Einschreiben eigenhändig - Annahme verweigern

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Empfänger ist nicht verpflichtet, ein Einschreiben Eigenhändig anzunehmen. Wird die Annahme verweigert, wird die Sendung als Einschreiben EINWURF an den Absender zurückgesandt.

http://www.deutschepost.de/dpag?check=yes&lang=de_DE&xmlFile=link1015321_6396

36

Allerdings ändert die Annahmeverweigerung nichts.

§ 179 Mit der Annahmeverweigerung gilt das Schriftstück als zugestellt.

http://www.rechtsrat.ws/gesetze/zpo/0166.htm

Die andere Frage ist, was die Folgen sein können. Üblicherweise wird dem Absender ein zweiter Zustellversuch zugemutet. Wenn man das Einschreiben beim zweiten mal nicht annimmt, sagen wir im Falle einer Kündigung, ist es im folgenden zwar so, dass die Kündigung immer noch nicht zugegangen ist, man ist aber wegen § 242 BGB mit dem Einwand ausgeschlossen, man habe die Kündigung nicht erhalten. Es wäre arglistig, sich auf fehlenden Zugang zu berufen, wenn man den Zugang selbst vereitelt hat. Man muss sich dann so behandeln lassen, als wäre die Kündigung zugegangen. mal es einen Hinweis gibt, Fristen und rechtsrelevanen Inhalt verweigern zu wollen,

http://www.wer-weiss-was.de/theme64/article3772147.html

0

ja du kannst die annahme verweigern von einen einschreiben das eigenhändig zu gestellt werden soll. dann geht es zurück an den absender mit dem vermerk "annahme verweigert". es gibt verschiedene einschreiben, eigenhändig also was du persönlich annehmen muss und einfaches einschreiben das geht nur bis zum briefkasten. der weg des einschreibes wird dokumentiert so das er für dem aufgeber nachvollziehbar ist.

24

wenn es sich nicht zustellen läßt, dann kann man ggfs. den öffentlichen aushang an der gerichtstafel beantragen, damit gilt es dann als zugestellt. dumm gelaufen.

0

Einschreiben besagt, das es dir zugestellt wurde, und der Absender das mitbekommt. Wenn du es verweigerst, kommt das nächste und dann auf einmal der Gerichtsvollzieher.

Einschreiben in Filiale gebracht, Absender vorher sehen und trotzdem nicht annehmen?

Hallo,

ich habe vor paar Tagen eine Benachrichtigungskarte erhalten, dass für mich ein Einschreiben mit Rückschein in der Postfiliale liegt. Ich erwarte eigentlich nichts, daher kann es eig. nur GEZ sein, wobei die noch nie Einschreiben gesendet haben sondern immer normale Briefe.

Aber egal, jetzt die Frage, ist es möglich, zur Post zu gehen und die Leute dort zu fragen, ob ich den Brief zuerst sehen darf um zu schauen, von wem er geschickt wurde. Normalerweise sollte das ja gehen und man kann danach die Annahme trotzdem verweigern. Aber das Problem wäre, dass der Postmensch dies ja vermerken würde mit „Annahme verweigert“.

Kann man ihm sagen, dass er den Brief dann wieder zurücklegen soll, so als hätte ich den Brief nach 7 Tagen gar nicht erst abgeholt? Der Brief würde nach diesen 7 Tagen zwar auch zum Absender zurück gehen, allerdings nicht mit dem Vermerk „Annahme verweigert“ sondern halt was anderem.

Hat das jemand schon gemacht und kommt es auf die Laune des Postmitarbeiters drauf an, ob er das macht?

...zur Frage

Letzte Zahlungsfrist mit Einwurf-Einschreiben oder Einschreiben-Rückschein?

Frage steht ja schon oben.

Ich möchte jemandem schriftlich eine letzte Zahlungsfrist setzen. Jetzt bin ich mir aber unsicher wie ich es am besten versende.

Bei Einwurf-Einschreiben dokumentiert ja nur, dass der Brief in den Briefkasten eingeworfen wurde. Aber nicht, dass der Empfänger ihn auch wirklich persönlich bekommen hat.

Bei Einschreiben-Rückschein muss ja der Empfänger persönlich bestätigen mit seiner Unterschrift, dass er den Brief bekommen hat. Allerdings kann er die Annahme aber auch verweigern oder (falls er nicht anzutreffen war) den Brief nicht abholen bei der Post.

Was ist jetzt als Beweis sicherer?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?