Einkommenssteuererklärung: Wie macht man das, wenn man absolut keine Daten mehr hat?

2 Antworten

Wenn du keine Belege mehr hast ist das ziemlich blöd für dich, denn im Zweifel musst du alles nachweisen können.

So wirst du vermutlich geschätzt werden und Schätzungen gehen meistens zu deinem Nachteil. Aufgrund der Schätzung wird dann deine Steuerschuld festgesetzt.

Wer ein Gewerbe anmeldet ohne sich mit seiner Buchhaltung zu befassen hat dann halt Pech gehabt.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

addiere alle einnahmen und ziehe alle Ausgaben ab.

Das ist dein Betriebsergebnis.

Wenn du Rechnungen geschrieben hast musst du doch Durchschläge haben.

Aufbewahrungspflicht zehn Jahre.

Ansonsten kannst du deine Einnahmen nur nach bestem Gewissen aufzeichnen.

Für die Ausgaben fehlen die Belege.

in die Anlage G eintragen und ab damit zur Post, oder elektronisch.

Einkommenssteuer bei h4?

Hallo zusammen

Ich soll die Einkommenssteuererklärung Abgabe für 2016 abgeben und war bis zum 26.3 18 !!!

Ich war bis zum 20.3.18 noch in h4 Bezug. Seit dem 21.3 nicht mehr. Habe Arbeit in Vollzeit, endlich. Habe den Arbeitsvertrag bereits bei Jobcenter eingereicht.

Das Problem ist folgendes: Ich konnte wirklich in der Zeit mich nicht um die Einkommenssteuererklärung kümmern da ich schon zuvor also vor dem 21.3 Probearbeiten musste und das seid dem 12.3 aber war auch notwendig..

Jetzt droht mir das Finanzamt mit Schätzung, und Zwangsgeldern die festgesetzt werden können sollte ich die Einkommenssteuererklärung nicht pünktlich oder gar nicht einreichen.

Nun habe ich natürlich Sorge was passieren kann..nicht das vom geringfügig besserem Lohn der wirklich nur knapp über den H4 Bezügen liegt die wir bisher bekommen haben liegt irgendwie strafen gezahlt werden müssen...oder schlimmeres, Pfändung oder keine Ahnung was da so passieren kann.

Ich bin so froh mich endlich selbstständig aus H4 herausgeholt zu haben und jetzt sowas...irgendwas ist immer ne?

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Steuer geschätzt trotz laufendem Verfahren über Verlustvortrag?

Ich habe vor Monaten einen Antrag auf Festsetzung des Verlustvortrags vergangener Jahre gestellt. Es geht um etwa 26.000€. Dieser Antrag liegt seit dem Frühjahr beim Finanzamt.

Im Juni wurde ich zur Abgabe der Einkommensteuer 2015 aufgefordert. Mit Hinweis auf das laufende Verfahren zum Verlustvortrag habe ich Fristverlängerung beantragt, diese wurde abgelehnt. Dabei geht es hier um eine Steuererstattung von mehreren tausend Euro!

Heute kam die Steuerschätzung (natürlich zu hoch gegriffen). Ich werde Einspruch einlegen, müsste aber eigentlich parallel die Einkommenssteuererklärung abgeben. Ohne die Entscheidung über den Verlustvortrag macht das doch aber wenig Sinn.

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