Einkommen in der Zeit nach dem 2.Weltkrieg

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Mutter hat zuerst gar nichts verdient; aber essen und Unterkunft bekommen. Doch recht bald gab es dann schon 50 Mark im Monat.

Du wirst es kaum glauben, Geld war nicht das Kriterium, sondern es gab kaum Lebensmittel, nur auf Marken,. es wurde gehungert. Geld war auf den Sparbüchern, aber man konnte nichts dafür kaufen. Da war Phantasie gefragt, Brotaufstrich - es gab Maisbrot, nass und klitschig - aus geröstewtem Gries, Zwiebeln und Gerstenkaffee. Getrocknete Kartoffeln und Steckrüben. Was man noch wertvolles hatte, wurde getauscht in Tauschzentralen oder auf dem Schwarzmarkt. Oder man furh zu den Bauern aufs Land, die waren zu der Zeit noch Selbstversorger, hat schon mal Schmuck oder eine Brücke den Besitzer gewechselt gegen Speck und Butter. Ich war bei Kriegsende 11 Jahre alt.

Ich bin 1941 geboten. Mein Vater war in russischer Kriegsgefangenschaft - ich erinnere mich nur daran, daß wir Hunger hatten und getrocknete Bohnen in allen Variationen gegessen hatten. Sehr eklig!! Das hat sich wohl bis zur Währungsreform hingezogen- aber wo kamen dann alle diese Güter her ? Von den Hamsterern ?

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@LiloB

Es gab ja nur wenige hochwertige Güter, die Lebensmittel, die es gab, stammen aus deutschen Landen, die Bauern waren gezwungen, Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln und Gemüse anzubauen und den Besatzungsmächten zur Verfügung zu stellen. Einige Lebensmittel kamen ja aus den Staaten, zum Beispiel Rohkaffee, Zucker aus Zuckerrohr, Mais, Bohnenarten, die hier unbekannt waren und Lucky Strike-Zig.Alles gab es nur auf Bezugsmarken. Natürlich hat man sich auvh bei den Bauern etwas eingekauft, einen Zentner Zwetschgen oder Kappes und hat dann selbst Sauerkraut und Pflaumenmus gemacht.Frauen bekamen ja auch Tabakwaren, das war ein gutes Tauschmittel. Wertvolle Güter, wie Lederwaren, hochwertige Wäsche, Schmuck etc. haben die Geschäftsleute gebunkert bis nach der Wärungsreform.

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@Reanne

Dieser Kommentar bzw. diese Antwort ist so gut, daß ich bedaure, den Stern schon vergeben zu haben. Danke dafür, das hat für mich einiges klarer gemacht. Eine gute und interessante Antwort.

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Diese Antwort finde ich auch sehr gut, da schließe ich mich an.

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Ich muß noch ergänzen: gab es weiterhin so etwas wie Sold- oder Gehälter, auch wenn die nichts wert waren?? Was sollten denn die Flüchtlinge, die nichts mit auf die Flucht nehmen konnten, tauschen? Wovon haben die gelebt - von ihrer Arbeit? Und die Alten, die Kranken, die Mütter von kleinen Kindern??

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