Eingewöhnungszeit oder von Anfang an normal (Hunde)?

6 Antworten

Die Grundregeln (darf der Hund ins Bett/auf die Couch, betteln, ...) sollten von Anfang an beachtet werden. Mit Kommandos solltest du warten, bis er sich eingelebt hat und sicher fühlt.

Wie lange das dauert ist unterschiedlich. "Meine" Mädels waren alle schon erwachsen, als sie zu uns kamen. Die Eine Hündin meiner Eltern hat die ersten Wochen/Monate auf dem untersten Treppenabsatz "gewohnt". Sie hat ihr Körbchen nur verlassen, wenn es Futter gab oder wir sie, zum Lösen, nach draußen "gezwungen" haben. Bei meiner Hündin hingegen war das Problem, dass sie nicht bei jeder Person mitgeht, weil sie erst einmal jeden liebt.

Wenn dein Hund sich zurückzieht/unsicher ist, solltest du ihn nicht groß beachten. Den Hund aber nicht alleine lassen! Einfach ganz normal den Haushalt führen, fernsehen, ... Gerade bei so jungen Hunden siegt früher oder später die Neugier ;)

Mit Kommandos solltest du aber auch ein paar Tage warten, wenn er sofort "da" ist. Für den Hund ist alles neu. Neue Gerüche, neue Geräusche, neue Umgebung, etc. Das muss erst verarbeitet werden. Und auch ein Welpe vom Züchter muss am Anfang wichtigere Dinge als "Platz" lernen. Wichtiger sind die Sauberkeitserziehung, ein Abbruchkommando, der Abruf (an der Schleppleine), die Beißhemmung und bei vielen Rassen auch "Ruhe". Welpen lernen zwar sehr schnell, sind aber auch schnell überfordert und brauchen viel Schlaf.

Hi,
wir haben auch einen Hund aus dem Tierschutz. Sie war allerdings schon ca.3 Jahre, als sie zu uns kam. Wir haben nicht viele Regeln aber die, die wir haben, haben wir von Anfang an durchgesetzt. Hund kommt nicht mit ins Bett, es gibt nichts zu Essen vom Tisch, Hund darf nicht ins Katzenzimmer, sind bei uns solche Sachen. Hätten wir das erst erlaubt und hätten es dann irgendwann durchsetzen wollen, hätten wir es ja wieder abgewöhnen müssen. An der Leine laufen, sich beruhigen lernen, uns Besuch empfangen lassen, auf ihren Namen hören etc. haben wir von Anfang an in die Erziehung eingebunden und haben uns auch zeitig eine Hundeschule gesucht. Dann haben wir auch intensiver an ihren Macken (Leinenagression/Jagdtrieb) und weiteren Kommandos gearbeitet. Zu Anfang war sie nur aufgeregt aber nicht ängstlich oder so.

Regeln geben einem Hunden vor allem auch Sicherheit. Darum würde ich darauf nicht verzichten. Kommandos lernen, an der Leine Laufen lernen usw. bezieht den Hund auf Dich, was ihm auch eine Hilfe ist. Wie man das bei Hunden in dem Alter von Deinem macht bzw. was da sinnvoll ist, solltest Du in Erfahrung bringen und dann aufbauen.

Sollte der Hund Angst vor Dir haben, musst Du da natürlich etwas behutsam vorgehen. Aber bitte kein falsches Mitleid. Gibt ja Leute die steigern sich da gerne rein, was der Hund wohl alles mit gemacht hat. Er braucht aber jemandem nach dem er sich richten kann, der ihm Sicherheit gibt und nicht Jemanden der ihn zu sehr schont, weil er so ein armes Tutu ist :-)

Im Ruhe für ein paar Tage lassen, würde ich ihn nun nicht, denn schliesslich muss er sich an die Regeln von Anfang an gewöhnen. Wenn er sich erst mal zurückziehn möchte sollte man das akzeptieren , trotzdem in der nähe bleiben , damit er sich nicht allein fühlt.

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Mit welcher Trainingsmethode kann man einem verspielten Hund beibringen, das er andere Hunde ruhig und respektvoll begrüßt? Er (Husky-Akita Mix) ist 7 Monate alt und hat täglich Kontakt mit anderen Hunden auf der Hundewiese. Die Sozialisation dort hat sofern geklappt, bis auf dass er übereifrig alle anderen Hunde zum spielen auffordert. Er akzeptiert, wenn ein Hund nicht spielen will nach 1-2 Spielaufforderungen. Jedoch ist die stürmische Begrüßung am Anfang nicht für alle Hunde angenehm, gerade wenn sie ihn noch nicht kennen. Ihn Platz machen zu lassen, bis der andere Hund da ist, klappt. Ab dann handelt er eigenständig & versucht (egal ob un- oder angelent) auf den anderen Hund zu springen und fordert ihn, die Vorderpfoten neigend, zum spielen auf. Große negative Erfahrungen hat er mir seinem Verhalten noch bei keinem Hund gemacht, da nur eine handvoll Hunden ihn mit einem Schnappen in die Luft zurechtgewiesen haben. Bei diesen wenigen Hunden ist er auch ruhiger, aber alle anderen werden einfach buchstäblich umgerannt.

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11 Wochen alter Welpe was beachten, welches Futter, usw.?

Hallo liebe Community! :)

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Und da ich im Netz nicht gerade viel finde wollte ich hier mal nach fragen...

1.) Was habt ihr euren jungen Hunden so zu essen gegeben? Reicht es aus ihm am Anfang aufgeweichtes Trockenfutter zu geben, dass er sich langsam an Trockenfutter gewöhnt, oder zwischendurch auch Nassfutter?

2.) Wie oft muss er am Anfang raus, aller 2h?

3.) Am Anfang nur kleine Runden beim Gasse gehen und ihn die Treppen hoch/runter tragen?

4.) Sollen wir ihn gleich am Anfang an andere Hunde und Menschen gewöhnen?

5.) Und hat vielleicht noch jemand Tipps zur Erziehung?

Würde mich um hilfreiche Tipps und Antworten sehr freuen! Wollen einfach alles richtig machen.. Danke im Vorraus! :)

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