Einheitsstaat statt Bundesrepublik?

7 Antworten

Nein

Der Föderalismus ist in Deutschland tief verwurzelt und ich sehe das ein positiveres Bild als zentralisierter Staat wie Frankreich. Die Möglichkeiten und Interessen vorzubringen und nach regionaler Struktur zu entscheiden sehe ich als legitim und sorgt für weniger strikte Hierachien mit besserer Teilung an Gesetzmäßigkeiten. In einer Menge an politischen Institutionen wird dem Sorge getragen so der Erststimme in der BTW oder dem Bundesrat. War auch einer der bedeutsamsten Schritte der Nazis es unter ihre Regie zu stellen.

Politik halte ich es für dringend nötig, beim Strafrecht halte ich es schon für streitbar in einigen Hinsichten, wobei beim gröbsten ohnehin das Grundgesetz darüber steht.

In der Schulbildung halte ich deinen Einwand für Nachvollziehbar empfinden und halte es für extrem fragwürdig wie es vergleichbar sein soll wenn ein Bremer Abi unter dem Niveau einer Realschulprüfung in BW oder Bayern liegt für extrem fraglich.

Zudem das Problem der Bürokratie beim Übergeben von Aufgabenbereichen ist problematisch.

Jedoch grundsätzlich auch wenn viele Behörden, Schulsystem usw. meiner Meinung nach einheitlichen Standart legen sollte zu Grunde ist es grundsätzlich ein nicht unerheblicher Anteil der Verwaltenden Organe und ein direkterer Draht zwischen Bundespolitik und regionaleren Interessen. Somit etwas was es beizuhalten gilt.

das ist doch bescheuert

Auf den oberflächlichen Blick hin mag das so aussehen.

Aber insbesondere vor dem historischen Hintergrund Deutschlands lohnt es sich, über diese Gewaltenteilung einmal etwas genauer nachzudenken.

In der Schulpolitik wäre mehr Einheitlichkeit durchaus wünschenswert - aber bitte nicht auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

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