Einkommensteuer - Werbungskosten - Fahrtkosten

4 Antworten

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Vermutlich hat der Arbeitgeber auf der eLohnbescheinigung ein kleines S angegeben (ich glaube das es "S" war); das bedeutet für das Finanzamt, dass der AG dem Arbeitnehmer die Sammelbeförderung zur Verfügung gestellt hat.

Wie oft, das sagt der AG dem Finanzamt leider nicht.

Ihr legt jetzt einen Einspruch ein und erklärt dem Finanzamt wie oft der Mann die Sammelbeförderung genutzt hat. Zu 50% will das Finanzamt dann eine Bescheinigung des Arbeitgebers sehen, dass Eure Angaben stimmen.

Aber wichtig. Einspruch einlegen, erst dann die Unterlagen zusammensammeln. So ein Monat Frist ist schnell vorbei.

muss die Nachzahlung überwiesen werden? Danke

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@milnata

Ja, der Einspruch hemmt die Zahlungsfrist nicht.

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@Meandor

Das mit dem Merkzeichen ist so nicht korrekt ! Merkzeichen S = Sonstiger Bezug (Pflicht zur Abgabe der Erklärung) Merzeichne F = Firmenfahrzeug

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Das Finanzamt kommt nicht von selbst auf diese Idee. Offenbar muss der Arbeitgeber Deines Mannes dem Finanzamt irgend etwas mitgeteilt haben. Wenn der Einkommensteuerbescheid noch nicht rechtskräftig ist, also noch kein Monat vergangen ist, solltet Ihr Einspruch (nicht Widerspruch!) einlegen und schreiben, dass die Begründung folgt. Dein Mann sollte umgehend seinen Arbeitgeber fragen, woher das Finanzamt diese Weisheit hat, und Deinem Mann gegebenfalls eine Bescheinigung ausstellen, dass er nicht an Sammelbeförderungen teilgenommen hat. Möglicherweise ist mit den Sammelbeförderungen auch die Fahrt von der Arbeitsstelle zu den Außendiensttätigkeiten gemeint. Das müsst Ih aber erst einmal abklären.

legt Einspruch ein und teilt mit, dass ihr mit getrennten Fahrzeugen zur Arbeit fahrt. Evtl. eine Begründung angeben, wie: unterschiedliche Arbeitszeiten o.ä. und dann würde ich den AG mal fragen wie er dazu kommt eine solche Aussage zu treffen.

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