Einkommens-/Umsatzsteuer auf Studentenjob?

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2 Antworten

Hallo KallePohl,

Info gibt's für dich in klicktipps.de unter Eigenes Gewerbe, z.B.:

Ist es eine einmalige Nebentätigkeit in geringem Umfang?

Der Kunde erhält eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer. Die Einnahmen und Ausgaben werden aufgelistet, der Gewinn kann bei der Einkommensteuererklärung in Anlage S (2. Seite unten) eingetragen werden. Bis Steuerjahr 2007 wird dazu die Anlage GSE benutzt.

Aus Vereinfachungsgründen sind Nebeneinkünfte bis zu einer Höhe von jährlich 410 € Gewinn von der Einkommensteuer befreit. Liegen ihre Nebeneinkünfte zwischen 410 € und 820 €, so sind diese teilweise steuerfrei. Diese Regelung ist unabhängig von der Höhe des Gesamteinkommens (§ 46 Abs. 3, 5 EStG bzw. § 70 EStDV). Obwohl zusammenveranlagte Ehegatten ihre Nebeneinkünfte addieren müssen, gelten die o. g. Grenzen von 410€/820€ sowohl für Alleinstehende als auch für – zusammenveranlagte – Ehepaare. Sie verdoppeln sich nicht. Es handelt sich bei den € 410 € um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag, d. h.: Bei Überschreitung Besteuerung des gesamten Gewinns.

Kein Gewinn beabsichtigt?

Bleiben die Einnahmen unter den Ausgaben (kein Gewinn), und soll das auch in Zukunft so bleiben? Dann haben Sie keine "Gewinnabsicht", und das Ganze ist steuerlich gesehen nur eine Liebhaberei (=Hobby). Eine Anmeldung als Gewerbe oder Freiberuf ist nicht nötig.

Näheres für Studenten findest du u.a. hier in dem Link:

www.klicktipps.de/gewerbe3.php#studenten

Gruß siola

Das heißt im Endeffekt, dass ich eine Freiberufliche Tätigkeit anmelden muss?

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@KallePohl

Hallo nochmal,

also bei ca. 1700 Euro sind dies keine Peanuts mehr - da bleibt bei einer Wiederholung wohl nichts anderes übrig als anzumelden!?

Gruß siola

PS.: Anlage S wäre aktuell für die Steuer!

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Das war eine einmalige Sache, dafür musst Du kein Gewerbe anmelden. Du schreibst eine Rechnung, auf der Du auch die anderen Belege aufführst. Die Belege fügst Du bei. So kann die Firma die darin aufgeführte Umsatzsteuer absetzen. Für Dich selbst berechnest Du keine Umsatzsteuer. Den verauslagten Betrag bekommst Du einschließlich Umsatzsteuer.

Beim Finanzamt gibst Du den Betrag an, und setzt die Dir entstandenen Kosten ab. Die erstatteten Auslagen stellen keine Einnahmen im steuerlichen Sinn dar. Der verbleibende Betrag wird Deinem Einkomme zugeschlagen, das vermutlich sowieso unter dem Betrag liegen wird, der Einkommenssteuerpflichtig ist.

Sollten noch Zweifel sein, dann rufst Du einfach beim Finanzamt an - Namen notieren - und fragst nach. Die sind bestrebt Dich gut zu beraten.

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