut und gerne aufgenommen werden !

Die Schule B hat z. B. "ältere" und "müde" Lehrkräfte, keine Hilfen durch "Lesemütter", große Klassen usw. = Da kann und wird ein Kind mit Förderbedarf wenig positiv gefördert werden !

Folglich solltest Du Dir die Verhältnisse in der GS ansehen, aber auch die Bedingungen, unter denen Dein Kind ein langes Jahr verweilen würde, wenn es nicht eingeschult würde. (Kinder haben oft mal nur noch einige Monate nötig, um "schulbereit" zu sein und erfolgreich eingeschult werden können, was der jährlichen >Einschulung widerspricht).

Viel Erfolg und Gelassenheit - : Kinder "machen" sich später oft "von allein" , sofern im Elternhaus Zuwendung und Vertrauen sind/ waren!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lass dem Kleinen die Zeit! Toll, wie du mit ihm übst. Manche Kinder starten eben etwas später, das ist doch kein Problem!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin absoluter pädagogischer Laie. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass eine Prognose über zwei Jahre in diesem Alter, in dem Kinder in kurzer Zeit unglaubliche Entwicklungsfortschritte machen können, zu langfristig ist. Ich würde bis kurz vor dem nächsten Schulanmeldungstermin warten und das Kind dann noch einmal unabhängig von den Erziehern, die es jeden Tag sehen, begutachten lassen. Falls die auch feststellen, dass ein weiteres Jahr Frühförderung gut wäre, dann warte ab. Ansonsten ab in die Schule.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

aus erfahrung kann ich dir sagen - je später die zwerge in die schule kommen, desto besser - lass ihm die zeit, kümmere dich um ihn, fördere ihn, fordere ihn und hör auf das frühförderzentrum. du wirst sehen, daß er es in der schule später leichter haben wird :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

die milchproteinen, insbesondere das kasein, kann solche probleme später auslösen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

vermutlich hat die erzieherin nicht unrecht, sie hat den vergleich, der dir fehlt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Bluemelei
22.08.2012, 02:19

...Bin da eher kritisch was Meinungen von Erzieherinnen angeht... Hab die Erfahrung gemacht, dass diese schnell mal weit übers Ziel hinausschießen... fachlicher Rat ist immer gut... sollte meiner Meinung nach aber dennoch genau abgewägt werden

0

haben deine söhne nach dem abstillen milch/produkte bekommen?...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von moonlight1979
21.08.2012, 20:00

Ja, Babynahrung. Wieso?

0

Was möchtest Du wissen?