einmonatiges Fahrverbot umgehen?

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11 Antworten

Du kannst die Bußgeldbehörde bitten gegen eine Erhöhung des Bußgeldes auf das Fahrverbot zu verzichten. Das muss aber auch gut begründet sein, ein Recht darauf gibt es nicht.

Geht die Bußgeldbehörde nicht darauf ein bleibt noch der Weg des Einspruchs, Du musst dann einen Richter davon überzeugen das ein Fahrverbot für Dich große Schwierigkeiten bedeutet.

Große Hoffnungen mache ich Dir aber nicht...


Was noch bleibt:

Du kannst den Zeitpunkt des Fahrverbotes innerhalb von 4 Monaten ab Rechtskraft des Bußgeldbescheids selbst bestimmen wenn Du in den letzten 2 Jahren kein Fahrverbot hattest und Dir dieses Recht im Bußgeldbescheid zugestanden wird.

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Kommentar von avatar2000
08.03.2014, 21:08

Eine Erhöhung des Bußgeldes im "Tausch" gegen das Fahrverbot fällt dann allerdings sehr drastisch aus, und zwar so sehr, dass du evtl mit regelmäßigen Taxifahrten sogar BILLIGER wegkommst - keine Ahnung ob es da im Netz Quellen gibt das genauer herauszufinden, aber eine Bekannte von mir erzählte mir mal dass sie zu DM-Zeiten über 1000 Mark ZUSÄTZLICH zahlen durfte (das entspricht 40 Taxifahrten a 25 Euro).

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Dein Vater muss in dem Anhörungsbogen nur angeben, dass er nicht gefahren sei.

Du solltest dann in den nächsten drei Monaten nur dann an die Wohnungstür gehen, wenn Du genau weißt, wer draußen steht...

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dein Vater kann sagen, dass er gefahren ist, dann bekommt er das Fahrverbot. Auf der anderen Seite kannst du dir doch den Monat aussuchen also z.b. wenn du im Urlaub bist oder in den semesterferien

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Kommentar von Crack
06.03.2014, 17:05
dein Vater kann sagen, dass er gefahren ist, dann bekommt er das Fahrverbot.

Das klappt nur dann wenn sich Vater und Sohn ähnlich sehen oder der Sachbearbeiter was mit den Augen hat...

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Wenn Du eine ehrliche Haut bist, dann gibst Du zu das Du gefahren bist und aktzeptierst die Strafe.

Alternativ gibt Dein Vater nur die notwendigen Infos über sich an und tut nicht mehr. Die Behörde muss ermitteln wer gefahren ist. Wenn die das nicht hinbekommen bekommt er ein Fahrtenbuch für 6 Monate und das wars.

MFG

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Kommentar von bronkhorst
06.03.2014, 16:18
Wenn die das nicht hinbekommen bekommt er ein Fahrtenbuch für 6 Monate und das wars.

Nicht unbedingt - ich hatte mal etwas Ähnliches.

Im Einstellungsbescheid stand der etwas beleidigte Schlusssatz "Wir werden der zuständigen Behörde die Anordnung einer Fahrtenbuchauflage empfehlen" - ist fast vier Jahre her, es kam nichts mehr nach.

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Also die Polizei wird erst einmal den Halter des Autos anschreiben und von dem das Bußgeld verlangen. Beim Blitzen wird ein Foto gemacht, in dem auch der Insasse meist erkennbar ist, aber erstmal schreiben sie normal den Halter an, weil eine Auswertung kostet eben Zeit/Geld, und so ist es einfacher.

Sie wollen also einen Schuldigen.

Wenn nun jemand anders sagt, er sei mit dem Wagen gefahren (und bei einem Firmenwagen ist das ja so üblich, aber auch dank Fahrtenbuch normal sehr einfach festzustellen!), dann halten sie sich an dem gütlich.

Nur wüsste ich niemanden, es sei denn er kommt aus dem Ausland, der es sich mal eben so leisten kann, deine drei Monate Fahrverbot aus seine Kappe zu nehmen.

Und wenn die Polizei ein wenig bohrt und das Foto sich anschaut, kommt es ziemlich sicher sowieso raus und dann wäre dein Vater auch wegen Falschaussage mit dran.

Also ziemlich klarer Fall von Pech gehabt.

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Kommentar von Crack
06.03.2014, 17:03
Also die Polizei wird erst einmal den Halter des Autos anschreiben und von dem das Bußgeld verlangen.

Das Bußgeld wird sicher nicht vom Halter verlangt sondern nur von demjenigen der gefahren ist.

deine drei Monate Fahrverbot aus seine Kappe zu nehmen.

Wie kommst Du auf 3 Monate?

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Verstehe ich das richtig? Nachdem Du die Geschwindigkeitsregeln umgangen hast, willst Du nun die Kensequenzen umgehen? Nicht nur den Polizeibeamten, die das hier lesen, kommt die Galle hoch, sondern u.a. auch Eltern, die im Straßenverkehr ein Kind verloren haben, bloß weil jemand in Eile war.

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Kommentar von Bergmanndocarmo
07.03.2014, 09:30

natürlich Konsequenzen

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Kommentar von user3096
09.03.2014, 15:01
willst Du nun die Kensequenzen umgehen?

Jedem steht das Recht zu alle Möglichkeiten auszuschöpfen die das Gesetz vorgibt.

Und mal ehrlich, wenn du z.B. mal etwas falsch gemacht hättest und ein Bußgeldbescheid bekommen hättest und die ausstellende Gemeinde dieses Bußgeldbescheides würde sagen;

Alle Verkehrsteilnehmer des Jahres 2014 dürfen ihre Bußgeldbescheide in eine Lostrommel werfen, und Ende jeden Monats werden dann nur 13 dieser Bescheide gezogen die dann auch nur bezahlt werden müßten, dann würdest du diese Möglichkeit wohl wahrscheinlich auch nutzen, oder?

Polizeibeamten, die das hier lesen, kommt die Galle hoch

Dann haben solche Polizisten ganz einfach ihren Job verfehlt, wenn diese sich voreingenommen von Gefühlen leiten lassen.

Eltern, die im Straßenverkehr ein Kind verloren haben, bloß weil jemand in Eile war.

Nur bei diesen wäre es verständlich, wenn ihnen wie du sagst "die Galle hoch kommt"

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Ist es möglich das Fahrverbot zu umgehen?

Nein, aber vielleicht kannst Du es die Semesterferien legen lassen.

Ich bin wirklich kein Raser,

Widerspricht sich da nicht etwas?

Ich kam circa mit 260 an
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Kommentar von Alex623
06.03.2014, 17:26

Warum sollte sich schnelles Fahren mit verantwortungsvollem Fahren widersprechen? Es war Sonntag und die Autobahn dreispurig.

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mein Dad den Bescheid, dass jemand in dem Auto mit 129 km/h in einer 80-er Zone geblitzt wurde.

Schön... er hat also einen Bescheid bekommen, dass "Jemand" mit dem Auto geblitzt wurde.

Dies sind schonmal sehr gute Voraussetzungen für dich, denn dein Vater muss hier nicht angeben, dass du gefahren bist. Er kann sich nämlich auf sein Aussage- bzw. Auskunftsverweigerungsrecht berufen.

Wenn z.B. dein Vater wahrheitsgemäß angeben würde, dass er sein Fahrzeug auch näheren Familienangehörigen überlassen hat an diesem besagten Tag, und diese nicht benennen wird, so liegt es nun bei den Behörden den tatsächlichen Fahrer zu ermitteln.

Hier könnte es natürlich sein, dass im nahen Umfeld deines Vaters ermittelt wird und auch Nachbarn mit dem Blitzerfoto befragt werden.

Sollte der tatsächliche Fahrer hierbei nicht ermittelt werden können, so wärst du aus der Sache raus und hättest Glück.

Ich empfehle aber den Anhörungsbogen einen Rechtsanwalt, zur weiteren vorgehensweise, zu übergeben. Er wird dann schon das richtige tun.

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Kommentar von madquad
07.03.2014, 07:40

Und der Vater hätte eine nette Fahrtenbuch Regelung am Hals..Kein so guter Vorschlag nur weil man ein 4wöchiges Fahrverbot umgehen möchte...

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Kommentar von ginatilan
07.03.2014, 10:53

Er kann sich nämlich auf sein Aussage- bzw. Auskunftsverweigerungsrecht berufen.

wenn er sich darauf beruft wissen die Beamten wo sie zu suchen haben, pfeiff

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ja, ist es .. aber das wird dann sehr teuer .. davon mal abgesehen gibt es Bus und Bahn :o)

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Kommentar von Alex623
06.03.2014, 17:28

Darauf würde ich gerne zugreifen, wenn das Dorf, in dem mein Unternehmen liegt weniger als 600 Einwohner hätte und ich knappe 60 Km entfernt wohne...

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Hättest du dir vorher überlegen müssen. Nun freut die Bahn sich auf dich. Fahren ohne Führerschein wir sehr unangnehm, wenn sie dich erwischen. Hoffentlich !

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