Einige Fragen zur USA?

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7 Antworten

Es ist schon freier dort. Man muss nirgends seinen Wohnsitz melden und wenn du Land hast darfst du dort damit mehr als in DE.

Aber was Mieten angeht, das ist extrem Ortsabhängig. Da wo Arbeit sind auch Mieten teuer. In San Francisco z.B. bekommt man ein 10qm WG Zimmer für vlt. 2000$.

Krankenversicherung ist auch nicht so ganz ohne.

Was das Ausbildungssystem angeht....ich denke du brauchst in den USA ein Hochschulabschluss um einen guten Job zu bekommen und nicht der Leckarsch zu sein oder mussst halt Glück haben.

Selbstständigkeit ist dort jedenfalls einfacher als in DE...

Krankenversicherung kein Plan...aber das könntest sicher von hier aus über Internet recherchireren.

Also ich würde ja nach Colorado - da ist Cannabis legal man kann sich in Ruhe mal schön einen reinziehen.... :D

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Was sind denn so großartige Vorteile in die USA auszuwandern? 

Schwer zu sagen. Das kommt auf jeden Auswanderer individuell an und natuerlich darauf wo genau man in den USA hin will. Man kann ja schlecht Alaska mit Louisiana vergleichen ;) Die USA sind riesig - groesser sogar als ganz Europa (!) - sie sind das Flaechenmaessig Drittgroesste Land der Welt (Nach Russland und Kanada).

Also Vorteile sind zu sehr vom jeweiligen Staat und von den Beduerfnissen individueller Personen abhaengig um diese alle aufzuzaehlen.

Ist es billiger sich ein Grundstück zu kaufen und ist man in der Hinsicht dort freier als hier in Deutschland wo man für alles eine Genehmigung benötigt?

Und wieder - kommt darauf an WO in den Vereinigten Staaten von Amerika man denn hinwill. In San Franzisko und New York City sind Grundstuecke gerade zu unleistbar. In den Midstaaten und Nordstaaten eher guenstig. Die USA sind allerdings weniger Dicht besiedelt als z.B. Deutschland, also kann man eventuell sagen es ist leichter ein preiswertes Grundstueck zu ergattern. "Ueberbevoelkerung" ist in den USA kein Problem. Auch Genehmigungen und Buerokratie koennen von Staat zu Staat, County zu County und Stadt zu Stadt variieren. Allgemein koennte man aber sagen weniger Buerokratie. Also ja - man ist 'freier'.

Stimmt es dass man in den USA nicht dieses Ausbildungssystem hat, wie
hier in Deutschland? Also dass man keine Ausbildung mit dualem
Schulsystem absolvieren muss um überhaupt eine Chance für einige Berufe zu haben? Wie kann man sich dass vorstellen, kann man sich einfach für irgendeinen Beruf nach der Schule entscheiden und diesen dann ausüben? Sich einarbeiten?

Naja, du kannst kein Arzt werden ohne dass du Medizin studiert hast ;) Einige Berufe setzen kein bestimmtes Studium/Ausbildung vorraus andere schon.

Und ist es auch wahr, dass die Krankenversicherungen dort um einiges
teurer sind und man es sich quasi kaum leisten kann krank zu werden, ich
meine ernsthaft krank?

Kommt auf den Betrieb an. Bei mir z.B. kommt die Firma fuer Health, Dental and Visual auf. Lebensversicherung und so bezahl ich selber. "Krankschreiben" so einfach wie in Deutschland geht nicht. Kuendigungsschutz gibt es in vielen Staaten kaum. Ach und bezahlter Urlaub?? Da muss man dann schon eine ganz tolle Firma haben. Und dann idR im ersten Jahr ca. 1 Woche. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gibts auch nicht. Und Mutterschutz? Ich kenne viele die 2 Wochen (!) nachdem das Baby da war zumindest wieder Teilzeit arbeiten sind weil der Mann die Familie nicht alleine ernaehren konnte. Und wenn die Kinder spaeter studieren wollen... oje ich hoer besser auf ;) Zurueck zur Frage: Mit einem anstaendigen Beruf ist eine gute Krankenversicherung durchaus leistbar.

Soviel zu deinen Fragen!

Generell weisst du wahrscheinlich dass du fuer unter 90 Tage USA ein ESTA, ueber 90 Tage aber zeitlich begrenzt ein VISA und fuer permanente Auswanderung ein Permanent Resident Visum (Green-Card) bzw. die US-Staatsbuergerschaft brauchst. Hier eine Uebersicht: http://www.visumusa.net/ Und hier die offiziellen Bestimmungen: https://de.usembassy.gov/de/visa/ Weiters google eventuell: "Green-Card Lotterie" und surf durch verschiedene "USA-Auswanderer-Foren" dort findest du auch jede Menge Pro und Kons ueber einzelne Staaten und kannst dich mit anderen Auswanderern unterhalten.

Cheers!

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Soweit ich weiß sind die Krankenversicherungen sehr mies, also bei längeren erkrankungen oder bei schlimmen erkrankungen hab ich gehört dass man vll sogar in Stich gelassen werden kann. Des weiteren hat man ja ein recht auf Waffen.
Bei der Bildung kann ich nur sagen das die staatlich finanzierten Schulen sehr schlecht sind und daher fast jeder in eine Privatschule geht.
Was die preise angeht weiß ich selber nicht.

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Weniger Bürokratie? Vergiss es. Das ist in vielen Dingen noch schlimmer.

Duales System? Stimmt, gibt es nicht. Learning by Doing. Man kann es oder nicht. Die meisten können es nicht, und machen es irgendwie. Deshalb sind z.B. ausgebildete Handwerker dort durchaus gefragt.

Teure Krankenversicherung? Nein. Es gab bis vor kurzem gar keine, die Pflicht wäre. Deshalb konnten sich viele das Kranksein gar nicht leisten.

Miete billiger? Ja. Irgendwo in Idaho. Nein. Überall in den Städten, die angesagt sind.

Freier als hier? Kommt drauf an. In vielen Dingen sind die Amis viel engstirniger und unfreier/untoleranter gegenüber anderen. Liegt auch an der Gegend, wo man ist.

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Kommentar von mindesten
29.11.2016, 18:26

Weniger Bürokratie. Hm. Ich dachte da viel mehr an... wenn man sich ein Stück Land kauft, irgendwo in Idaho, mal angenommen. (Ich hätte nämlich wirklich kein Problem damit), darf man dann einfach schalten und walten wie man will, sprich dieses Grundstück bebauen wie man lustig ist?

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Kommentar von Busverpasser
29.11.2016, 18:30

Weniger Bürokratie ist schon korrekt. Man muss nicht mal seinen Wohnsitz melden in den USA... ;-)

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ich bin mir leider nichtmal sicher ob man überhaupt einfach so in die usa auswandern darf ...ich glaube eher nicht 

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Kommentar von mindesten
29.11.2016, 18:24

Ich weiß man braucht eine Greencard und die ist schwer zu bekommen.

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Das schwiegrigste ist dorthin zu kommen und legal dort arbeiten zu dürfen, google mal Grenncard lotterie und usw.
Ein bekannter hat dort einige Jahre gewohnt und hat in einem einfacher handwerkerberuf über 5000$ netto verdient.

Über den rest weiß ich nichts ,hab auch nie nachgefragt.

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In den USA gibt es kein Hartz 4 wie hier, wenn du dort Arbeitslos bist kann es dir um einiges schlechter ergehen als hier. Obamacare will der Trump zum Großteil abschaffen, keiner weiß wie sich das dann ändern wird mit der Krankenversicherung..

Allein zwischen 2004 und 2014 starben in den USA rund 350.000 Menschen durch Schusswaffen, darunter 207.502 Selbstmorde und 128.992 Morde. 

Also überlege dir das nochmal ;)

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Kommentar von Busverpasser
29.11.2016, 18:41

Also wenn ich mir anschaue, was dieses Hartzamt hier so abzieht...da würde ich auch auf lieber Hartz4 sch**ßen... ;-)

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