Einkommensteuer - Forderung vom Finanzamt in der Ausbildung???

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6 Antworten

Du hast bestimmt eine falsche bzw. keine Steuererklärung abgegeben und wurdest dann geschätzt.

Muss ich denn in der Ausbildung eine Einkommenssteuererklärung abgeben? ?? Jetzt Mal ehrlich, Geld für einen Steuerberater habe ich nicht über von meinem Ausbildungsgehalt und als Leie blick ich da so gar nicht durch:(

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als Leie blick ich da so gar nicht durch:(

Dann solltest du kein Gewerbe anmelden.. Denn dann sollte man sich entweder auskennen oder einen Steuerberater haben.

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Muss ich denn in der Ausbildung eine Einkommenssteuererklärung abgeben?

Nein musst du nicht. Du musst die nicht mal machen, wenn du nach der Ausbildung arbeitest und Single im Sinne von nicht verheiratet bist.

Aber als Gewerbetreibende musst du, und das bist du solange bist du da abmeldest

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Ich würde vermuten, dass du für dein Kleingewerbe keine Steuererklärung eingereicht hast, und die das nun geschätzt haben.

Ruf morgen an, reiche sie Erklärungen nach. Wenn du Glück hast, klappt das zeitlich, dass du nichts zahlen musst, also direkt korrigiert wird.

Von der Ausbildung kann es Ansich nicht sein, da da ja wenn die Lohnsteuer direkt abgeführt werden würde

Wenn aber schon die Mahnung gekommen ist, sollten die Einkommensteuerbescheide unanfechtbar geworden sein, denn Rechtsbehelfsfrist und Zahlungsfrist stimmen meist überein.

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Ah ok, ich hatte es jetzt so verstanden, dass sie die Erklärungen bekommen hat, wo das drin steht.. Sorry.. Haste natürlich recht.

Ich war mal Kassenwart beim Verein, und da waren wir auch mal zu spät und es kam ne Schätzung..aber da hatte ich direkt auf den Bescheid reagiert..

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Eine Mahnung kommt, wenn die Steuer innerhalb der Fälligkeit nicht gezahlt wurde.

Das bedeutet für mich:

Du hast Steuerbescheide vom Finanzamt erhalten.

Die Zahlungsfrist in diesen Bescheiden ist üblicherweise 1 Monat.

Wenn diese Frist von Dir nicht genutzt wurde, werden die Einkommensteuerbescheide unanfechtbar geworden sein.

Ergo: "Vogel- Strauß- Verhalten" ist in vielen Fällen von großem Nachteil.

Wenn keine Einnahmen angemeldet wurden, kann auch keine ESt oder GewerbeSt entstehen. Erst mal klären, wie die Forderung begründet ist, dann evtl. Widerspruch fristgemäß einlegen.

Fristgerecht dürfte kaum noch möglich sein.

In den Steuerbescheiden gibt es eine Zahlungsfrist und eine Rechtsbehelfsbelehrung.

Die Einspruchsfrist gegen Steuerbescheide beträgt einen Monat. Das ist auch die Zahlungsfrist für die Abschlusszahlung.

Wenn das Finanzamt jetzt mahnt, ist die Zahlungsfrist abgelaufen, und damit auch die gleich lange Einspruchsfrist.

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Hallöchen,

2011 ein Kleingewerbe angemeldet habe um eine Rechnung für einen Job als Messehostess ausstellen zu können

Die Rechnung beinhaltet ja auch Mehrwertsteuer, dafür muss man eine Umsatzsteuer Erklärung abgeben.

Kleingewerbe habe ich bis heute nicht abgemeldet

Warum nicht? Für das Finanzamt bist Du immer noch aktiv.

das müsste den Leuten im Finanzamt doch bekannt sein oder

Woher und vor allem warum?

Sicher werde ich morgen da mal anrufen um die Situation zu klären

Das kannst Du nicht telefonisch klären! Da musst Du schon selbst vorsprechen.

eine Mahnung vom Finanzamt für eine Nachzahlung der Einkommensteuer über 1000,- ( Zeitraum 2012-2013)

Da sind auch Zinsen und Säumniszuschläge enthalten wegen nicht erklärter Einkünfte! Du bist von der Veranlagung- in die Vollstreckungsstelle gewandert. Das könnte sogar zu einer Steuerhinterziehung wegen nicht abgegebener Erklärung und Nicht Zahlung führen!

Das Finanzamt trifft hier aber keine Schuld, das Versäumnis liegt einzig und allein bei Dir!

Ich würde Dir, mag sich überspitzt anhören, den schnellen Gang zu einem Steuerberater empfehlen um schlimmeres zu verhindern. Der kann mit dem Finanzamt auf Augenhöhe den Fall klären. Kostet zwar auch Geld, aber keine 1.000 Euro und ist sicherer!

Zum Thema Säumniszuschläge..... Das ist die erste Zahlungsaufforderung vom Finanzamt die ich bekommen habe, und dann direkt eine Mahnung????
Und wie kann das sein, dass ich 2012 auf 58,- Einkommensteuer geschätzt werde und 2013 auf satte 831,- ?????? Ich hatte nur diesen einen Job, danach nur meinen Ausbildungsgehalt!! Wie kommt so eine Schätzung zu Stande? ??

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@seidenbume91

Weil Du Dein Gewerbe nicht abgemeldet hast, geht man von einer positiven Geschäftsentwicklung aus!

Wie kommt so eine Schätzung zu Stande?

Du bist nicht die einzige mit solche einem Gewerbe. Man hat die erklärten Zahlen der anderen Betriebe und an Hand derer schätzt man!

Nennt man auch Verprobung!

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@seidenbume91
Das ist die erste Zahlungsaufforderung vom Finanzamt die ich bekommen habe, und dann direkt eine Mahnung????

Es würde mich sehr wundern, wenn du nicht irgendwann einen Steuerbescheid bekommen hast.

Wie kommt so eine Schätzung zu Stande? ??

Ich nehme an, aufgrund deiner Angaben im Gewerbeeröffnungsbogen (falls du überhaupt einen abgegeben hast).

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Du hast ein Kleingewerbe angemeldet um eine Rechnung auszustellen obwohl du nichts verdient hast. Dann das Gewerbe nicht wieder abgemeldet? Ich glaube das nicht nur das Finanzamt dicht zur Kasse bitten wird.

Ich hatte einen einzigen Job dafür habe ich auch die Rechnung ausgestellt und das im Jahr 2011, danach war Schluss ;-) Komisch finde ich dass das Finanzamt den Einkommenssteuerbetrag auf 58,- geschätzt hat und 2013 bereits auf 831,-!!! Wie kann das sein? Wenn ich über das Gewerbe rein gar nichts verdient habe:(

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@seidenbume91

Und woher soll das Finanzamt wissen, dass du nichts verdient hast, wenn du es ihnen nicht mitteilst? Glaskugel? Würfeln? Knochen-Orakel?

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Ich gehe davon aus das sie einen bestimmten Betrag auf ein Jahr hochgerechnet haben. Du solltest zu einem Steuerberater gehen und ihm das erklären

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