Einschlafprobleme und andere psychische Leiden. Nur wirklich ernst gemeinte Antworten bitte. Hilfe?

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7 Antworten

Warum bezahlt die Krankenkasse nicht? Dazu muss der Therapeut von der Krankenkasse zugelassen sein. Ist das der Fall, dann bekommt z.B. Dein Hausarzt einen Vordruck, den der ausfüllen und eine Therapie befürworten muss, bzw. sollte. Ich würde Dir auch raten einen Neurologen aufzusuchen, denn der kann Dir passende Medikamente verordnen, die Dir auch die Angst nehmen.

Dann könnte Dir bestimmt autogenes Training helfen.

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Welfenfee 23.05.2016, 15:56

Danke für den Stern!

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Also was Schlafmittel angeht: Diphenhydramin ist nicht gerade angenehm in der Wirkung, es macht einen auch noch den Tag darauf schläfrig. Aber generell sollten Schlafmittel nur eine vorübergehende NOTLÖSUNG sein, es ist keine Dauerhilfe. Du wirst dich drann gewöhnen und immer höhere Dosen brauchen. Dein Gehirn macht das ja mit absicht, nicht Schlafen zu können (nicht um dir zu schaden, aber weil gewisse Dinge unerledigt sind), es wird also einen Weg finden um die Wirkung des Schlafmittel zu umgehen. Du kannst höstens das einen Tag nehmen, dann 2 nichtmehr, sowas in der Art, aber jeden Tag wird nix bringen, du wirst ne Tolleranz gegen bilden und immer mehr benötigen, damit es dich müde macht.

Diphenhydramin wirkt ausserdem noch Psyschedelich, das heisst, es kann Ängste und Sorgen mitunter noch verstärken, je nach Dosis kann man davon nen (nicht unbedingt angenehmen) Tripp kriegen, das sollte nicht zu unterschätzten sein.

Auch wenn du sagt: "Ja ich nehm die Mittel nur, wenn ich garnicht einschlafen kann", dann wirst du dich mitunter unbewusst am Einschlafen hindern, nur um ne Rechtfertigung für dich selbst zu finden, um Schlaftabletten nehmen zu können, also wenn, muss du knallhart sein und dir strikte Regeln aufstellen an die du dich bedingungslos hälst. Glaub mir, du willst nich noch zusätzlich zu deinen Problemen ne Medikamentensucht haben.

Was Therapie angeht: Naja bist du nicht versichert, das die Krankenkasse das alles übernimmt? Du bist ja schon über 18, du kannst dir sicherlich auch ein Postfach einrichten lassen, so das die Post dort hinn geht.

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 13:35

Gut, also bei der Nutzung war mein Vorhaben: diese zu nehmen wenn es absolut kritisch wird und ich kein Auge zukriege. Ich arbeite in Schicht, also um 4 aufstehen, aber erst um 2 kann ich einschlafen.. Dann 9, maximum 10 Stunden auf den Beinen sein. Das ist schlimm.

Die Idee mit dem Postfach hatte ich schon mal, aber ich hab das alles noch nicht völlig durchdacht.

Danke vielmals. Sehr hilfreiche Antwort.

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Richard30 17.04.2016, 13:44
@MonaMorenoLinan

Okay, ja dann geht es noch. Aber Schichtarbeit ist dann auch nicht die beste Arbeit, wenns alternativlos ist, gehts halt nicht anders, aber kannst du nicht versuchen dir das so einzurichten, dass du halt dann nur eine Schicht hast? Also würde ich sowas machen, würde ich halt mit nem Kollegen tauschen, so das ich nur die Nachtschicht hab (oder irgend eine andere halt), wäre mir pers. lieber, als dieses ständige wechseln.

Also ich schlafe zwar auch nicht wirklich gut, aber es geht noch bei mir, aber Schichtarbeit würde garnicht gehen, überhaubt nicht bei mir, da könnte ich garnicht mehr einschlafen.

Aber was Therapie angeht: Es wird ja ne Ursache geben, meistens gibt es ne Veranlagung, dann nen Auslöser und Faktoren, die das ganze am Laufen halten. Die Veranlagung und den Auslöser wirst du ja nichtmehr ändern können, aber vll.einige der Faktoren, die das ganze am Laufen halten. Deswegen kann ein Therapeut da schon helfen, da er sowas eher erkennen kann, als du alleine oder als andere, die nicht die nötige Ausbildung haben. Das ist also durchaus ein Grund, warum du aufjedenfall wieder über eine Therapie nachdenken solltest. Auch wenn du denkst, dass das Problem dadurch vll. nicht komplett weg geht: Ja kann sein, aber du wirst aufjedenfall damit besser umgehen können, das alleine ist es schon wert.

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 14:30
@Richard30

Danke vielmals für die Antwort. Ich werd mir jetzt all die Antworten durch den Kopf gehen lassen und mich dann entscheiden, welchen Weg ich einschlage bzw. wie ich das ganze angehen könnte. 

Mein Vater ist auch in Behandlung, schon jahrelang. Er erhält seine Medikamente alle vom Psychiater.

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Richard30 21.04.2016, 13:22
@MonaMorenoLinan

Warscheinlich sind es dann Bariubarte. Wenns geht ist halt immer ohne Medis besser, wenns aber garnicht geht, naja, man muss sein Leben ja auch weiter führen können.

Ich wünsche dir aber, dass du Erfolg haben wirst bei deinem Problem und damit besser zurecht kommen wirst.

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Hallo :)

Ich würde weiter zu deinem Psychater gehen und die Behandlung fortsetzten! Und zu der 2. Frage: Ich hatte früher auch solche Einschlafprobleme über Jahre hinweg :( Bei mir ging es weg als ich umgezogen bin. Da du ja wahrscheinlich nicht umziehst würde ich dir raten dich nachts zu beruhigen und den Körper zur Ruhe kommen zu lassen :) Das heißt mach ein Spaziergang oder lese Ein Buch oder mache irgendwas was dich psychisch beruhigt :)

Ich hoffe ich konnte dir helfen! Setze die Behandlung fort und am wichtigsten: Stress dich nicht mit dem Einschlafen :D

LG

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 13:25

Also bisher sind wir einmal umgezogen und ich bezweifle, dass ein Umzug helfen wird. Wahrscheinlich zieh ich nächstes Jahr aus. Nur ist es leider so, dass ich zu oft an negative Dinge denke, wenn ich alleine zu Hause bin. Ich kann mich schon beschäftigen, aber nicht auf längere Zeit. Bei der Arbeit ist es seit einiger Zeit schon so, dass ich (eine zuverlässige Person) ständig zu spät kommt. Habe das Gefühl alles entgleist mir.. Ich denke drüber nach, mir Tabletten zu holen. Gestern habe ich eine genommen von meinem Vater (heimlich). Es hat mir wirklich geholfen.

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Du solltest auf jedem Fall zum Psychiater gehen, der kann dir auch was gegen deine Schlafprobleme verschreiben. Wenn Du Psychopharmaka nimmst, solltest du dir keine Schlafmittel selbst besorgen.

Dass deine Eltern wissen wollen was da so beim Psychiater gesprochen wird, ist verständlich. Du musst das aber nicht sagen. 

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selbstverständlich gibt es auch Schlafmittel ohne Rezept und ärztlicher Verschreibung.

Natürlich keine chemischen Schlafmittel, aber die sollte man sowiso nicht nehmen, wegen den krassen Nebenwirkungen und dem hohen Suchtpotential.

Ich habe eine sehr gut wirkende Alternative zur Chemie gefunden ( Medalin-Forte )und die Wirkung ist bombastisch.

Ich schlafe ruck zuck ein ( so in ca. 20 Minuten ) und kann auch wieder bis zu 8 Stunden schön durchschlafen. Alles ohne Nebenwirkungen da rein pflanzlich.

Wirkungsvoll und auch noch gesund und keine Süchtigmacher. Könnt ja mal den folgenden Link lesen, was Medalin sonst noch so alles drauf hat.

PS. lasst bitte die Chemie aus dem balch !! nich gut !!

http://medalin-forte.com/wirkungsweise

Für mich das Beste Mittel gegen Schlafstörungen

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1. Ja, unbedingt.

2. Ich glaube nicht, dass Apotheker Schlafmittel rezeptfrei verkaufen, aber ich denke fragen schadet nicht. Wenn man dir etwas anderes andrehen will, geh einfach wieder oder sage, du willst nur dies und das. Schau vor dem Kauf auf die Packung, da stehen ja die Inhaltsstoffe drauf.

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 13:18

Danke für die Antwort. Habe mich informiert. Diese Wirkstoffe in Tablettenform wären rezeptfrei.

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Wonnepoppen 17.04.2016, 17:55

"Was anderes andrehen"?

Warum sollten sie das wollen?

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 18:21
@Wonnepoppen

Weiss nicht. Ich denke mir, deren Ziel ist es doch, etwas zu verkaufen und wahrscheinlich auch Dinge, die noch nicht so bekannt sind. So als Testversuche. Naja, ich mit meinen Gedanken kann auch völlig falsch damit liegen. ^^

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Zu deiner ersten Frage!

Ja, du sollst sie fort setzen u. deine Eltern haben nicht das Recht, deine Post zu öffnen, bist du nicht selber versichert?

2.Frage!

Fang nichts mit Schlaftabletten an, eher noch mit Antidepressiva, die machen nicht abhängig!

du bekommst die Tabletten mit ziemlicher Sicherheit nicht ohne Rezept?

du bist 21 Jahre u. deinen Eltern keine Rechenschaft schuldig über das, was du mit dem Psychiater beredest!

Wieso wohnst du über haupt noch bei ihnen?

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 13:30

Nun, meine Eltern leben nach ihrer Mentalität und da kann man ihnen wirklich nichts ausreden. Es lässt sich nicht wirklich gut mit ihnen reden, darum lass ich es schon seit langer, langer Zeit ganz sein.

Ich wohne immer noch da, weil ich mit meinem jetzigen Lohn noch nicht wirklich stabil wäre, um selbst eine Wohnung zu finanzieren. Aber nächstes Jahr zieh ich wahrscheinlich mit meinem Partner zusammen.

Also die 2 Wirkstoffe, die ich genannt habe, die machen nicht wirklich abhängig wie ein Benzos (Tranxilium). Und wenn ich sie benutzen würde, kann ich immer wieder eine kurze Pause machen in den Einnahmen. Wichtig wäre mir nur, dass ich zu 40% wieder normal schlafen kann. :)

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Wonnepoppen 17.04.2016, 13:38
@MonaMorenoLinan

OK!

Beantworte mir doch bitte noch die Frage, ob du selber versichert bist, was ich annehme, da du Einkommen beziehst?

du kannst ihnen nichts ausreden, aber mußt ihre Meinung nicht akzeptieren?

du ziehst "vielleicht" " mit einem Partner zusammen, also nicht sicher?

Ich habe mich gerade auch über die zwei Wirkstoffe etwas informiert!

auch wenn man so etwas ohne Rezept bekommt, heißt es nicht, daß es ohne Risiko ist, davor wird immer wieder gewarnt. 

Es ist keine Lösung für dein Problem!

Sprich mit dem Psychiater darüber!

Ich würde sagen, solange du noch  zu Hause wohnst, wird sich nicht viel ändern ?

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 14:04
@Wonnepoppen

Also versichert bin ich, aber so wie ich bei den letzten zwei Mal bemerkt habe, zahlt es die Krankenkasse nicht. Musste selber für die Sprechstunden aufkommen, die waren natürlich sehr teuer. War auch mehr als 3h dort, also habe kein Zeitgefühl mehr gehabt.

Mit dem Auszug würd ich sagen, dass es definitiv ist. Wir haben bis jetzt schon so viel zusammen durchgestanden. Und er versteht mich in einigen Sachen und die, die er nicht versteht, versucht er zumindest irgendwie nachzuvollziehen. Es tut mir halt immer leid, wenn ich dann plötzlich niemanden an mich ran lassen will, mit keinem reden will.. Aber er meistert das schon 1 1/2 Jahr sehr gut und er hat gesagt, es macht ihm nichts aus, weil er mich liebt.

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Wonnepoppen 17.04.2016, 14:07
@MonaMorenoLinan

Ich rede nicht von deinem Partner, sondern deinen Eltern?

Das wäre mir neu, daß eine Therapie nicht bezahlt wird?

Natürlich muß dafür ein Antrag gestellt werden!

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 14:20
@Wonnepoppen

Natürlich muss ich nichts akzeptieren, was meine Eltern tun oder sagen. Aber meine Eltern, die sind wirklich heikel. 1. Ihre Mentalität. 2. Sie sind und tun es immer noch nicht: Mir beistehen bei meinem Problem. Sie ignorieren es so gesehen, als wäre nichts. Nach dem Ideal, eine schöne, familiäre und harmonische Idylle. Also bemühe ich mich nicht wirklich mehr, mit ihnen zu reden. Ich fühle mich schon lange nicht mehr dieser Familie zugehörig, aber naja.. Und ich mag mich nicht mit ihnen streiten, da mein Vater immer sagt "In der Familie gibt es keine Geheimnisse." Aber sie haben vor mir sehr wohl Geheimnisse. Egal, ich bin froh wenn alles geregelt ist und ich vernünftige Hilfe bekomme. (Die ich mir auch finanzieren kann!)

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Wonnepoppen 17.04.2016, 17:54
@MonaMorenoLinan

Kannst du nicht jetzt schon bei deinem Partner wohnen?

auch ein Zimmer in einer Wg müßte doch bezahlbar sein, oder ein Job, bei dem du mehr verdienst?

du möchtest ,glaube ich, immer noch, daß man dir zu den Tabletten rät, tut mir leid, aber dem kann ich nicht zu stimmen, denn wie gesagt, die bekämpfen dein Problem nicht auf Dauer, schaffen höchstens noch eins dazu!

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MonaMorenoLinan 17.04.2016, 18:29
@Wonnepoppen

Zur Zeit geht das noch nicht so gut mit dem Zusammenwohnen. Einfach auch wegen finanziellen Gründen will ich bis dahin noch etwas sparen. Eine gemeinsame Wohnung mit allem drum und dran ist nicht günstig und ich möchte nicht ausziehen, wenn ich es kopflos mache.

Der jetzige Job bietet mir halt die Sicherheit, ein regelmässiges Einkommen. Ich werde mich schon etwas umschauen für einen anderen Job, aber ich würde nichts spontan entscheiden. Da hab ich zu grosse Angst vor der Arbeitslosigkeit. Hatte ich schon mal und da ging es mir psychisch auch miserabel. 

Wegen den Tabletten werd ich es mir noch überlegen. Ich werde die Tage auch versuchen mit einer Vertrauensperson aus meinem Umfeld zu sprechen, um das genau Vorgehen zu durchplanen wegen einer Therapie usw.

Danke vielmals für deine Antwort, hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich werde mir das alles sehr gut überlegen.

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