Einfluss vom Strömungswiderstand auf den Blutdruck - Wenn der Strömungswiderstand im Gefäß sich erhöht, verringert oder erhöht sich der Blutdruck dadurch?

2 Antworten

Nun, das ergibt sich aus der klassischen Strömungslehre. Um bei erhöhtem Strömungswiderstand (verengtes Blutgefäß) die gleiche Menge Blut wie vorher zu transportieren, muss man den Druck erhöhen. Und genau das macht der Organismus, um eine Unterversorgung der betroffenen Körperteile zu vermeiden. Nur geht das nicht beliebig, denn schon bei einer Halbierung des Gefäßdurchmessers durch Ablagerungen sinkt der Durchsatz auf 1/16. Damit ist der Infarkt sicher zu erwarten.

Und um es nochmal für mich abzuklären, der Blutdruck stellt den Lateraldruck auf die Gefäße dar ?! Ich kann ihn berechnen indem ich HMV mit TPR multipliziere ? Ich habe nämlich von Kommilitonen gesagt bekommen, dass der Blutdruck mit steigendem Strömungswiderstand sinkt und dies hat mich total verwirrt. Da laut d ohmschen Gesetz der Druck steigen müsste. LG

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@june89

Das stimmt schon. Bei unveränderter Pumpenleistung wird er sinken. Aber der Körper wird die Pumpenleistung nicht unverändert lassen...


Was aber das Ohmsche Gesetz damit zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

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@june89

Das stimmt nur insofern, wenn man den hydrodynamischen Druck des fließenden Blutes an der Engstelle meint. Der erniedrigt sich, da das Blut hier schneller fließen muss, um den gleichen Durchsatz zu erreichen, Ich führe das hier nicht weiter aus, da das in guten Lehrbüchern schon mehrere Seiten füllt (bin gelernter Physiker).

Der hydrostatische Druck vor der Engstelle muss aber erhöht werden, um das Blut durch die Engstelle zu pressen. Damit stimmt auch Dein Analogon zum Ohmschen Gesetz (U=R*I). Und diesen hydrostatischen Druck misst man mit handeslüblichen Blutdruckmessgeräten.

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@AlderMoo

Nee, bei gleichbleibender Pumpenleistung und sinkendem Querschnitt steigt der hydrostatische Druck. Wo soll die Flüssigkeit sonst hin??

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Das kann unter Umständen tatsächlich sein. Viele Menschen leiden unter AAminosäuremangel und dessen folgen siehe auch BCAA und Arginin, versuche Mangelernährung auszuschliessen das ist eine der häufigstren Ursachen. reichhaltige Lebensmittel sind Quark, Haferflocken und Geflügel sowoe Fisch insbesondere Lachs und Thunfisch.

Was hat das mit der Frage zu tun??

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@bmke2012

Vieles....ich dachte das wäre iwie logisch, wenn gefäße fester werden sie sich nicht mehr ausdehnen

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