Einsamkeit so ungesund wie 15 Zigaretten am Tag, wieso? Galileo sagte nur dass es so ist, nich wieso

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3 Antworten

Glaub da sollte man erstmal Einsamkeit definieren. Du kannst auch ständig von vielen Leuten umgeben sein und dich trotzdem einsam fühlen. Genauso gibt es Leute, die gern allein sind und dennoch keine Einsamkeit verspüren. Es gibt ja selbst verheiratete mit Familie, die sich trotzdem einsam fühlen. Für mich ist das reine Kopfsache.

Gibt ja auch in der Tierwelt genügend Einzelgänger, die höchstens mal zur Paarung Gesellschaft suchen und dann wieder verschwinden um allein durch die Gegend zu streifen. Denen gehts ja deswegen auch nicht schlechter - die würden eher ne Krise kriegen, wenn sie nicht ihre Ruhe hätten.

Kann zwar sein, dass Einsamkeit für manche Menschen ungesund ist - aber man sollte das Gefühl der Einsamkeit nicht mit Alleinsein verwechseln. Einsamkeit ist die Sehnsucht nach etwas Bestimmten.. und der Mensch wird nach Gründen suchen, warum er sich einsam fühlt. Dieses Gefühl resultiert dann oft in Selbstzweifel - und die sind letztendlich auf Dauer ungesund. Damit macht man sich eben selbst Stress und der kann die Lebenserwartung genauso verkürzen wie das Rauchen.

Viele brauchen die sozialen Kontakte ja oft zum Stressabbau und zur Selbstbestätigung. Gibt aber auch genug Menschen, denen sowas total egal ist und die andere Wege zum Stressabbau finden. Genauso gibt es Leute, die sich erst durch ihre sozialen Kontakte gestresst fühlen und denen es besser geht, wenn sie allein sind. Ich würds auf jeden Fall nicht verallgemeinern. Das Thema ist komplex und individuell. Ich würde es nicht für alle Menschen pauschalisieren.

Ich finde den Vergleich in gewisser Hinsicht sehr komisch. Ich meine, sicher ist die Lebenserwartung niedriger wenn man nicht sozial integriert ist. Das erklärt sich schon alleine dadurch dass sich sozial nicht-akzeptierte Menschen eher das Leben nehmen als Andere.

Trotzdem kann man denke ich kaum sagen, dass man der Gesundheit durch einen Tag alleine sein, genausoviel schadet als würde man in lustiger Gesellschaft 15 Zigaretten rauchen (auch wenn letzteres bei einmaligem Vorkommen auch in der Regel keine Konsequenzen hat, zumindest langfristig)

Ich meine, ein einsamer Mensch hat oft weniger Freude am Leben, da der Mensch nuneinmal ein Wesen ist das in Gruppen lebt. Der Beweis dafür liefert die Tatsache, dass Menschen in Städten wohnen. Ein gutes Beispiel ist Russland. In Russland gibt es einsame Ecken, die vom Klima her nicht unbedingt anders als Moskau sind, trotzdem entscheiden sich deutlich mehr Menschen nach Moskau zu ziehen, als alleine irgendwo in der Steppe zu leben. Dem Menschen wird einfach nach einiger Zeit wenn er ständig alleine ist langweilig und das drückt auf die Lebensfreude.

Der Mensch ist n Rudeltier. Ist er einsam, verkümmert er. Das ist nunmal n Naturgesetz...

Und ein Rudeltier ist ein Dusseltier.

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Son Quatsch, wann lernen die Leute endlich, dass Verallgemeinerung bei dem Tier Mensch fehl am Platz ist? Es gibt auch Einzelgänger denen es gut alleine geht.

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@Misanthropath

Alleine und einsam ist was anderes, das vergessen wohl auch viele. Der Mensch braucht gewisse Stoffe, die er vorwiegend dann ausschüttet, wenn er unter vertrauten Menschen ist...

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@fserenade

Dann macht dein Satz aber keinen Sinn, weil das dann nix damit zu tun hat ob er ein "Rudeltier" ist oder nicht. Und dann ist es auch kein Naturgesetz.

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@Misanthropath

Es ist ein großer unterschied zwischen einsam sein (alleine) und sich einsam fühlen

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