Eingabe an den Wehrbeauftragten?

3 Antworten

Wer ist denn die SanStaffel, mit der man sprechen könnte? Und wer dort hätte denn Entscheidungsbefugnis?

Ich hatte mal einen Olt in meiner Staffel (Pilot), der plötzlich merkte, dass die BW nichts für ihn ist, und den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigert hat. Er hat einen schweren, langen Kampf geführt, letztendlich gewonnen und wurde entlassen. Maßgebliche Hilfe leistete da die Militärseelsorge. Größtes Problem war, glaubhaft machen zu können, dass man den Dienst an der Waffe plötzlich nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, die Unvereinbarkeit absolut schwerwiegend und unumkehrbar war, und der Endpunkt einer logischen Entwicklung. Alles in allem - mit erneuter Gewissensprüfung - dauerte es gut ein halbes Jahr.

An den Wehrbeauftragten kannst du dich jederzeit wenden, dienstliche Nachteile dürfen dir dadurch nicht entstehen, das wäre ein Grund für eine erneute Eingabe an den Wehrbeauftragten. Du brauchst dazu auch keinen Dienstweg einzuhalten, würde ich auch nicht. Der Inhalt des Schreibens geht die Masken des GeschZi einen Dreck an. Ich persönlich glaube allerdings nicht, dass die Institution "Wehrbeauftragter" dir dabei helfen kann oder wird. Meine eigene Erfahrung ist leider negativ.

Ja du kannst dem Wehrbeauftragten schreiben...

musst es aber nicht. Stellen wie der Sozialdienst der Bw, die Militärseelsorge (wird oft unterschätzt) oder der Bundeswehrverband leisten dort auch Hilfe. Der Wehrbeauftragte ist quasi die letzte Lösung. Wenn du jetzt schon diesen Schritt gehen wollen würdest, ist es wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Die Eingabe muss auch nicht über das Gezi laufen, dass ist Blödsinn! Einfach selbst versenden! Doch eines sei gesagt: Das dauert! Wegen so einer Geschichte, machen die kein Fass auf, denn nur weil du nicht willst das es öffentlich wird, machen die kein Theater. Außerdem hast du...

...weitere Optionen vor Ort:

  • VP Msch, VP Uffze
  • TrpArzt persönlich
  • KpChef
  • BtlKdr

z.B an diese du dich auch direkt wenden kannst! Stelle dich darauf ein, dass es ein langes prozedere geben wird (es sei dem du wirst zum Härtefall).

Wenn du gehen willst, wird es publik, ob du möchtest oder nicht!

Egal wie, bis zum vorzeitigen DZE wird es eh im Gezi bekannt werden, da gewisse Abläufe in Gang gesetzt werden müssen. In der Regel wirst du 3-4 Wochen mindestens damit leben müssen, außer ein TrpArzt schreibt dich KzH bis DZE. Dann müsstest du aber schon sehr verzweifelt sein das dass durchgeht, oder du hast einen coolen Arzt.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Wie gesagt hab mich an die anderen Option gewendet außer an den Btlkdr hab ich noch gar nicht gedacht. Außerdem geht es mir nicht direkt darum das es öffentlich wird das ist mir eigentlich ziemlich egal es geht mir nur darum diese gequatsche in der Kompanie macht mich auch fertig ich bin momentan wirklich am verzweifeln und dann bekommt man da mal nen Spruch gedrückt und hier mal einen... Ich habe es auch beim Truppenarzt probiert und denen geschildert das ich sogar des Öfteren Panikattacken bekomme oder nicht schlafen kann nachts...

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@icryptx

An die Optionen vor Ort, aber hast du auch mit der Militärseelsorge mal gesprochen oder dich an den Bundeswehrverband gewand?

Die Militärseelsorge z.B. macht dann einen runden Tisch mit dem KpChef und dir, wobei sie für dich steht und Druck macht wieso deine Angelegenheit nicht beachtet wird.

Der Bundeswehrverband dagegen, unterstützt dich zwar auch mit solchen gesprächen, informiert dich aber dergleich was juristisch aktuell möglich ist und was du am besten tun kannst um den Dienst aktuell zu vermeiden und auch schnellstmöglich quittieren zu können. Die Stellen im Fall der Fälle auch juristische Hilfe und helfen dir bei Formularen. Einziges Manko: Du musst Mitglied werden, kostet glaub 8€ im Monat (jederzeit Kündbar, also bei DZE einfach austreten).

Das gequatsche, wie schon erwähnt, musst du trotzallem durchstehen, geschenkt wird dir leider nichts. Der Weg über den Wehrbeauftragten ist eben auch ein langer. Schneller Erfolg, siehe die Möglichkeiten oben. Soldaten die gehen wollen, gibt es wie Sand am Meer, nichts gegen dich, nur zum Verständnis, aber von denen ist jede die ärmste Sau und hat den meisten Stress. Wenn da wegen jeder Eingabe sofort ein Team beauftragt werden würde, könntest glatt einen zweiten Wehrbeauftragten samt Stab erennen.

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@kraft281190seb

Wie kann ich den die Militärseelsorge kontaktieren, hatte mit dieser Option noch nie was zu tun. Gibt es da eine Telefonnummer? Muss ich das über den Spieß machen?

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@icryptx

https://www.militaerseelsorge.bundeswehr.de/milseels/milseels.startseite.html

Über diesen Link kannst du deine jeweilige Konfession aufrufen und nähere Details ersuchen, wie Kontakt und Rufnummern.

Wenn du konfessionslos bist, nimmst einfach irgendeine von beiden, dann ist es Wurst.

Nein, du musst nichts über den Spieß oder sonstige laufen lassen, streich den Gedanken jetzt mal völlig, darüber brauchst dir kein Kopf machen.

Alles weitere klären die mit dir ab und beraten dich dann auch.

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kann ich ohne weiteres dem Wehrbeauftragten schreiben und ihm mein Problem schildern?

Ja, kannst du. Dafür ist der ja da.

Das ist mir schon bewusst, dennoch hab ich Angst das in der Zeit in der meine Eingabe bearbeitet wird das meine Kompanie mich benachteiligt bzw. anders sieht als normal

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@Apfelkind86

Das ist es ja ich muss es keinem sagen aber es wird trotzdem jeder erfahren weil so wie ich mich durchgelesen habe muss ich diese Eingabe dem Gezi geben damit die den Brief dann weiterschicken und sobald das Gezi diesen Brief bekommt weiß jeder Bescheid.

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ich denke das meine Achillessehne die Belastung nicht gewohnt war.

Bei dem PFT hatte ich eine Note von 1,8. Wie gesagt, die Ausdauert hat mir die 1.0 versaut. Lange rede kurzer Sinn.

Nimmt die Bundeswehr Leute die aufgrund von gesundheitlichen bedenken gekündigt haben wieder ? Das Problem besteht nicht mehr. Ich hatte bei der Musterung T1, keine Ausschlüsse.

Danke.

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