Einnahmen aus Mieteigentum?

8 Antworten

Hä, ich hoffe ich verstehe deine Frage richtig?

Du erzielst Mieteinnahmen von 10.200,- € p.a. Davon ab gehen die Werbungskosten (Nebenkosten, die der Mieter vorausgezahlt hat, Abschreibung auf das Gebäude, Zinsen, nicht umlagefähige Kosten, etc.).

Das Ergebnis nennt man Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Diese werden mit anderen Einkunftsarten zur Summe der Einkünfte addiert und nach Abzug von Sozialabgaben etc. steht ein zu versteuerndes Einkommen.

Bei einer Ermittlung der Bonität wollen wir i.d.R. die Steuerbescheide sehen, außer bei Menschen die nur Arbeitslohn beziehen, da reichen die letzten 3 Abrechnungen sowie der Arbeitsvertrag und ein Nachweis über die vorhandenen Vermögenswerte.

Entscheidend ist am Ende tatsächlich das liquide Einkommen, welches nach Steuern und Tilgung bleibt.

Beim Vermögen ist auch der heutige Wert der Immobilie abzgl. der Restschuld maßgebend. Das alles fließt ein und führt zu einer Bonitätsbewertung.

Die erste Finanzierung ist meist die, die am schwersten zu bekommen ist.

Das Argument der Mieteinnahmen, für die Aufnahme einer Immobilenfinanzierung gilt nur für den Fall, dass die Mieteinnahmen, nicht durch andere Ausgaben verbraucht werden.

Daher ist es erforderlich, die Mieteinnahmen in Relation zu anderen Zahlen zu setzen. Hiermit meine ich z.B. Zinszahlungen und Kreditnebenkosten, sowie Ausgaben für die Instandhaltung, sowie die laufenden Nebenkosten.,

Hausgeld, Grundsteuer, Steuerberate, Rechtsberatung,Verwaltungskosten.

Ennahmen aus Vermietung und Verpachtung sind Einnahmen

Wie wurde die Eigentumswohnung finanziert? Welcher Betrag wurde inzwischen getilgt. Mit einer Restschuld von 190.000,- EUR Restschuld, wird da wohl kaum eine Bank iInteresse an einer weiteren Finanzierung. Da dir ja hierfür wahrscheinlich auch das Eigenkapital fehlt.

Wenn du jeden Monat 850,- EUR zahlen könntest dann würdest du noch knapp 20 Jahre an den 190.000,- EUR abzahlen.

Die Realität sieht aber so aus: 190.000 EUR + Kosten

Bei den Einnahmen von 850,- EUR musst die Ausgaben für die Nebenkosten abziehen. Also 850,- EUR - 30 % Nebenkosten. = 595,- EUR

Wenn du 595,- EUR abzahlen würdest zahlst du bereits 31 Jahre die Restschuld ab.

Aber du kannst keine 595,- EUR zahlen, da aus diesem Betrag die Betriebskosten und andere Kleinigkeiten bezahlt werden müssen

Eigentlich müsstest du jeden Monat draufzahlen.

Wichtig wäre mal zu wissen wie die Wohnung finanziert wurde. Ich befürchte, dass du Anfangstilgung nicht hoch angesetzt hast.

Ein weiteres Risiko kann noch sein, das eine Zinsbindung ausläuft und du neue KOnditionen aushandeln musst.

Die Zinsen können nicht weiter sinken. Wenn deine Bank dir keine günstige Zinsbindung mehr anbieten kann, solltest du ggf. über eine Umschuldung nachdenken.

Mit wie viel sollte denn die neue Immobilie finanziert werden und was kannst du als Mieteinahmen mit in die Finanzierung bringen. Wie alt ist die Immobilie?

Das ist von sehr vielen Faktoren abhängig!

Sie generieren monatlich eine Bruttomiete von EUR 850,-. Die Nettomiete vor Steuern dürfte somit bei ca. EUR 700,- liegen.

Wie hoch war der Kaufpreis der Immobilie? Wie alt ist die Immobilie? Wie lange läuft Ihre bisherige Finanzierung noch! Sie haben noch Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 190.000,-. Wie hoch ist Ihre monatliche Kreditrate?

Wie hoch ist Ihr monatliches Einkommen? Sind Sie verheiratet und Doppelverdiener? Gibt es noch weitere Immobilien, welche Sie als Sicherheit einsetzen können?

Die Frage ist also nicht pauschal zu beantworten!

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