Einkommensgrenze Krankenversicherung - Familienversicherung?

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4 Antworten

Zudem übe ich als Selbstständige ein Kleinstgewerbe aus.

Es gibt keine Kleingewerbe. Man hat ein Gewerbe oder eben keins.

Die Kasse wird deine Ausführungen nachvollziehen können, da ansonsten wohl eine Benachteiligung von Saisonbetrieben (z.B. Eisverkäufern) gegeben wäre.

Kein Selbständiger den ich kenne hat immer exakt den gleichen Monatsgewinn und dieser ist auch im Steuerrecht nicht kalkulatorische Größe.

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Das SGB V (§ 10) spricht davon dass das Gesamteinkommen regelmäßig die 450 Euro nicht überschreiten darf. Grundsätzlich ist das also eine Monatsbetrachtung.

Die 450,- Euro gelten für die Familienversicherung, was davor war ist m.E. hierfür uninteressant.

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für die Feststellung, ob man über oder unter der Einkommensgrenze liegt, entscheidet der Einkommenssteuerbescheid. sobald ihr also die Erklärung für 2015 gemacht habt, reicht ihr den Bescheid bei der Kasse ein. diese berechnet dann, ob die Einkommensgrenze überschritten wurde oder nicht, wenn ja, dann wird rückwirkend eine freiwillige Versicherung hergestellt und die Beiträge müssen entsprechend nachgezahlt werden.

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minijob und seine abgaben sowie selbständige erwerbstätigkeit (und auch normale sozi-pflichtige arbeit) sind "2 paar schuhe" und werden gegenseitig nicht aufgerechnet.

auch wenn ein normal versicherungspflichtiger einen nebenjob als minijob hat, braucht er ihn in seiner steuererklärung nicht angeben, bzw. solche einkünfte aus einem minijob werden garnicht erst in der steuererklärung berücksichtigt.

wenn du selbstädnig arbeitest, musst du diese einkünfte ganz normal mit der jährlichen steuererklärung angeben; wenn sonst keine weiteren (normlaen) steuerpflichtigen einkünfte vorhanden sind, gelten die üblichen freigrenzen, bzw. bei zusammenveranlagung die gesamtsumme beider ehepartner.

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Kommentar von kevin1905
11.11.2015, 11:53

minijob und seine abgaben sowie selbständige erwerbstätigkeit (und auch normale sozi-pflichtige arbeit) sind "2 paar schuhe" und werden gegenseitig nicht aufgerechnet.

Im Rahmen der Einkommensgrenze nach § 10 SGB V schon. Wer geringfügig selbständig ist und einen Minijob hat für den gilt ein regelmäßiges Entgelt von 450,- € im Monat als Grenze zur Familienversicherung.

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