Einigungsgebühr Rechtsanwalt bei Teilungsversteigerung?

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1 Antwort

Hallo Luftikus100,

der Wert des Erbes insgesamt dürfte ja also 600.000 €
betragen haben, davon der hälftige Anteil des einen Bruders also 300.000 €.
Damit dürfte die Einigungsgebühr nach dem Wert 
von 300.000 € zu bemessen sein. Es dürfte also eine Gebühr nach
Vergütungsverzeichnis Nr. 1000 in Höhe von 1,5 * 2943,00 €, also 3.864,15 €
zuzüglich Kommunikationsgebühr und MwSt. angefallen sein.

Die Einigungsbemühungen haben ja außerhalb des
Teilungsversteigerungsverfahrens stattgefunden. Sie haben nur dann letztlich
dazu geführt, dass das Teilungsversteigerungsverfahren nicht mehr weiter
betrieben werden musste.

Außerdem ist der Anwalt ja im Rahmen des
Teilungsversteigerungsverfahrens tätig gewesen und hat einen Antrag auf
einstweilige Einstellung gestellt. Dabei bemisst sich der Wert nach der Hälfte
des Hauses (der Anteil des Mandanten), also ist der Wert 200.000 €. Dabei ist
die Gebührenziffer 3311 zweimal angefallen, nämlich einmal für das
Versteigerungsverfahren und einmal für das Verfahren über die einstweilige
Einstellung, also 2 * 0,4 * 2013,00 € = 1.610,40 € zuzüglich MwSt.

Weitere Informationen zur Teilungsversteigerung und auch zu
den Kosten sind zu finden unter www.teilungsversteigerung.net

Ich hoffe, dass ich mit diesen Informationen habe helfen
können.

Viele Grüße

Klaus Dreyer

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