Wer kennt einige Argumente gegen Todesstrafe?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Argumente gegen die Todesstrafe: 1. Mord ist ein Verbrechen. Also ist auch die Todesstrafe ein Verbrechen, da sie vorsätzlich einem Menschen das Leben nimmt. Man kann nicht ein Verbrechen bestrafen, indem man dasselbe Verbrechen begeht. Wir bestrafen ja z.B. Vergewaltiger auch nicht mit einer Vergewaltigung. 2. Die Todesstrafe wird z.B. in den USA viel öfter gegen Minderheiten (Schwarze und Latinos) und Arme verhängt. Leute, die sich einen guten Anwalt leisten können, entgehen der Todesstrafe. Viele Verurteilte sind ausserdem psychisch krank und bräuchten Behandlung, nicht Strafe. 3. Es besteht die Gefahr, Unschuldige zum Tode zu verurteilen und hinzurichten. In den USA gibt es Studien, die belegen, dass ca. 4% aller zum Tode Verurteilten unschuldig sind. 4. Die Todesstrafe lässt dem Täter keine Chance auf Besserung und Wiedergutmachung. 5. Die Todesstrafe hat keine abschreckende Wirkung. Mordfälle passieren oft im Affekt. Der Täter überlegt sich nicht vorher, welche Strafe er riskiert. In den USA haben die Staaten, die die Todesstrafe noch anwenden, eine höhere Mordrate als die Staaten ohne Todesstrafe. 6. Es ist richtig, dass die Todesstrafe „aufwändiger“ ist als z.B. eine lebenslange Haftstrafe, die in den USA die Alternative zur Todesstrafe ist. Zum Tode Verurteilte kosten viel mehr, da sie in Hochsicherheits-Gefängnisse und Einzelzellen platziert werden. Ausserdem sind Strafverfahren, bei denen die Todesstrafe gefordert wird, viel teurer als andere Strafverfahren. Und zum Tode Verurteilte haben die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen Berufung gegen ihr Urteil einzulegen, was ebenfalls hohe Kosten verursacht. Dies alles ist gültig für die USA. 7. Die Haftbedingungen sind total unmenschlich. Die Verurteilten leben in Zellen von ca. 6 Quadratmeter, in denen sie an 22-23Std. pro Tag eingeschlossen sind. Sie müssen immer alleine in der Zelle essen; können maximal an 3-4 Tagen pro Woche duschen; die medizinische Versorgung ist ungenügend etc.. Diese Haftbedingungen und die fehlenden Sozialkontakte machen viele Verurteilte krank. 8. Die Todesstrafe schafft neue Opfer. Die Angehörigen des zum Tode Verurteilten müssen miterleben, wie ihr Sohn, Bruder, Vater vom Staat umgebracht wird. 9. Es ist erwiesen, dass Leute, die beruflich mit der Todesstrafe zu tun haben (Gefängniswärter, Leute, die bei der Hinrichtung anwesend sein müssen etc.) oft psychische Probleme davontragen. Mord bleibt Mord. (Die Schwwww.lifespark.orgn "Lifespark" (www.lifespark.org) vermittelt Brieffreundschaften mit zum Tode Verurteilten in den USA.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Niemand sollte das Recht haben, das Leben eines anderen ohne seine Zustimmung (Sterbehilfe) zu beenden. Außerdem kann der Jenige nicht über die Taten nachdenken und sich bessern, was wirkungsvoller wäre.

Zusatzinfo: Schon gewusst, dass Hessen die Todestrafe hat, jedoch steht Bund über Land (Grundgesetz) und somit ist es nicht anwendbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es wurden schon unschuldige hingerichtet

Die Todesstrafe vergeltet das Böse mit dem Bösen und das ist nicht in Ordnung

Die Todesstrafe schreckt nicht ab

Ich bin gegen die Todesstrafe und bin für lebenslänglich Haft oder Psychiatrie

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

jeder hat ein Recht auf Leben und dies darf von keinem genommen werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

5. Gebot - Du sollst nicht töten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?