Einschreiben annehmen

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6 Antworten

Niemand muss ein Einschreiben annehmen. Verweigert man aber die Annahme, wird man in aller Regel rechtlich so gestellt, als habe man das Einschreiben doch angenommen und auch gelesen. Man spricht dann von einer sog. "Zugangsvereitelung" sowie einer "Zugangsfiktion". Als Zugangstag zaehlt dann der Tag, an dem die Annahme verweigert wurde

Etwas anders sieht es aus, wenn man eine Benachrichtigung ueber die Hinterlegung eines Einschreibens erhalten hat und dieses nicht abholt. Hierbei muessen noch ein paar Punkte mehr erfuellt sein, um von einer "Zugangsvereitelung" ausgehen zu koennen (z.B. der Empfaenger musste mit dem Einschreiben rechnen, der Inhalt war ihm bereits bekannt oder aehnliches). Hier zaehlt dann der Tag als Zugangstag, an dem der Empfaenger das Einschreiben unter Wuerdigung der jeweiligen Einzelumstaende und Zubilligung einer entsprechenden Reaktionsfrist spaetestens haette abholen muessen.

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Ich denke, dass man bei einem Einschreiben die Annahme verweigern kann. Dies wird aber ebenfalls an den Versender übermittelt.

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Du musst ein Einschreiben absolut nicht annehmen. Du kannst jederzeit die Annahme verweigern. Das Einschreiben geht dann an den Absender zurück.

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ein einwurfeinschreiben muss nich selbst angenommen werden,dabei wird nur notiert das es eingeworfen wurde und is im gerichtlichen prozess zb nicht sehr beweiskräftig

beim eigenhändigen einschreiben muss der empfänger unterschreiben das ers erhalten hat. das ist gerichtlich zb wirksam

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Du kannst ein Einschreiben ablehnen, das wird aber vermerkt und dem Absender zugesendet

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Nur für den Beweis der zustellung..

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