Einschulung auf der Regelschule gefährdet?

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6 Antworten

Wende Dich ans zuständige Schulamt. Dort könnt Ihr auch Kontakt zu einem Schulpsychologen hergestellt werden.

Bis zur Einschulung hat dein Sohn noch mehr als ein halbes Jahr Zeit. Wie du sicher selbst weißt, passiert in der Entwicklung von Kindern in einem solch großen Zeitraum wirklich viel. Bei meinem Sohn (auch im Mai geboren) war es genau so: zuerst sollte ich ihn zurückstellen lassen, und dann kam er tatsächlich richtig gut mit (er ist jetzt auf dem Gymnasium!). Also lass dich von den Kindergärtnerinnen zwar beraten, aber letztendlich entscheiden musst es du!

Vor der Einschulung selbst wird noch eine Untersuchung vom Schularzt und eine Begutachtung durch die Lehrer (war zumindest bei uns so) durchgeführt. Wenn an der Schulfähigkeit Zweifel bestehen, gibt es in einigen Bundesländern das sg. Schulspiel, bei dem die fraglichen Kinder für einen Nachmittag in der Schule bzgl. ihres Verhaltens beobachtet werden. Sind sie tatsächlich nicht so weit, in die Regelschule zu gehen, gibt es in den meisten Bundesländern Einrichtungen wie den Schulkindergarten, die den Kindern der Übergang erleichtern.

http://www.skg-forum.de/schulkindergartendefinition.htm

Lass dich im Moment einfach nicht unter Druck setzen und gib deinem Sohn die Zeit, die er braucht. Es gibt für jedes Kind eine Lösung! Und meiner Erfahrung nach sind Kindergärtnerinnen nicht immer geeignet, die Schulfähigkeit eines Kindes zu beurteilen, weil sie die konkreten Anforderungen und Fördermöglichkeiten der jeweiligen Schulen gar nicht gut genug kennen.

Bei meinem Sohn war es fast genau so. Er hat die Intelligenz für eine Regelgrundschule; nur an seiner Ausdauer (z.B. sich auf etwas zu konzentrieren, worauf er gerade gar keine Lust hat)hängt es ein bischen. Er wurde daraufhin von einem Beratungslehrer "durchgecheckt". Diese schlug mir vor, meinen Sohn in eine Grundschulförderklasse zu schicken. Mittlerweile klappt es mit der Konzentration sehr gut und er wird nächstes Jahr in der Regelgrundschule eingeschult. Wenn du noch mehr Infos benötigst, dann kannst du mir eine E-mail schreiben (aline.jacob@gmx.de)

Erstmal haben die Kindergärtnerinnen nicht zu entscheiden, ob das Kind eingeschult wird, sondern gegebenenfalls der Schulpsychologe.

Und wenn Dein Kind in dem Kindergarten von einem anderen geschlagen wird, dann solltest Du Dich darüber beschweren und wenn das nichts nützt, ihn da rausnehmen. Wenn er im KiGa herumspinnt, dann wohl deshalb, weil er dort Aufsehen erregen will. Die Frage ist, warum?

Offenbar sind die Kindergärtnerinnen unfähig, Konflikte dort zu lösen und pädagogische Gespräche zu führen...

du kannst auch einfach auf die empfehlung der kindergartentanten pfeifen und dein kind in ne regelschule geben, ich denke nicht, dass die darauf irgendeinen einfluss haben...

der Kindergarten gibt nur Tips und Hinweise, ob er Schulfähig ist, entscheidet die Schulärztin. Du kannst aber Dein Kind im SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) durchchecken lassen.

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