Einkommenssteuererklärung: Außendienst in Supermarkt, Fahrt zum Markt von Steuer als Werbungskosten absetzbar, oder nicht?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In welcher Form arbeitest du denn für deine Firma. wenn du das als Angestellter machst, sind das ja dienstlich veranlasste Fahrten, die du mit deinem Arbeitgeber abrechnen musst. Dann stehen dir 30 Cent je gefahrenem km zu.

Wenn du diese als Werbungskosten geltend machst, bekommst du ja nur den Steueranteil. Das wäre ja erheblich weniger.

Für deine Firma sind dann deine Kosten natürlich Betriebsausgaben.

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Angestellt war ich in 7 Monate in Teilzeit und 5 Monate in Vollzeit. In Teilzeit waren es Zugkosten, in Vollzeit hingegen Kilometer via Firmenwagen.

Zugfahrten in Teilzeit wurden von der FIrma nicht übernommen, daher gibt es keinen Nachweis in den Entgeldbescheinigungen bezüglich den Fahrten (ich habe allerdings noch alle Zugfahrkarten aufbewahrt).

Das Geld für die Fahrtkosten beim Firmenwagen wurde jedoch mittels Tankkarten von der Firma getragen, monatlich gab es dann einen Betrag von 130-180 € auf den Entgeldbescheinigungen, die ich dann für meine Steuer nutzen sollte. (Monatlich jedoch ca. 3.000 KM gefahrene Kilometer zu den Standorten).

Die Betriebskosten der Firma belaufen sich offiziell laut Lohnsteuerbescheinigung auf einen Bruchteil, vielleicht 440€, damit würde man entsprechend nicht mal über die 1.000 € Grenze für Werbungskosten kommen...

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@midorilink

Wenn dir ein Firmenwagen zur Verfügung gestellt wird, fallen für dich doch gar keine Kosten an, für diese Dienstfahrten. was willst du denn da ansetzen?

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@DerHans

So hatte ich das vom Finanzamt auch verstanden, dennoch gab es schon jeden Monat einen Betrag den ich dann von der Steuer absetzen sollte (meinte mein Arbeitgeber). Das waren in 5 Monaten zusammen dann ca. 800€. (Knapp unter der 1.000€ Grenze, wenn es sich um Werbungskosten handelt)

Aus meiner Sicht stellt sich jetzt nur die Frage, ob man die Bahnfahrten innerhalb der Teilzeitbeschäftigung (in der mir kein Firmenwagen zur Verfügung stand) ebenfalls absetzen kann. Diese lassen sich nämlich nur im Sinne der Quittungen belegen, dh. da mir der Arbeitgeber diese nicht gezahlt hat, stehen sie nur bedingt in den Entgeldbescheinigungen...

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@midorilink

Wenn du im Außendienst bist kannst du den Mehraufwand für Verpflegung als Werbungskosten geltend machen. Das richtet sich dann nach deiner täglichen Abwesenheit.

Falls du den Firmenwagen auch privat nutzen kannst, ist das ein "geldwerter Vorteil", den du zusätzlich versteuern musst. das macht dann aber die Firma für dich.

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Konnte schon etwas mehr herausfinden:

"Fährt ein Arbeitnehmer mit seinem privaten Fahrzeug Morgens immer zu anderen Kunden (zB. Außendienstmitarbeiter), handelt es sich dabei um Reisekosten, nicht um Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Nur wenn der Kunde immer gleich bleibt, wird dessen Unternehmen (nach drei Monaten) als Arbeitsstätte angesehen und die Kosten somit wieder gedeckelt."

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Sag ich doch. Reisekosten!

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Grundsätzlich sind diese Fahrten als Werbungskosten abzugsfähig. Man müsste, um das Ganze richtig einordnen zu können, aber wissen, wo die erste Tätigkeitsstätte ist.

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Das war sehr verschieden, und häufig habe ich dort nicht mehr als 1 Stunde verbracht, bevor ich zum nächsten Supermarkt gefahren bin. In etwa

KM: 30-20-5-10-40-70-15 km

Märkte A-B-C-D-E-F-G

Beim Finanzamt meinte man jedoch dass die Kilometer nicht abzugsfähig seien, da mein Arbeitgeber im Sinne von Tankkarten diese Fahrten übernommen hat.

Ich vermute das einzige was sich da versteuern lässt, sind die PKW-Beträge am Ende des Monats in der Entgeldbescheinigung...

Das gilt aber nicht für die Bahnfahrten während der Teilzeit-Beschäftigung, dafür ist der Arbeitgeber zu 95% nicht aufgekommen, aber sie waren dennoch notwendig um zu meinen Märkten zu kommen.

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@midorilink

irgendwie alles sehr verwirrend.Tankkarten, PKW-Beträge am Ende des Monats...

Es handelt sich also um Fahrten zu ständig wechselnden Einsatzstellen, die als Reisekosten grundsätzlich abzugsfähig sind. Wenn man diese aber mit einem Firmenfahrzeug durchführt, dessen Kosten man nicht selber tragen muss (Tankkarten), dann gibts einmal nix!

Aber welche PKW-Beträge stehen in der Entgeltbescheinigung? Handelt es sich um die sog. "1-%-Regelung", d.h., man versteuert den geldwerten Vorteil des Firmenfahrzeugs, das man auch privat nutzen darf? Dann würde man sich über diesen Umweg ja wieder an den Fahrzeugkosten beteiligen mit dem Ergebnis, dass doch Reisekosten angefallen sind.

Und für die Bahnfahrten gilt: Kosten (entweder tatsächliche Kosten oder Km-Pauschale) abzüglich der Arbeitgebererstattung sind als Werbungskosten anzusetzen.

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